<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Thüringen Archive | Wirtschaftsspiegel Thüringen</title>
	<atom:link href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/category/wirtschaftsnachrichten/thueringen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/category/wirtschaftsnachrichten/thueringen/</link>
	<description>Wirtschaftsnachrichten für Thüringen</description>
	<lastBuildDate>Fri, 04 Sep 2026 11:23:22 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>

<image>
	<url>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2021/08/cropped-Favicon-32x32.jpg</url>
	<title>Thüringen Archive | Wirtschaftsspiegel Thüringen</title>
	<link>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/category/wirtschaftsnachrichten/thueringen/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Institut DICH: Hochschule Nordhausen bündelt Digitalisierung und Innovation</title>
		<link>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/09/11/institut-dich-hochschule-nordhausen-buendelt-digitalisierung-und-innovation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Torsten Laudien]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 07:21:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Nordhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Institut DICH]]></category>
		<category><![CDATA[Nordhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Nordthüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Transformation]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/?p=22941</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/09/11/institut-dich-hochschule-nordhausen-buendelt-digitalisierung-und-innovation/">Institut DICH: Hochschule Nordhausen bündelt Digitalisierung und Innovation</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_0">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_0 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><span class="span-reading-time rt-reading-time"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer:</span> <span class="rt-time"> 2</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Institut DICH: Hochschule Nordhausen bündelt Digitalisierung und Innovation</h1>
<h3>Neuer Knotenpunkt für die digitale Transformation in Nordthüringen</h3>
<p>Die Hochschule Nordhausen gründet das Institut DICH. Das bedeutet: Wirtschaft und Wissenschaft rücken jetzt noch enger zusammen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_0">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="708" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/DICH-scaled-e1788419508352-1024x708.jpg" alt="" title="Institut DICH" srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/DICH-scaled-e1788419508352-980x551.jpg 980w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/DICH-scaled-e1788419508352-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" class="wp-image-22851" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Bilden das Institut:Stephanie Glassl, Prof. Dr. Uwe Saint-Mont, Prof. Dr. Steffen Dörhöfer, Prof. Dr. Lutz Göcke, Dr. Kareen Schlangen, Thomas Füldner, Hochschulpräsident Prof. Dr. Jörg Wagner, Sandra Nioduschewski (v.l.) </em>| Foto<em>: Tina Bergknapp (Hochschule Nordhausen)</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p dir="ltr">Digitalisierung, Innovation und Change – drei Begriffe, die in kaum einer Unternehmensstrategie fehlen, aber selten an einem Ort gebündelt werden. Genau das leistet seit Mai die Hochschule Nordhausen: Mit der Gründung des Instituts für Digitalisierung, Innovation und Change (DICH) entsteht ein zentraler Anlaufpunkt, der wissenschaftliche Expertise direkt mit den Transformationsfragen regionaler Unternehmen verknüpft.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong>Gründung im DICH-Sensoriklabor: So entstand das Institut</strong></h4>
<p dir="ltr">Die Gründungsversammlung fand folgerichtig dort statt, wo Praxisnähe an der Hochschule schon lange gelebt wird: im DICH-Sensoriklabor. Vertreterinnen und Vertreter aus Lehre und Forschung legten hier die inhaltlichen und organisatorischen Grundlagen für die künftige Institutsarbeit fest.</p>
<p dir="ltr">Professor Lutz Göcke und Professor Steffen Dörhöfer stellten die Forschungsschwerpunkte, die Gründungsmitglieder sowie die Leitideen für die Zusammenarbeit vor – Startschuss für ein Institut, das sich als Kompetenzcluster für die Praxis versteht.</p>
<p dir="ltr">Denn das DICH will mehr sein als ein weiteres Forschungslabel. Unternehmen der Region erhalten Zugang zu Expertise in Innovationsmanagement, Digitalisierung und Changemanagement – Themen, die im Mittelstand oft eher nebenbei als strategisch bearbeitet werden.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong>Hochschulpräsident Wagner: Institut stärkt Forschung und Transfer</strong></h4>
<p dir="ltr">Dass die Gründung an der Hochschule selbst als strategischer Schritt gewertet wird, macht Präsident Professor Jörg Wagner deutlich: „Besonders freut mich, dass der Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften damit seine institutsbezogene Forschungsarbeit weiter ausbaut.&#8220; Für die Hochschule sei das ein bedeutender Impuls für die eigene Weiterentwicklung und die Sichtbarkeit in Forschung und Transfer.</p>
<p dir="ltr">Gründungsmitglied Steffen Dörhöfer, Professor im Studienbereich Betriebswirtschaftslehre, benennt den Anspruch dahinter: „Das Institut soll unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen und Raum für innovative Forschungsschwerpunkte schaffen. Unser Ziel ist es, das Institut gemeinsam zu gestalten und vielfältige Kompetenzen zu bündeln.&#8220;</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong>Sensoriklabor mit 20 Jahren Praxiserfahrung wird Teil des DICH</strong></h4>
<p dir="ltr">Nicht ganz neu, aber neu verankert: Auch das Sensoriklabor der Hochschule, seit über zwei Jahrzehnten Partner zahlreicher Studiengänge bei der Umsetzung von Projekten, findet nun einen festen Platz im DICH. Laborleiterin Stephanie Glassl sieht darin einen klaren Gewinn: „Die Integration in das Institut stärkt unsere Rolle als Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis und eröffnet neue Perspektiven für gemeinsame Projekte.&#8220;</p>
<p dir="ltr">Den gewählten Vorstand bilden Lutz Göcke, Steffen Dörhöfer, Stephanie Glassl und Sandra Nioduschewski – allesamt aktive Gründungsmitglieder, die das Institut nun mit Leben füllen sollen.</p>
<p dir="ltr">Mit dem DICH setzt die Hochschule Nordhausen ein klares Signal für angewandte Forschung made in Nordthüringen. Ob aus dem Kompetenzcluster tatsächlich spürbare Impulse für den regionalen Mittelstand werden, hängt nun davon ab, wie schnell Unternehmen den neuen Zugang zu Innovations- und Changemanagement-Expertise auch nutzen. Die Grundlage dafür ist mit der Gründung jedenfalls gelegt. (tl)</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_1 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_1">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_1  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_0 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_2 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_2">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_2  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single">
								<span class="nav-previous"
									>
					<a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/09/11/lnt-netzwerktag-zeigt-thueringens-logistik-im-wandel/" rel="prev">
												<span class="meta-nav">&larr; </span><span class="nav-label">LNT-Netzwerktag zeigt Thüringens Logistik im Wandel</span>
					</a>
				</span>
			
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_0_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_0 et_pb_bg_layout_light" href="?p=2">Zurück zur Startseite</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/09/11/institut-dich-hochschule-nordhausen-buendelt-digitalisierung-und-innovation/">Institut DICH: Hochschule Nordhausen bündelt Digitalisierung und Innovation</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Matthias Gaida: &#8222;Thüringens Ernährungswirtschaft ist mehr als eine Spitzenbranche&#8220;</title>
		<link>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/09/07/matthias-gaida-thueringen-ernaehrungswirtschaft-spitzenbranche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Torsten Laudien]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2026 07:09:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neues aus den Netzwerken]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährungsnetzwerk Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Fleischwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittel]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Gaida]]></category>
		<category><![CDATA[Süßwarenproduktion]]></category>
		<category><![CDATA[TH-ERN]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/?p=22904</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/09/07/matthias-gaida-thueringen-ernaehrungswirtschaft-spitzenbranche/">Matthias Gaida: &#8222;Thüringens Ernährungswirtschaft ist mehr als eine Spitzenbranche&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_3 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_3">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_3  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_1 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><span class="span-reading-time rt-reading-time"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer:</span> <span class="rt-time"> 5</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Matthias Gaida: &#8222;Thüringens Ernährungswirtschaft ist mehr als eine Spitzenbranche&#8220;</h1>
<h3>Interview mit Vorstandschef des Thüringer Ernährungsnetzwerks</h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p dir="ltr">Die Thüringer Ernährungswirtschaft erwirtschaftet über 4,5 Milliarden Euro Umsatz und beschäftigt mehr als 20.000 Menschen – doch in der öffentlichen Wahrnehmung bleibt sie oft unterschätzt. Im Interview spricht Matthias Gaida, Vorstandsvorsitzender des Thüringer Ernährungsnetzwerks, über steigende Kosten, Fachkräftemangel und die Kampagne „Thüringen schmeckt&#8220;. </p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_1">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/09/AdobeStock_308722270-1024x683.jpeg" alt="" title="Ernährungswirtschaft Thüringen" srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/09/AdobeStock_308722270-980x653.jpeg 980w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/09/AdobeStock_308722270-480x320.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" class="wp-image-22907" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Symbolbild </em>| Foto<em>: Natalia Lisovskaya- stock.adobe</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_4">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_4  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p data-start="494" data-end="952">Die Ernährungswirtschaft ist eine der wichtigsten Branchen Thüringens. Aber sie ist in der öffentlichen Wahrnehmung unterbewertet. Matthias Gaida ist Vorstandsvorsitzender des Ernährungsnetzwerks Thüringen e.V. Im Interview mit WIRTSCHAFTSSPIEGEL-Chefredakteur Torsten Laudien spricht er über die Rolle des Branchenverbandes, die aktuellen fachlichen Herausforderungen der Ernährungswirtschaft und wirft einen Blick voraus auf den mitteldeutschen Ernährungsgipfel, der Ende September in Erfurt stattfindet.</p>
<p data-start="494" data-end="952">
<h3 data-start="494" data-end="952">Konjunkturschwäche trifft auch die Ernährungsbranche</h3>
<p>&nbsp;</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong>Die wirtschaftliche Lage ist derzeit alles andere als rosig. Andererseits heißt es ja: „Gegessen und getrunken wird immer.“ Spiegelt sich die allgemeine Konjunkturschwäche auch in der Ernährungsbranche wider – oder gibt es Gegentrends?</strong></h4>
<p>Natürlich wird immer gegessen und getrunken, aber das schützt die Ernährungswirtschaft nicht vor der Konjunktur und geopolitischen Katastrophen. Wir sind eine starke und traditionsreiche Branche, die vor<br />allem klein- und mittelständisch geprägt ist. Unsere Unternehmen spüren die allgemeinen Herausforderungen alltäglich. Die Produktionskosten für gute Thüringer Lebensmittel steigen aus vielseitigen Gründen und die Konjunkturschwäche zeigt sich ja nicht nur bei uns als Unternehmen,<br />sondern auch beim einzelnen Verbraucher. So beobachten wir trotz des gestiegenen Bewusstseins und Wunsches nach Regionalität ein spürbar preisorientiertes Einkaufsverhalten.</p>
<p>Dennoch: Unsere Unternehmen zeigen Innovationsbereitschaft und den festen Willen, Produktionsstandorte in Thüringen weiterzuentwickeln. Die Branche ist belastet, aber sie bleibt robust und zukunftsorientiert, das ist an dieser Stelle ganz klar herauszuheben. Die Thüringer Ernährungswirtschaft gilt als eine der Spitzenbranchen im verarbeitenden Gewerbe des Freistaats.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong>Als Netzwerk sind Sie die Vertretung der Branche. Wie würden Sie einem Außenstehenden in einem Satz erklären, was das Netzwerk leistet – und was ohne es fehlen würde?</strong></h4>
<p data-start="494" data-end="952">Eine Anmerkung vor dem Satz zum Netzwerk: Wir gelten nicht nur als eine der Spitzenbranchen, wir sind es auch. Da sprechen die Zahlen mit über 4,5 Milliarden Euro Umsatz und über 20.000 Beschäftigten in Thüringen eine klare Sprache.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Der Thüringer Ernährungsnetzwerk e.V. bündelt die Interessen der Branche, vernetzt Unternehmen, Politik, Verbände, Interessenvertretungen und Forschung; ohne uns gäbe es keine gemeinsame Stimme und viele wichtige Synergien blieben ungenutzt.</p>
<h3 data-start="494" data-end="952"> </h3>
<h3 data-start="494" data-end="952">Das leistet das Ernährungsnetzwerk</h3>
<p>&nbsp;</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong>Sie vertreten rund 40 Mitgliedsunternehmen aus sehr unterschiedlichen Teilbranchen der Ernährungsindustrie. Wie gelingt es Ihnen, so verschiedene Akteure – von der Fleischwirtschaft bis zur Süßwarenproduktion – unter einem Dach zu halten?</strong></h4>
<p>Wir stellen heraus, was uns alle betrifft und das ist eine ganze Menge. Steigende Kosten, bürokratischer Aufwand, Nachweispflichten, Zertifizierungsanforderungen &#8211; da gibt es hohe Überschneidungen in allen Teilbranchen. Für spezifische Probleme gibt es dann auch die jeweiligen Fach verbände.</p>
<p>Wir verstehen uns als Plattform für Austausch und Kooperation. Es entstehen regelmäßig ganz tolle Zusammenarbeiten zwischen den Mitgliedsunternehmen, die nach dem ersten Kennenlernen über unseren Verein dann völlig selbstständig laufen. Das ist großartig und so soll es sein!</p>
<p>Ohne das Netzwerkdach würden einige wichtige Synergien gar nicht erst entstehen. Am Ende verfolgen wir das gemeinsame Ziel, qualitativ hochwertige Produkte hier in Thüringen herzustellen und leisten zur Wertschöpfung in Thüringen einen erheblichen Beitrag.</p>
<p>Aus Netzwerksicht ist unsere teilbranchenübergreifende Zusammensetzung genau das, was uns im positiven Sinne ausmacht und wir ziehen einen großen Mehrwert daraus.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_number_counter et_pb_number_counter_0  et_pb_text_align_center et_pb_bg_layout_light et_pb_with_title" data-number-value="4.5" data-number-separator="">
				
				
				
				
				<div class="percent" ><p><span class="percent-value"></span><span class="percent-sign"></span></p></div>
				<h3 class="title">Milliarden Euro Umsatz macht die Thüringer Ernährungswirtschaft</h3>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong>Was sind die wichtigsten Themen, mit denen sich die Ernährungswirtschaft derzeit befasst?</strong></h4>
<p>Die wichtigen Themen sind bereits angeklungen: Die Thüringer Ernährungswirtschaft beschäftigt sich derzeit vor allem mit massiv steigenden Kosten, einem kaum noch handhabbaren Bürokratieaufwand sowie einem sehr preissensiblen Markt.</p>
<p>Auch der Fach- und Arbeitskräftemangel ist zunehmend in den Betrieben zu spüren. Gleichzeitig braucht es jetzt Investitionen in moderne Technologien, stabile Lieferketten und die Stärkung regionaler Wertschöpfung. Die Branche steckt mitten in einem tiefgreifenden Transformationsprozess und muss ihn unter schwierigen Rahmenbedingungen meistern.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong>Was sind aus Sicht des Netzwerks die drei drängendsten Probleme, mit denen die Thüringer Lebensmittelproduzenten derzeit kämpfen? Gibt es Ihrerseits Wünsche an die Politik?</strong></h4>
<p>Unsere Unternehmen arbeiten an vielen Herausforderungen gleichzeitig und das zum Teil unter Bedingungen, die sie allein kaum beeinflussen können. Von der Politik wünschen wir uns vor allem Planbarkeit und Verlässlichkeit.</p>
<p>Ein großer Wunsch in unsicheren Zeiten, aber mit spürbaren Entlastungen zum Beispiel beim Bürokratieaufwand können wir anfangen. Wir brauchen Rahmenbedingungen, die Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit wieder<br />ermöglichen.</p>
<p>Wir als Branchenverband wollen dabei aber nicht nur beim „Wünschen“ bleiben, sondern bleiben aktiv im Dialog und stehen stets bereit, wenn es auch darum geht, gemeinsam zu gestalten. Ein zentrales Ziel des Netzwerks ist die gemeinsame Vermarktung Thüringer Lebensmittel. Mit der Kampagne „Thüringen schmeckt&#8220; bündeln Sie alle Regionalvermarktungsaktivitäten unter einem Dach.</p>
<h3> </h3>
<h3>Kampagne „Thüringen schmeckt&#8220;: Regionalität sichtbar machen</h3>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Wie stark ist die Nachfrage nach regionalen Produkten tatsächlich – und hält das Kaufverhalten der Verbraucher mit dem Wunsch nach Regionalität Schritt?</strong></h4>
<p>Die Nachfrage nach regionalen Lebensmitteln ist weiter hoch, Regionalität leibt für viele Verbraucher ein starkes Kaufargument. In wirtschaftlich angespannten Zeiten erleben wir aber auch, dass das tatsächliche Kaufverhalten nicht immer diesem Wunsch standhält. Verbraucherinnen und Verbraucher sind in ihrem alltäglichen Kauf verhalten preissensibel.</p>
<p>Genau deshalb ist es so wichtig, regionale Herkunft sichtbar und nachvollziehbar zu machen. Mit ‚Thüringen schmeckt‘ bündeln wir die Kräfte der Branche und schaffen eine gemeinsame Marke, die Orientierung gibt und regionale Wertschöpfung stärkt. Dabei bietet die Kampagne auch viel Wissenswertes rund um die Themen Lebensmittel und Ernährungswirtschaft.</p>
<h4><strong>Am 29. September laden Sie in Erfurt zum <span style="color: #e30613;"><a href="https://mitteldeutscher-ernaehrungsgipfel.de/" target="_blank" rel="noopener" style="color: #e30613;">10. Mitteldeutschen Ernährungsgipfel</a></span> ein – dem wichtigsten Branchenevent der Ernährungswirtschaft in Mitteldeutschland. Was erwarten Sie von dieser Veranstaltung?</strong></h4>
<p>Wir sind stolz und freuen uns, dass wir den 10. Mitteldeutschen Ernährungsgipfel hier in Thüringen und damit bei uns im Netzwerk als  ursprünglichen Ideengeber und Initiator dieses Branchentreffens ausrichten können!</p>
<p>Wir haben viel Sorgfalt in die Programmauswahl gesteckt und wir erwarten starke Impulse für die Zukunftsfähigkeit unserer Branche. Mit Persönlichkeiten wie Handels-Zukunftsforscherin Theresa Schleicher, Marktforscher Frank Quiring, Kickboxweltmeisterin und Motivationsexpertin Dr. Christine Theiss und Mittelstandskenner Dr. Dr. Cay von Fournier haben wir ein Programm, das genau die Themen adressiert, die uns bewegen: Konsumtrends, psychologische Marktforschung, Motivation und Wettbewerbsfähigkeit.</p>
<p>Wir sind zuversichtlich, dass wir zum 10. Mittel deutschen Ernährungsgipfel mit mehr als 300 Besuchern auch einen Teilnehmenden-Rekord erreichen werden.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_5">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_5  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_team_member et_pb_team_member_0 clearfix  et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_team_member_image et-waypoint et_pb_animation_off"><img decoding="async" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/Matthias-Gaida.jpg" alt="Matthias Gaida" srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/Matthias-Gaida-e1788265499340-770x551.jpg 770w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/Matthias-Gaida-e1788265499340-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 770px) 770px, 100vw" class="wp-image-22849" /></div>
				<div class="et_pb_team_member_description">
					<h4 class="et_pb_module_header">Matthias Gaida</h4>
					<p class="et_pb_member_position">Vorstandsvorsitzender des Thüringer Ernährungsnetzwerk e.V. (Thern)</p>
					<div><p>Matthias Gaida (54) war mit Unterbrechungen bereits von 2012 bis 2019 Vorstandsvorsitzender des Thüringer Ernährungsnetzwerk (Thern). Seit März 2022 hat er das Amt abermals inne.</p>
<p>Seit dem 1. Mai 2025 ist er zudem Teil der Geschäftsführung der Wolf Firmengruppe und hat dort als Prokurist die Vertriebsleitung übernommen. Zuvor war er bereits in führenden Positionen bei der Zur-Mühlen-Gruppe für die Marke Gutfried, Die Thüringer Wurstspezialitäten und bei The Family Butchers tätig.</p>
<p>Foto: THERN</p></div>
					<ul class="et_pb_member_social_links"><li><a href="https://www.linkedin.com/in/matthias-gaida-68319843/" class="et_pb_font_icon et_pb_linkedin_icon"><span>LinkedIn</span></a></li></ul>
				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_4 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_6">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_6  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_1 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_5 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_7">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_7  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_nav_1 et_pb_posts_nav nav-single">
								<span class="nav-previous"
									>
					<a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/09/04/acod-kongress-in-dresden-autoindustrie-in-sachsen-zwischen-vw-krise-und-wettbewerbsdruck/" rel="prev">
												<span class="meta-nav">&larr; </span><span class="nav-label">ACOD-Kongress in Dresden: Autoindustrie in Sachsen zwischen VW-Krise und Wettbewerbsdruck</span>
					</a>
				</span>
							<span class="nav-next"
									>
					<a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/09/10/elmug-batteriebranche-im-wandel-weimar-wird-zum-ort-fuer-austausch-vernetzung-und-neue-kooperationen/" rel="next">
												<span class="nav-label">ELMUG: Batteriebranche im Wandel, Weimar wird zum Ort für Austausch, Vernetzung und neue Kooperationen</span><span class="meta-nav"> &rarr;</span>
					</a>
				</span>
			
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_1_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_1 et_pb_bg_layout_light" href="?p=2">Zurück zur Startseite</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/09/07/matthias-gaida-thueringen-ernaehrungswirtschaft-spitzenbranche/">Matthias Gaida: &#8222;Thüringens Ernährungswirtschaft ist mehr als eine Spitzenbranche&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ACOD-Kongress in Dresden: Autoindustrie in Sachsen zwischen VW-Krise und Wettbewerbsdruck</title>
		<link>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/09/04/acod-kongress-in-dresden-autoindustrie-in-sachsen-zwischen-vw-krise-und-wettbewerbsdruck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Torsten Laudien]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2026 11:23:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[ACOD]]></category>
		<category><![CDATA[Automobilindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Automotive Cluster Ostdeutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Elektromobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Kretschmer]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen]]></category>
		<category><![CDATA[VW Zwickau]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Zulieferer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/?p=23003</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/09/04/acod-kongress-in-dresden-autoindustrie-in-sachsen-zwischen-vw-krise-und-wettbewerbsdruck/">ACOD-Kongress in Dresden: Autoindustrie in Sachsen zwischen VW-Krise und Wettbewerbsdruck</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_6 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_8">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_8  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_2 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_10  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><span class="span-reading-time rt-reading-time"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer:</span> <span class="rt-time"> 3</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_11  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Autoindustrie in Sachsen zwischen VW-Krise und Wettbewerbsdruck</h1>
<h3>Autobranche diskutiert beim ACOD-Kongress in Dresden</h3>
<div role="feed" aria-label="Chat-Nachrichten" aria-describedby="_r_8f_">
<div>
<div>
<div tabindex="0" role="article" aria-setsize="28" aria-posinset="28" aria-label="Nachricht 28 von 28">
<div>
<div>
<div>
<div>
<div>
<div>
<div>
<div>
<p dir="ltr">Schweigen, wo Antworten gefragt wären: Beim 19. ACOD-Kongress in Dresden diskutierten rund 180 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung über die Zukunft der ostdeutschen Autoindustrie, während der anwesende VW-Vertreter zu den kolportierten Schließungsplänen für das Werk Zwickau kein Wort verlor. Im Zentrum standen eingebrochene Absatzmärkte, verschärfter internationaler Wettbewerb und die Frage, wie die Branche unter diesen Bedingungen wettbewerbsfähig bleibt. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer forderte eine Wirtschaftspolitik, die die Transformation der Unternehmen wirksam unterstützt.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_2">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/09/ACOD-Kongress-2026-31-1024x683.jpg" alt="" title="ACOD Kongress 2026 (31)" srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/09/ACOD-Kongress-2026-31-980x653.jpg 980w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/09/ACOD-Kongress-2026-31-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" class="wp-image-23014" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Auf dem Podium des ACOD diskutierten unter anderem Petra Peterhänsel und Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer über die Zukunft der Autobranche. </em>| Foto<em>: ACOD</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div role="feed" aria-label="Chat-Nachrichten" aria-describedby="_r_8f_">
<div tabindex="0" role="article" aria-setsize="28" aria-posinset="28" aria-label="Nachricht 28 von 28">
<p>Rund 180 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung trafen sich am 2. September in der Gläsernen Manufaktur in Dresden zum diesjährigen Kongress des Branchenverbandes Automotive Cluster Ostdeutschland e.V. (ACOD). Es war bereits die 19. Auflage der Veranstaltung. Neben der nach wie vor angespannten Lage der Branche stand vor allem auch die aktuellen Ereignisse rund um die Sparpläne des Volkswagenkonzerns im Fokus der Diskussionen.</p>
<p dir="ltr"><strong style="color: #333333; font-size: 18px;">Rückgrat unter Druck: Autoindustrie zwischen Politik und Wettbewerb</strong></p>
<p dir="ltr">Die Autoindustrie inklusive der Zuliefererbranche gilt allgemein als Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Die Politik wird nicht müde, diesen Wirtschaftszweig als Schlüsselindustrie für den Wirtschaftsstandort zu bezeichnen. Das anhaltende Hin und Her um Elektromobilität und Verbrennerverbot, ausbleibende wirtschafts- und energiepolitische Weichenstellungen sowie der verschärfte internationale Wettbewerb nagen an der Substanz dieses Rückgrats.</p>
<p dir="ltr">„Wie gelingt es uns, unter den aktuellen Rahmenbedingungen wettbewerbsfähig zu bleiben und die Zukunft aktiv zu gestalten?“ Mit dieser Eingangsfrage leitete die Vorstandsvorsitzende des ACOD e.V., Petra Peterhänsel, den Kongress ein. „Die wirtschaftlichen und die politischen Rahmenbedingungen verlangen mehr denn je Effizienz, Innovationskraft und gemeinsame Entschlossenheit.“ So postulierte sie auch die Botschaft, die vom Kongress ausgehen sollte: „Zukunft entsteht nicht durch Abwarten, sondern durch Handeln – schnelles Handeln. Wir verfügen über viele Stärken, die wir alle gemeinsam jetzt noch viel intensiver nutzen und ausbauen werden.“</p>
</div>
</div>
<div aria-hidden="true">
<p><strong style="color: #333333; font-size: 18px;">Eingebrochene Absatzmärkte: USA und China als Belastungsfaktor</strong></p>
<p>Andreas Rade, Geschäftsführer beim Verband der Automobilindustrie e. V., schilderte die internationale Wettbewerbssituation, in der sich die Branche befindet. Die bisherigen stärksten Absatzmärkte USA und China seien rapide eingebrochen. Dies sei einerseits auf politische Weichenstellungen zurückzuführen, andererseits auf Wettbewerbsverzerrungen durch chinesische Anbieter. Diese überfluten derzeit den deutschen Markt mit ihren Modellen und führen einen aggressiven Preiskampf. Rade regte an, dass sich die deutsche Autoindustrie stärker auf den europäischen Markt orientieren sollten.</p>
</div></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_3">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/09/ACOD-Kongress-2026-8-1024x683.jpg" alt="" title="ACOD Kongress 2026 (8)" srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/09/ACOD-Kongress-2026-8-980x653.jpg 980w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/09/ACOD-Kongress-2026-8-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" class="wp-image-23013" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Der 19. ACOD Kongress fand in der Gläsernen Manufaktur in Dresden statt. </em>| Foto<em>: ACOD</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><div role="feed" aria-label="Chat-Nachrichten" aria-describedby="_r_8f_">
<div>
<div tabindex="0" role="article" aria-setsize="28" aria-posinset="28" aria-label="Nachricht 28 von 28">
<div>
<div> </div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div aria-hidden="true">
<h4><strong>VW-Werk Zwickau: Schließungspläne sorgen für Unruhe</strong></h4>
<p>Wenig verwunderlich, dass in diesem Kontext Pressemeldungen eine Rolle spielten, die sich um die Schließungspläne von Volkswagen drehten. Unter anderem soll das VW-Werk in Zwickau auf der Streichliste stehen. Als Zieldatum wird das Jahr 2031 kolportiert. Das ist insofern verwunderlich, als dass Zwickau als eines der effektivsten Werke des Konzerns gilt und alle gesteckten Ziele erreicht habe. Die Belegschaft sei erfahren, die Produktionsanlagen modernisiert und wichtige Kostenziele erreicht worden.</p>
<p>Rund 1,2 Milliarden Euro seien in den Umbau des Standorts für die Produktion von Elektroautos investiert worden. Wenn die Wirtschaftlichkeit darüber entscheide, welche Werke langfristig Fahrzeuge bauen, habe Zwickau gute Karten, sagte ACOD-Geschäftsführer Dr. Jens Katzek. Allerdings sieht er das Vertrauensverhältnis zwischen Management und Beschäftigten nach den Veröffentlichungen als beschädigt an. Zudem verwies er auf die Auswirkungen einer möglichen Schließung. Auf jeden wegfallenden Arbeitsplatz im VW-Werk würden drei Stellen bei Zulieferern und Servicefirmen kommen. Vom anwesenden VW-Vertreter war auf dem Kongress kein Wort zu hören. Auch auf Anfragen von Journalisten schwieg er. Über die Gründe dafür kann man nur spekulieren.</p>
<p><strong style="color: #333333; font-size: 18px;">Kretschmer fordert Wirtschaftspolitik für die Transformation</strong></p>
<p>Sachsen Ministerpräsident Michael Kretschmer gab sich hingegen kämpferisch. Sachsen sei Autoland – und solle es auch bleiben. „Damit diese Schlüsselbranche auch künftig erfolgreich sein kann, braucht Deutschland eine Wirtschaftspolitik, die die Transformation der Unternehmen wirksam unterstützt. Wenn die Automobilindustrie ins Wanken gerät, muss das ein Weckruf sein“, sagte er mit Blick auf die Bundespolitik. „Deutschland darf sich nicht herunterfahren – wir müssen den Anspruch haben, im internationalen Wettbewerb vorn zu sein: mit höherer Produktivität, geringer Bürokratie und günstigen Standortbedingen für unsere Unternehmen.“</p>
<p>ACOD-Chefin Petra Peterhändel mahnte allerdings auch eine Eigenverantwortung der Branche an. Sie sieht enorme Chancen in der Technologieentwicklung: „Die Elektrifizierung des Antriebsstranges, die Digitalisierung von Produktion und Prozessen und neue Formen der Zusammenarbeit eröffnen uns Möglichkeiten, die die Wettbewerbsfähigkeit langfristig stärken.“ (tl)</p>
</div>
<div aria-hidden="true"> </div></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_7 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_9">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_9  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_2 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_8 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_10">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_10  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_nav_2 et_pb_posts_nav nav-single">
								<span class="nav-previous"
									>
					<a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/09/03/maschinenbautag-erfurt-wie-thueringer-betriebe-mit-ki-standort-sichern/" rel="prev">
												<span class="meta-nav">&larr; </span><span class="nav-label">Maschinenbautag in Erfurt: Wie Thüringer Betriebe mit KI ihren Standort sichern</span>
					</a>
				</span>
							<span class="nav-next"
									>
					<a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/09/07/matthias-gaida-thueringen-ernaehrungswirtschaft-spitzenbranche/" rel="next">
												<span class="nav-label">Matthias Gaida: &quot;Thüringens Ernährungswirtschaft ist mehr als eine Spitzenbranche&quot;</span><span class="meta-nav"> &rarr;</span>
					</a>
				</span>
			
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_2_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_2 et_pb_bg_layout_light" href="?p=2">Zurück zur Startseite</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/09/04/acod-kongress-in-dresden-autoindustrie-in-sachsen-zwischen-vw-krise-und-wettbewerbsdruck/">ACOD-Kongress in Dresden: Autoindustrie in Sachsen zwischen VW-Krise und Wettbewerbsdruck</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Maschinenbautag in Erfurt: Wie Thüringer Betriebe mit KI ihren Standort sichern</title>
		<link>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/09/03/maschinenbautag-erfurt-wie-thueringer-betriebe-mit-ki-standort-sichern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 14:35:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Maschinenbau]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Maschinenbautag]]></category>
		<category><![CDATA[produzierendes Gewerbe]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringer Zentrum für Maschinenbau (ThZM)]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/?p=22958</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/09/03/maschinenbautag-erfurt-wie-thueringer-betriebe-mit-ki-standort-sichern/">Maschinenbautag in Erfurt: Wie Thüringer Betriebe mit KI ihren Standort sichern</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_9 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_11">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_11  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_3 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><span class="span-reading-time rt-reading-time"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer:</span> <span class="rt-time"> 3</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_17  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Maschinenbautag in Erfurt: Wie Thüringer Betriebe mit KI ihren Standort sichern</h1>
<h3>10. Thüringer Maschinenbautag stellt KI und Automatisierung in den Fokus</h3>
<p>Beim 10. Thüringer Maschinenbautag in Erfurt zeigten 24 Unternehmen, wie KI und Automatisierung dem Kostendruck im Maschinenbau begegnen können.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_4">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/09/IMG_0586-1024x768.jpg" alt="" title="10. Thüringer Maschinenbautag" srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/09/IMG_0586-980x735.jpg 980w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/09/IMG_0586-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" class="wp-image-22964" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Neben der Tagung stellen sich beim 10. Thüringer Maschinenbautag zahlreiche Unternehmen auch im Foyer des Comcenters vor. </em>| Foto<em>: Sandra Böhm</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_19  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p data-start="494" data-end="952">Ein Werksleiter, der morgens erstmal einen Berg an Notizen und Dokumenten durchwälzen muss, um herauszufinden, was in der Spät- und Nachtschicht passiert ist, war gestern. Heute hört er sich einen Podcast an, den die Vorarbeitenden zur Schichtübergabe kurz als Sprachnotizen eingesprochen haben. Das ist zumindest eine digitale Lösung, die der Pumpenhersteller Wilo zurzeit in einem Pilotprojekt testet, erzählt Victor Dienstbier in seiner Keynote zum <a href="https://www.maschinenbau-thueringen.de/jetzt-anmelden-zum-10-thueringer-maschinenbautag-am-03-09-2026-in-erfurt/" target="_blank" rel="noopener">10. Thüringer Maschinenbautag</a>.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Dieser stellte am Donnerstag, 3. September, im Erfurter Comcenter die Frage nach der KI und Automatisierung im produzierenden Gewerbe in den Mittelpunkt. Denn die Thüringer Maschinenbauunternehmen treibe aktuell explizit die Frage nach der Standortsicherung und der wachsenden Absatzschwäche um, weiß Andreas Patschger, Netzwerkgestalter und Leiter der Koordinierungsstelle des Thüringer Zentrums für Maschinenbau.</p>
<p>„Früher waren in Thüringen die Wettbewerbsfaktoren Qualität, Liefertreue und Lohnkosten&#8220;, erklärt er. „Das hat uns zu so einer Art verlängerten Werkbank gemacht, weil wir günstigste Produktionsstandorte bei einer hohen Qualität und einer kurzen Lieferfrist hatten.&#8220; Doch diese Wettbewerbsfaktoren seien inzwischen weggefallen, da die gleiche Qualität nun auch in Osteuropa und asiatischen Raum geliefert werde, jedoch mit deutlich niedrigeren Lohnkosten.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong>24 Unternehmen präsentieren Automatisierungslösungen</strong></h4>
<p data-start="494" data-end="952">Aus diesem Grund müssen sich die hiesigen Maschinenbauunternehmen damit beschäftigen, wie sie ihre eigene Kostenstruktur verbessern und ihre Prozesse effizienter gestalten. Zudem treibe sie laut Patschger um, welche neuen Produkte sie auf den Markt bringen können oder wie sie neue Märkte erschließen können.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Daher wurde auf der Konferenz Unternehmen eine Bühne gegeben, die konkrete Lösungen zur Automatisierung von Produktionsprozessen, industriellen Abläufen sowie zur intelligenten Organisation und Steuerung von Produktionssystemen integriert haben. In siebenminütigen Pitches konnten so 24 Unternehmen ihre Innovationen in der primären Automatisierung, der Automatisierung der Sekundär-Prozesse und der Automatisierung von Organisation und Steuerung vorstellen.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Gordon Just gab beispielsweise in seinem Pitch Einblicke, wie GB Neuhaus KI zur Optimierung modularer Prozesse in der Sprühbeschichtung nutzt, während Peter Sticht zeigte, wie Macksmatec Cobots in der Automatisierungstechnik einsetzt und wie das Zusammenspiel von Mensch und Maschine in dem Maschinenbauunternehmen funktioniert.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong>Maschinenbautag verzeichnet Rekordinteresse: mehr als 155 Teilnehmende</strong></h4>
<p data-start="494" data-end="952">Dass der Maschinenbautag ein gern angenommenes Format für die Maschinenbau-Unternehmer ist, zeigt, dass die Veranstalter schon anderthalb Wochen zuvor die Anmeldung schließen mussten. Laut Patschger haben sich am Donnerstagvormittag trotzdem mehr als die angemeldeten 155 Interessierten aus der Branche im Comcenter eingefunden.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Der Tag sei wichtig, um die Vernetzung unter den Unternehmen zu organisieren, damit die Wertschöpfungskette relokalisiert werde und in Thüringen bleibe, so Patschger. Nur gemeinsam könnten die Unternehmen versuchen, sich Herausforderungen wie dem Kostendruck und den Handelshemmnissen zu stellen.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong>Zukunftsausblick: Wandel entscheidet über Bestehen</strong></h4>
<p data-start="494" data-end="952">Für Unternehmen, die sich bewegen und versuchen dem Transformationsdruck zu begegnen, sieht der Netzwerkgestalter trotz der angespannten Lage einen optimistischen Zukunftsausblick: „Denen wird es auch weiterhin gut gehen. Für die Unternehmen, die ein ‚Weiter so&#8216; probieren, bin ich eher pessimistisch. Durch die genannten Anforderungen wird das schwierig, hier weiter zu bestehen.&#8220; (sa)</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_5">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/09/IMG_0551-1024x768.jpg" alt="" title="Dr. Andreas Patschger beim 10. Thüringer Maschinenbautag" srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/09/IMG_0551-980x735.jpg 980w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/09/IMG_0551-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" class="wp-image-22965" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Mehr als 150 Interessierte aus verschiedenen produzierenden Gewerben füllten zum 10. Maschinenbautag das Comcenter in Erfurt. Vorn: Andreas Patschger </em>| Foto<em>: Sandra Böhm</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_10 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_12">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_12  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_3 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_11 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_13">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_13  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_nav_3 et_pb_posts_nav nav-single">
								<span class="nav-previous"
									>
					<a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/09/01/hochschule-schmalkalden26-nachwuchswissenschaftlerinnenkonferenz-verstehen-erklaeren-gestalten/" rel="prev">
												<span class="meta-nav">&larr; </span><span class="nav-label">Hochschule Schmalkalden:26. Nachwuchswissenschaftler:innenkonferenz: Verstehen, Erklären, Gestalten</span>
					</a>
				</span>
							<span class="nav-next"
									>
					<a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/09/04/acod-kongress-in-dresden-autoindustrie-in-sachsen-zwischen-vw-krise-und-wettbewerbsdruck/" rel="next">
												<span class="nav-label">ACOD-Kongress in Dresden: Autoindustrie in Sachsen zwischen VW-Krise und Wettbewerbsdruck</span><span class="meta-nav"> &rarr;</span>
					</a>
				</span>
			
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_3_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_3 et_pb_bg_layout_light" href="?p=2">Zurück zur Startseite</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/09/03/maschinenbautag-erfurt-wie-thueringer-betriebe-mit-ki-standort-sichern/">Maschinenbautag in Erfurt: Wie Thüringer Betriebe mit KI ihren Standort sichern</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Photonik-Boom in Jena: Fraunhofer-Chef Tünnermann über eine Billionen-Dollar-Branche</title>
		<link>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/08/25/photonik-boom-in-jena-fraunhofer-chef-tuennermann-ueber-eine-billionen-dollar-branche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Torsten Laudien]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 06:29:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung & Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Innovationen & Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Jena]]></category>
		<category><![CDATA[Quantentechnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Sensorik]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik]]></category>
		<category><![CDATA[IOF]]></category>
		<category><![CDATA[Optik und Photonik]]></category>
		<category><![CDATA[Photonik]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Andreas Tünnermann]]></category>
		<category><![CDATA[Quantencomputer]]></category>
		<category><![CDATA[Quantenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Quantum Optics]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/?p=22815</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/08/25/photonik-boom-in-jena-fraunhofer-chef-tuennermann-ueber-eine-billionen-dollar-branche/">Photonik-Boom in Jena: Fraunhofer-Chef Tünnermann über eine Billionen-Dollar-Branche</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_12 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_14">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_14  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_4 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_21  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><span class="span-reading-time rt-reading-time"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer:</span> <span class="rt-time"> 5</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_22  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Warum die Photonikbranche weltweit boomt – und was Thüringen davon hat</h1>
<h3>Fraunhofer IOF Jena</h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_23  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Über eine Billion US-Dollar Jahresumsatz, jährlich acht Prozent Wachstum, mehr als 18.000 Beschäftigte allein in Thüringen: Fraunhofer-IOF-Institutsleiter Prof. Dr. Andreas Tünnermann erklärt im WIRTSCHAFTSSPIEGEL-Interview, warum Photonik zur Schlüsseltechnologie wird – von der Weltraumforschung bis zum photonischen Quantencomputer.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_6">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/Tuennermann_2025_2_Copyright_Anna-Schroll-1024x683.jpg" alt="" title="Andreas Tuennermann IOF" srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/Tuennermann_2025_2_Copyright_Anna-Schroll-1024x683.jpg 1024w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/Tuennermann_2025_2_Copyright_Anna-Schroll-300x200.jpg 300w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/Tuennermann_2025_2_Copyright_Anna-Schroll-768x512.jpg 768w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/Tuennermann_2025_2_Copyright_Anna-Schroll-1536x1024.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" class="wp-image-22821" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_24  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Prof. Dr. Andreas Tünnermann führt 22 Jahren das Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena. </em>| Foto<em>: Anna Schroll</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_15">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_15  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_25  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p data-start="494" data-end="952">Ein Gespräch mit Prof. Dr. Andreas Tünnermann, Institutsleiter des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena, über die globalen Wachstumsfelder Optics und Photonics, Thüringens Rolle in der Weltraumforschung, die Marktreife der  Quantenkommunikation, energiesparende Photonik für KI-Rechenzentren und die Chancen, die sich für den Wissenschaftsstandort Thüringen ergeben, wenn die USA bestimmte Forschungsgebiete zurückfahren.</p>
<h3 data-start="494" data-end="952"><strong>Warum Licht zur Schlüsseltechnologie wird</strong></h3>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"> </h4>
<h4 data-start="1258" data-end="1305">Herr Professor Tünnermann, Optics und Photonics gelten weltweit als Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Wie würden Sie Laien erklären, warum Licht so ein mächtiges Werkzeug der Wissenschaft und Wirtschaft ist?</h4>
<p data-start="494" data-end="952">Licht hat ganz besondere Eigenschaften und ist daher vielseitig einsetzbar: Es kann als hochpräzises Messinstrument dienen – zum Beispiel in der Metrologie – sowie als Informationsträger wie beispielsweise in der Kommunikation oder auch als Werkzeug in der Produktion. Die Photonik, also die Wissenschaft und Technologie des Lichts, ist damit wichtiger Treiber von Innovationen in Wirtschaft und Industrie. Zugleich befähigt sie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu exzellenter Grundlagenforschung. Prominente Beispiele sind derzeit das viel besprochene Quantencomputing oder auch die Laserfusion.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305">Jena gilt als einer der bedeutendsten Optik- und Photonikstandorte der Welt. Was macht diesen Standort so besonders – und welche Rolle spielt das Fraunhofer IOF dabei?</h4>
<p data-start="494" data-end="952">In Jena kommen Grundlagenforschung an der Universität sowie in Helmholtz- und Leibniz-Einrichtungen, angewandte Forschung am Fraunhofer IOF und eine starke Industrie in Optik, Laser- und Medizintechnik in einer nahezu einzigartigen Dichte zusammen. Hier verbinden sich 150 Jahre Optiktradition mit den neuesten Entwicklungen der Photonik.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Das Fraunhofer IOF spielt dabei eine wichtige Schlüsselrolle: Auf der Basis exzellenter Forschung entwickeln wir gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft Lösungen mit Licht für ganz unterschiedliche Anwendungsfelder. Ergebnisse daraus finden sich etwa in der Automobilindustrie, in der Luft- und Raumfahrt, in der Medizin bis hin zu alltäglichen Dingen wie denen in unseren Smartphones.</p>
<h3 data-start="494" data-end="952"><strong>Photonikmarkt wächst auf über eine Billion US-Dollar</strong></h3>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"> </h4>
<h4 data-start="1258" data-end="1305">Welche konkreten Wachstumszahlen oder Marktprognosen sehen Sie für die Photonikbranche in den nächsten fünf bis zehn Jahren – global und für Thüringen?</h4>
<p data-start="494" data-end="952">Der weltweite Umsatz der Photonikbranche liegt heute bei über einer Billion US-Dollar. Bis 2030 wächst sie voraussichtlich stabil mit jährlich etwa sieben bis acht Prozent. Wichtige Wachstumstreiber sind vor allem die Bereiche Information, Produktion sowie Sicherheit und Verteidigung.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Thüringer Unternehmen sind in genau diesen Märkten aktiv und werden an diesem Wachstum teilhaben. Im Freistaat arbeiten heute mehr als 18.000 Menschen in der Photonikbranche, davon knapp 3.000 in universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_7">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="682" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/OGS-Astro-Kuppel-dritter-ba-2026DJI_0265-1024x682.jpg" alt="" title="OGS-Astro-Kuppel-dritter-ba-2026DJI_0265" srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/OGS-Astro-Kuppel-dritter-ba-2026DJI_0265-980x653.jpg 980w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/OGS-Astro-Kuppel-dritter-ba-2026DJI_0265-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" class="wp-image-22825" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_26  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Bundeskanzler Friedrich Merz (links) und Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (mittig) zu Gast im IOF im Dezember  </em>| Foto<em>: TSK | Jacob Schroeter.</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_27  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p data-start="494" data-end="952">
<h3 data-start="1258" data-end="1305"><strong>Raumfahrt: Thüringens Anteil an der Hightech-Agenda des Bundes</strong></h3>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"> </h4>
<h4 data-start="1258" data-end="1305">Das Fraunhofer IOF ist an Raumfahrtprojekten beteiligt. Welche Bedeutung messen Sie der Branche für Thüringen zu?</h4>
<p data-start="494" data-end="952">Raumfahrt ist ein wichtiges Feld der Hightech-Agenda der Bundesregierung. Sie zeigt, in welchen Zukunftstechnologien sich Deutschland künftig besonders stark aufstellen will. Für 2024 zitiert die Agenda bundesweit 52 Milliarden Euro Umsatz in Luft- und Raumfahrt. Raumfahrt gewinnt strategisch weiter an Bedeutung – auch geopolitisch, etwa für Sicherheit und technologische Souveränität.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Am Fraunhofer IOF stammen bereits heute rund 20 Prozent unserer Institutserträge aus dem Bereich Raumfahrt. Auch für Thüringer Unternehmen eröffnen sich Chancen, in wichtige Lieferketten für Satellitenkommunikation, Erdbeobachtung, Intersatellitenlinks und Sicherheitsanwendungen einzusteigen. Unternehmen wie Jena-Optronik sind hier bereits sehr erfolgreich, und auch junge Startups wie die SpaceOptix GmbH, eine Ausgründung des Fraunhofer IOF, holen auf.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Quantenkommunikation und Quantenschlüsselverteilung (QKD) sind seit Jahren  Forschungsthemen des IOF. Das Institut betreibt in Jena eine der beiden deutschen optischen Bodenstationen für den satellitenbasierten Quantenschlüsselaustausch.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305">Wo stehen wir heute auf dem Weg zur Marktreife?</h4>
<p>Wir erleben derzeit den Übergang von früheren Pilotprojekten zu ersten marktnahen Lösungen. Erste Nischenanwendungen werden wirtschaftlich darstellbar, insbesondere für Behörden, den Finanzsektor und Hochtechnologieunternehmen.</p>
<p>Ausgründungen des Fraunhofer IOF, etwa die Quantum Optics Jena GmbH, sind hier bereits erfolgreich am Markt aktiv. Gleichzeitig ist der Weg zur breit verfügbaren  Quantenkommunikation noch weit. Deshalb treiben wir den Auf- und Ausbau von QKD-Infrastrukturen weiter voran, unter anderem mit unserer optischen Bodenstation. Mit ihr unterstützen wir auch notwendige Standardisierungsverfahren für die europäische Quantenkommunikation.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_16">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_16  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_8">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1566" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/KI-JS20251202_21184_Copyright_TSK-Jacob-Schroeter-1-erweitert-scaled-e1787132650108.jpg" alt="" title="ANTRITTSBESUCH DES BUNDESKANZLERS IN THÜRINGEN" srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/KI-JS20251202_21184_Copyright_TSK-Jacob-Schroeter-1-erweitert-scaled-e1787132650108.jpg 2560w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/KI-JS20251202_21184_Copyright_TSK-Jacob-Schroeter-1-erweitert-scaled-e1787132650108-1280x720.jpg 1280w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/KI-JS20251202_21184_Copyright_TSK-Jacob-Schroeter-1-erweitert-scaled-e1787132650108-980x551.jpg 980w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/KI-JS20251202_21184_Copyright_TSK-Jacob-Schroeter-1-erweitert-scaled-e1787132650108-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="wp-image-22824" /></span>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_17  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_9">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1707" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/JS20251202_23518_Copyright_TSK-Jacob-Schroeter-scaled.jpeg" alt="" title="ANTRITTSBESUCH DES BUNDESKANZLERS IN THÜRINGEN" srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/JS20251202_23518_Copyright_TSK-Jacob-Schroeter-scaled.jpeg 2560w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/JS20251202_23518_Copyright_TSK-Jacob-Schroeter-1280x854.jpeg 1280w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/JS20251202_23518_Copyright_TSK-Jacob-Schroeter-980x653.jpeg 980w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/JS20251202_23518_Copyright_TSK-Jacob-Schroeter-480x320.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="wp-image-22822" /></span>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_17">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_18  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_28  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Bundeskanzler Friedrich Merz (links) und Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (mittig) zu Gast im IOF im Dezember  </em>| Foto<em>: TSK | Jacob Schroeter.</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>PhoQuant: Deutschlands erster photonischer Quantenrechner</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Beim Besuch des Bundeskanzlers im Dezember 2025 haben Sie ein photonisch integriertes Herzstück eines Quantencomputers präsentiert. Im Projekt PhoQuant soll der erste  photonische Quantenrechner Deutschlands entstehen. Was unterscheidet einen photonischen Quantencomputer von anderen Ansätzen und kann Photonik helfen, den Energiehunger zu zähmen, den KI-Rechenzentren haben?</h4>
<p>Quantencomputer lassen sich auf verschiedenen Technologieplattformen realisieren – etwa mit Atomen, Ionen, supraleitenden Schaltkreisen oder mit Licht in sogenannten photonischen<br />Plattformen.</p>
<p>In Jena arbeiten wir vor allem an photonischen Plattformen. Sie bieten inhärente Vorteile bei der Vernetzung von Quantencomputern und damit für die künftige Skalierung solcher Systeme. Am Fraunhofer IOF betreiben wir bereits heute ein System, mit dem wir Moleküle simulieren und komplexe Optimierungsaufgaben bearbeiten können – also Aufgaben, bei denen aus sehr vielen möglichen Lösungen die beste gefunden werden muss.</p>
<p>Parallel beschäftigen wir uns auch mit dem sogenannten photonischen neuromorphen<br />Computing. Diese Systeme beruhen auf grundlegend anderen Architekturen als klassische Computer – ähnlich wie Quantencomputer. Für die Weiterentwicklung Künstlicher Intelligenz sind sie besonders vielversprechend, weil sie bestimmte Aufgaben effizienter und mit<br />geringerem Energieverbrauch ausführen können. Ich gehe daher davon aus, dass wir in naher Zukunft KI-Rechenzentren mit photonischen Recheneinheiten sehen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>USA fährt Forschung zurück – eine Chance für Europa</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Jetzt noch ein ganz anderes Thema: Die aktuelle US-Forschungspolitik zeigt deutliche Einschnitte in bestimmten Wissenschaftsbereichen. Erleben Sie bereits, dass internationale Forschende oder Projekte verstärkt nach Europa und speziell nach Thüringen schauen?</h4>
<p>Forschungsfortschritt lebt vom wissenschaftlichen Diskurs und auch von einem fairen Wettbewerb. Leider sehen wir derzeit weltweit, dass dieser Diskurs und besonders die länderübergreifende Zusammenarbeit eingeschränkt werden. Darin liegt zugleich<br />eine Chance für Deutschland und Europa als Wissenschaftsstandorte – vorausgesetzt, es gelingt uns, unsere Werte zu verteidigen und weltoffen zu bleiben. Schon heute sehen wir ein<br />wachsendes Interesse aus dem Ausland: Am Fraunhofer IOF arbeiten Menschen aus mehr als 25 Nationen.</p>
<h4>Was bräuchte der Freistaat Thüringen, um seinen Vorteil als Photonik-Standort in diesem geopolitischen Moment wirklich auszuspielen – politisch, finanziell, strukturell?</h4>
<p>Thüringen verfügt bereits heute über eine außergewöhnlich hohe Dichte an Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der Photonik. Die Branche bedient wichtige Zukunftsfelder, etwa<br />die Halbleiterzulieferindustrie: Mehr als 80 Prozent aller Mikroelektronik-Chips weltweit werden auf Maschinen hergestellt, in denen sich Bauteile und Systeme aus Thüringen befinden.</p>
<p>Um diese starke Position im globalen Wettbewerb zu sichern und weiter auszubauen, müssen wir auch künftig konsequent in Forschung und Entwicklung investieren. Zugleich sollten wir die Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen weiter verbessern, um Synergien besser zu nutzen. Ich sehe für mich persönlich eine wichtige Aufgabe darin, neue Kooperationsmodelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu entwickeln und vorzuleben – trotz bürokratischer und rechtlicher Hürden. Dabei hoffe ich auf die Unterstützung der Politik. Mein Traum ist, Thüringen zu einem Experimentierraum zu machen, in dem Innovationsprozesse schneller werden.</p>
<h4>Abschließend: Welche eine Botschaft möchten Sie den Wirtschaftsentscheiderinnen und -entscheidern in Thüringen mit auf den Weg geben?</h4>
<p>Lassen Sie uns gemeinsam Zukunft gestalten!</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_13 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_18">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_19  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_4 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_14 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_19">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_20  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_nav_4 et_pb_posts_nav nav-single">
								<span class="nav-previous"
									>
					<a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/08/23/sparkasse-mittelthueringen-wie-die-kartenterminals-den-hofladen-soemmerda-unterstuetzen/" rel="prev">
												<span class="meta-nav">&larr; </span><span class="nav-label">Sparkasse Mittelthüringen: Wie die Kartenterminals den Hofladen Sömmerda unterstützen</span>
					</a>
				</span>
							<span class="nav-next"
									>
					<a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/08/27/wohnungsgenossenschaft-rudolstadt-mutmacher-fuer-eine-gebeutelte-branche/" rel="next">
												<span class="nav-label">Wohnungsgenossenschaft Rudolstadt eG: Mutmacher für eine gebeutelte Branche</span><span class="meta-nav"> &rarr;</span>
					</a>
				</span>
			
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_4_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_4 et_pb_bg_layout_light" href="?p=2">Zurück zur Startseite</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/08/25/photonik-boom-in-jena-fraunhofer-chef-tuennermann-ueber-eine-billionen-dollar-branche/">Photonik-Boom in Jena: Fraunhofer-Chef Tünnermann über eine Billionen-Dollar-Branche</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Quantenkommunikation: Wie Nordhausen zum Sicherheitsknoten für Europa wird</title>
		<link>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/08/21/quantenkommunikation-nordhausen-sicherheitsknoten-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Torsten Laudien]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2026 07:08:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Quantentechnologie]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule Nordhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Prof. Dr. Thomas Hühn]]></category>
		<category><![CDATA[QUANT-GPICz]]></category>
		<category><![CDATA[Quantenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Quantenkommunikationsinfrastruktur]]></category>
		<category><![CDATA[Tschechien]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/?p=22844</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/08/21/quantenkommunikation-nordhausen-sicherheitsknoten-europa/">Quantenkommunikation: Wie Nordhausen zum Sicherheitsknoten für Europa wird</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_15 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_20">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_21  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_5 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_30  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><span class="span-reading-time rt-reading-time"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer:</span> <span class="rt-time"> 3</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_31  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Quantenkommunikation: Wie Nordhausen zum Sicherheitsknoten für Europa wird</h1>
<h3>Forschungsprojekt QUANT-GPICz an der Hochschule Nordhausen</h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_32  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p dir="ltr">Mit dem Kick-off von QUANT-GPICz entsteht unter Leitung der Hochschule Nordhausen eine abhörsichere Quantenkommunikationsachse zwischen Deutschland, Polen und Tschechien. 18 Millionen Euro von EU und Bund fließen in ein Projekt, das Energienetze, Behördenkommunikation und Europas digitale Souveränität absichern soll – mit Thüringen als tragendem Standort.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_10">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/DE-CIX_Frankfurt-5-1024x683.jpg" alt="" title="QUANT-GPICz. Das Kosortium ist eine " srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/DE-CIX_Frankfurt-5-980x653.jpg 980w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/DE-CIX_Frankfurt-5-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" class="wp-image-22848" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_33  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Das Konsortium: eine Allianz aus Wissenschaft und Wirtschaft | Foto<em>: Hochschule Nordhausen</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_21">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_22  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_34  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p data-start="494" data-end="952">Es sind Projekte wie dieses, die zeigen, dass Thüringen technologisch längst nicht nur mitspielt, sondern mancherorts den Takt vorgibt. Mit dem Kick-off von QUANT-GPICz ist in Nordhausen ein Vorhaben gestartet, dessen Tragweite über die Landesgrenzen weit hinausreicht.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Unter Federführung der Hochschule Nordhausen entsteht eine hochsichere, quantenbasierte Kommunikationsachse zwischen Deutschland, Polen und Tschechien – ein Infrastrukturprojekt, das nicht weniger als die digitale Souveränität Europas stärken soll.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong>Von der Teststrecke zum europäischen Quanten-Backbone</strong></h4>
<p data-start="494" data-end="952">Wer die Entwicklung der vergangenen Jahre verfolgt hat, weiß: Der Boden für dieses Vorhaben wurde bereits gelegt. Das Vorläuferprojekt Q-net-Q, ebenfalls unter Nordhäuser Leitung, hat gezeigt, dass Quantenschlüsselverteilung (QKD) keine ferne Zukunftsvision mehr ist, sondern belastbare Praxis.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Die rund 150 Kilometer lange Teststrecke zwischen Nordhausen und Erfurt, ergänzt um Verbindungen  zwischen Berlin und Frankfurt am Main sowie zwischen Erfurt und Jena, hat die technische Machbarkeit unter Beweis gestellt – von der Integration in bestehende Netze bis hin zu telemedizinischen Anwendungen.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Was in Thüringen als Testfeld begann, wird nun zum internationalen Backbone ausgebaut. QUANT-GPICz verknüpft die nationalen Quanteninfrastrukturen Deutschlands, Polens und Tschechiens – Q-net-Q, PIONIER-Q und CZQCI – zu einem grenzüberschreitenden Netz.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Neue QKD-Verbindungen sollen künftig Frankfurt am Main, Berlin, Warschau und Prag physisch miteinander verbinden. Das ist mehr als ein technisches Detail: Es ist der Versuch, abhörsichere Kommunikation zur europäischen Regel statt zur nationalen Ausnahme zu machen.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong>Kritische Infrastruktur: Energienetze und Behörden im Fokus</strong></h4>
<p data-start="494" data-end="952">Besonders bemerkenswert ist, wo diese Technologie ansetzen soll. Gemeinsam mit dem weltweit führenden Interconnection-Dienstleister DE-CIX werden hochsichere Verbindungen zwischen Rechenzentren erprobt. Im Blick stehen dabei Bereiche, die im wahrsten Sinne systemrelevant sind: die Übertragungsnetze der europäischen Energieversorgung ebenso wie die vertrauliche Kommunikation staatlicher Institutionen wie der Bundesdruckerei.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Ergänzt wird das Ganze durch eine Kopplung von Glasfasernetz und optischen Bodenstationen – die Schnittstelle zum künftigen Weltraumsegment der europäischen EuroQCI-Initiative. So entsteht die technische Grundlage für einen verlustfreien, geschützten Austausch zwischen den Sicherheitszentren der beteiligten EU-Staaten.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Damit reiht sich das Projekt unmittelbar in die sicherheitspolitischen Prioritäten der Bundesregierung ein: Der Koalitionsvertrag 2025 weist der digitalen Resilienz höchste Priorität zu, und die europäische EuroQCI-Initiative liefert dafür den institutionellen Rahmen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_11">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="537" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/Grafik_aktualisiert-1024x537.png" alt="" title="QUANT-GPICz Karte" srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/Grafik_aktualisiert-980x515.png 980w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/Grafik_aktualisiert-480x252.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" class="wp-image-22847" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_35  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>So soll die trinationale Quanten-Infrastruktur aussehen. </em>| Foto<em>: Hochschule Nordhausen</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_36  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong>Konsortium: Fraunhofer, Hochschule Nordhausen und internationale Partner</strong></h4>
<p data-start="494" data-end="952">Geleitet wird das Vorhaben von Prof. Dr. Thomas Hühn, der als Projektleiter und Konsortialführer der Hochschule Nordhausen die Fäden zusammenhält. An seiner Seite steht ein Konsortium, das sich sehen lassen kann: Auf deutscher Seite bringen das Fraunhofer IOF Jena, das Fraunhofer HHI Berlin, das Fraunhofer IIS sowie die Technischen Universitäten Berlin und München ihre Forschungskompetenz ein, flankiert von Industriepartnern wie DE-CIX und der Quantum Optics Jena GmbH.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Aus Polen und Tschechien kommen mit dem Institute of Bioorganic Chemistry, der NASK, der Politechnika Wrocławska und der Czech Technical University in Prague weitere starke Partner hinzu. Assoziiert sind zudem das Deutsche Forschungsnetz, die Gasline GmbH &amp; Co. KG, die Bundesdruckerei GmbH und die Thüringer Netkom – ein Netzwerk, das Wissenschaft und Wirtschaft eng verzahnt.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Dass ausgerechnet Jena und Nordhausen in diesem europäischen Gefüge tragende Rollen spielen, ist kein Zufall, sondern die Fortschreibung einer Entwicklung, die sich seit Jahren abzeichnet: Thüringen als Standort, an dem Quantentechnologie nicht nur erforscht, sondern in belastbare Infrastruktur überführt wird.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong>18 Millionen Euro Fördervolumen von EU und Bund</strong></h4>
<p data-start="494" data-end="952">Rund 18 Millionen Euro stehen für QUANT-GPICz zur Verfügung, finanziert je zur Hälfte von der Europäischen Union und – auf deutscher Seite – vom Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung. Es ist eine Summe, die zeigt, wie ernst Brüssel und Berlin das Thema nehmen. Für Thüringen ist es zugleich eine Gelegenheit, sich als Standort für sicherheitskritische Zukunftstechnologien weiter zu profilieren – über Nordhausen und Jena hinaus, aber eben auch von dort aus. (tl)</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_16 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_22">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_23  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_5 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_17 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_23">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_24  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_nav_5 et_pb_posts_nav nav-single">
								<span class="nav-previous"
									>
					<a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/08/20/daniela-mattheus-jenoptik-aufsichtsratschefin-im-portraet/" rel="prev">
												<span class="meta-nav">&larr; </span><span class="nav-label">Daniela Mattheus: Jenoptik-Aufsichtsratschefin im Porträt</span>
					</a>
				</span>
							<span class="nav-next"
									>
					<a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/08/23/sparkasse-mittelthueringen-wie-die-kartenterminals-den-hofladen-soemmerda-unterstuetzen/" rel="next">
												<span class="nav-label">Sparkasse Mittelthüringen: Wie die Kartenterminals den Hofladen Sömmerda unterstützen</span><span class="meta-nav"> &rarr;</span>
					</a>
				</span>
			
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_5_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_5 et_pb_bg_layout_light" href="?p=2">Zurück zur Startseite</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/08/21/quantenkommunikation-nordhausen-sicherheitsknoten-europa/">Quantenkommunikation: Wie Nordhausen zum Sicherheitsknoten für Europa wird</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Daniela Mattheus: Jenoptik-Aufsichtsratschefin im Porträt</title>
		<link>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/08/20/daniela-mattheus-jenoptik-aufsichtsratschefin-im-portraet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2026 09:22:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Human Resources]]></category>
		<category><![CDATA[Jena]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Aufsichtsrat]]></category>
		<category><![CDATA[Aufsichtsratsvorsitzende]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Governance]]></category>
		<category><![CDATA[Daniela Mattheus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen in Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Jenoptik]]></category>
		<category><![CDATA[Mandate]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/?p=22799</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/08/20/daniela-mattheus-jenoptik-aufsichtsratschefin-im-portraet/">Daniela Mattheus: Jenoptik-Aufsichtsratschefin im Porträt</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_18 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_24">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_25  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_6 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_37  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><span class="span-reading-time rt-reading-time"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer:</span> <span class="rt-time"> 7</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_38  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h1>&#8222;Er muss auch mal Cheerleader sein&#8220;</h1>
<h3>Ein Porträt über Daniela Mattheus, Jenoptik-Aufsichtsratsvorsitzende</h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_39  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Daniela Mattheus führt den Aufsichtsrat der Jenoptik AG. Die in Eisenach geborene Wahlberlinerin bleibt dabei, wie sie sagt, „ihrer Heimat verbunden&#8220;. Ein Porträt über eine Berufsaufsichtsrätin, die stets selbst einen Impact leisten möchte.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_12">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/TPO_DANIELA_M_052021_0646_WEB-1024x683.jpg" alt="" title="Daniela Mattheus, Jenoptik-Aufsichtsratsvorsitzende" srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/TPO_DANIELA_M_052021_0646_WEB-980x654.jpg 980w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/TPO_DANIELA_M_052021_0646_WEB-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" class="wp-image-22801" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_40  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Daniela Mattheus ist eine Frau mit vielen Rollen &#8211; ihre wahrscheinlich wichtigste: Sie ist die Aufsichtsratsvorsitzende der Jenoptik AG. </em>| Foto<em>: <span data-olk-copy-source="MessageBody">Tino Pohlmann</span></em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_25">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_26  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_41  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wer Daniela Mattheus besuchen will, wartet zunächst auf einer auffällig und im Jenoptik-CI-gehaltenen gelb-orangenen Couch im 13. Stock des Ernst-Abbe-Hochhauses in Jena – dort, wo unten im Erdgeschoss eine Jenoptik-Ausstellung Besuchende empfängt und oben auf dem Dach der bekannte Schriftzug des Konzerns thront. Ihre Assistentin bietet Wasser an, kurz darauf kommt Mattheus selbst um die Ecke, entschuldigt sich für die kleine Verspätung – ein Call habe sich länger gezogen als geplant – und führt ins Büro, wo in einer vorgelagerten Sitzecke bereits stilles und Sprudelwasser bereitstehen.</p>
<p>Der Blick von dort reicht über die Jenaer Innenstadt bis zu den Hügeln, die die Stadt umarmen. Eine Kulisse, die zu dem passt, was Mattheus in diesem Gespräch wiederholt einstreut: „Thüringen ist meine Heimat, und ich bin ihr immer noch verbunden.&#8220;</p>
<h4><strong>Zukunft braucht Heimat &#8211; Mattheus&#8216; Session auf Erfurter Konferenz</strong></h4>
<p>Der Satz könnte bei einer gebürtigen Eisenacherin, die heute in Berlin lebt, als Floskel durchgehen. Bei Mattheus klingt er jedoch nicht so. Sie erzählt von den Hörselbergen, vom Rennsteig, von Weimar und Eisenach, von der „Historie und Kultur&#8220;, die die Region kennzeichne. Konkret: „Thüringen ist für mich eigentlich das, was die Mitte Deutschlands ausmacht.“</p>
<p>Vermutlich wird dies auch anklingen, wenn sie am <a href="https://femakers.de/" target="_blank" rel="noopener">25. August auf der Future Leadership Conference in Erfurt</a> spricht. Der Titel ihrer Session: „Zukunft braucht Herkunft: Wie Wurzeln Haltung prägen, und Haltung Mut gibt, Zukunft zu gestalten&#8220;.</p>
<h4><strong>Eine von vier: Nicht viele Frauen sitz Aufsichtsräten vor</strong></h4>
<p>Dass die 54-Jährige heute an der Spitze des Jenoptik-Aufsichtsrats steht, war erst gegen Ende letzten Jahres abzusehen. Im Dezember 2025 wählte das Gremium sie einstimmig zur Nachfolgerin von <a href="https://www.otz.de/lokales/jena/article410596767/jenoptik-auch-aufsichtsratschef-kuendigt-rueckzug-an.html" target="_blank" rel="noopener">Matthias Wierlacher, der sein Amt überraschend niederlegte</a>, zunächst für dessen restliche Amtszeit. Im Juni 2026 bestätigte die Hauptversammlung sie regulär im Amt.</p>
<p>Seit November 2023 gehört Mattheus dem Kontrollgremium des MDax- und TecDax-Konzerns bereits an, kennt also Vorstand, Kolleginnen und Kollegen sowie die strategischen Baustellen des Photonik-Konzerns aus erster Hand. Damit gehört sie zugleich zu einer kleinen Gruppe: Unter den 50 MDax-Unternehmen haben derzeit nur vier Frauen den Aufsichtsratsvorsitz inne, fasst man Dax, MDax und SDax zusammen, sind es 15 von 160 börsennotierten Gesellschaften.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_13">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/JO_NJE26_0815-1024x683.jpg" alt="" title="Neujahrsempfang und Verabschiedung von Dr. Stefan Traeger" srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/JO_NJE26_0815-980x654.jpg 980w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/JO_NJE26_0815-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" class="wp-image-22809" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_42  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Daniela Mattheus verabschiedet den langjährigen Jenoptik-CEO Dr. Stefan Traeger. </em>| Foto<em>: Jürgen Scheere</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_43  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Eine wichtige Aufgabe gemeistert: Neuer CEO für Jenoptik</strong></h4>
<p>In diese erste Amtszeit fiel gleich eine der anspruchsvollsten Aufgaben, die ein Aufsichtsrat zu bewältigen hat: die Suche nach einem neuen Vorstandsvorsitzenden. „Wir haben das als Team gemeinsam sehr schnell gemanagt&#8220;, sagt die Rechtsanwältin rückblickend und verweist auf die Unterstützung eines Personalberaters, auf einen strukturierten Auswahlprozess und auf die Erfahrung ihrer Aufsichtsratskollegen, die selbst teilweise seit Jahren als Berufsaufsichtsräte arbeiten.</p>
<p>Zum 1. August trat nun <a href="https://www.otz.de/lokales/jena/article412841216/was-der-neue-jenoptik-vorstandschef-dominic-dorfner-nach-dem-amtsantritt-sagt.html" target="_blank" rel="noopener">Dominic Dorfner als neuer CEO</a> an, ein Physiker mit Promotion in der Optik, genauer gesagt in der photonischen Biosensorik. Mattheus ist, wie sie sagt, aktuell viel mit ihm unterwegs, besucht Standorte, bereitet gemeinsam mit dem Vorstand ein umfassendes Strategie-Review vor. „Es ist wichtig, das Unternehmen gut zu kennen – insbesondere für ihn als CEO, aber natürlich auch für mich.&#8220;</p>
<h4><strong>Aufsicht und Governance als Berufung?</strong></h4>
<p>Den Weg an die Spitze eines Aufsichtsrats nahm die Corporate-Governance-Expertin über das Jurastudium – in Halle-Wittenberg, Marburg und Heidelberg – und die Wirtschaftsprüfung, nicht über die klassische Anwaltskanzlei. In einem Podcast erzählte sie einmal, Mathematik und Jura seien ihr von der Familie in die Wiege gelegt worden. „Wenn man das beides übersetzt, landet man sehr schnell bei der Wirtschaftsprüfung&#8220;, resümiert sie nun.</p>
<p>13 Jahre lang arbeitet sie bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, wo sie das Audit Committee Institute in Deutschland mit aufbaute, damals eines der ersten seiner Art, mit dem ersten deutschen Corporate-Governance-Kodex aus 2002. Über die Station als Partnerin bei Ernst &amp; Young (EY), wo sie zuletzt das Center for Board Matters Leader EMEIA und das entsprechende Themenfeld für Europa, den Nahen Osten, Afrika und Indien verantwortete, wurde aus der Rechtsanwältin und Governance-Expertin eine gefragte Aufsichtsrätin.</p>
<p>Bis 2019 war sie dort im Beratungsgeschäft, seither ist sie selbstständige Managementberaterin. Seit 2010 ist sie zudem Lehrbeauftragte, unter anderem an der Frankfurt School of Finance &amp; Management und, bis 2025, an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.</p>
<h4><strong>Daniela Mattheus ist Berufsaufsichtsrätin</strong></h4>
<p>Mit der Bezeichnung „Multiaufsichtsrätin&#8220; fremdelt sie jedoch. Der Begriff klinge für ihren Geschmack zu sehr danach, als würde man die Mandate sammeln. Auch „professionelle Aufsichtsrätin“ findet sie nicht treffend. Denn: „Dann gäbe es ja auch unprofessionelle Aufsichtsrätinnen, auch wenn der Begriff so nicht gemeint ist.“ Dabei engagiert sich die Berufsaufsichtsrätin – so ihre präferierte Berufsbezeichnung – in fünf verschiedenen Kontrollgremien.</p>
<p>Neben Jenoptik sitzt sie im Aufsichtsrat der Commerzbank, wo sie Mitglied des Ausschusses für digitale Transformation ist und den ESG-Ausschuss leitet, und – noch bis Ende August, dann legt sie das Mandat nieder, um sich auf den Jenoptik-Vorsitz zu konzentrieren – bei der Deutschen Bahn. Hinzu kommen Vorsitze im Prüfungsausschuss der Autobahn GmbH des Bundes sowie der börsennotierten CEWE Stiftung &amp; Co. KGaA.</p>
<p>Ihre Aufgabe in den Gremien vergleicht sie mit der Autofahrt als Beifahrerin: Man kann und darf nicht selbst steuern, aber man entscheidet mit, wohin die Reise geht und wer am Steuer sitzt.</p>
<h4><strong>Hüte wechseln, Fokus behalten</strong></h4>
<p>Wie sich das mit einer einzigen Kalenderwoche verträgt? „Man muss ein sehr gutes Onboarding für jedes Mandat machen, dann ist es auch einfacher, die Hüte zu wechseln&#8220;, erklärt sie. Entscheidend sei, den Fokus je nach Rolle bewusst zu setzen: Bei Jenoptik trägt sie als Vorsitzende des Aufsichtsrats die größte Verantwortung und bringt sich besonders in die Bereiche Finanzen, Governance, Abschlussprüfung, Nachhaltigkeit und Transformation ein. Vor Sitzungen blocke sie sich gezielt mehr Zeit, halte sich aber immer „einen kleinen Puffer&#8220; für Unvorhergesehenes frei.</p>
<p>Von dieser Taktung ist auch im Gespräch selbst etwas zu spüren. Mattheus trinkt einen Espresso aus einer weißen Tasse, macht sich auf einem matt-weißen Tablet handschriftliche Notizen, wirft zwischendurch nachdenkend einen Blick auf die Glaswand, die in den dahinterliegenden Büroteil zeigt, und gelegentlich auf die Uhr.</p>
<p>Ihr Ehrenamt als Präsidentin bei der Financial Experts Association, einer unabhängigen Interessenvertretung für Aufsichtsräte, hat Mattheus nach sechs Jahren vor Kurzem abgegeben. Auch ihre Rolle als Co-Owner und Senior Board Advisor beim European Center for Board Effectiveness (ECBE) in Frankfurt, das sich auf die Evaluierung von Aufsichtsgremien spezialisiert hat, endete bereits 2025. Beides sei, sagt sie, eine bewusste Entscheidung gewesen, um Raum für die neuen Aufgaben in Jena zu schaffen: „Das hat sich gut gefügt.&#8220;</p>
<h4><strong>Jenoptik als Leuchtturm ihrer Heimat</strong></h4>
<p>Bei der Auswahl neuer Mandate lasse sie sich Zeit – zumindest gedanklich, wenn schon nicht formal, denn bewerben kann man sich für einen Aufsichtsratsposten bekanntlich nicht. „Ich schaue mir immer sehr genau das Unternehmen an, ob ich vom Geschäftsmodell überzeugt bin&#8220;, verrät sie. Entscheidend sei die Frage, ob sie einen „Impact&#8220; leisten könne: „Es ist mir sehr wichtig, dass ich mit meiner Person einen Wertbeitrag einbringen kann.“</p>
<p>Bei Jenoptik war es, wie sie es beschreibt, auch eine emotionale Entscheidung: „Das Unternehmen ist einfach eines der Leuchttürme aus meiner Heimat.“ Der Photonik-Konzern, dessen rund 4.300 Mitarbeitende weltweit 2025 nach vorläufigen Zahlen rund 1,05 Milliarden Euro Umsatz erwirtschafteten, sieht sie zudem technologisch gut aufgestellt: Photonik hält sie für eine Schlüsseltechnologie der Zukunft, dazu kommt die Verkehrssicherheitstechnik, zu der sie als Infrastruktur- und Mobilitätsexpertin gleich einen direkten Zugang hatte.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_testimonial et_pb_testimonial_0 clearfix  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light et_pb_testimonial_no_image">
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_testimonial_description">
					<div class="et_pb_testimonial_description_inner"><div class="et_pb_testimonial_content"><h1>Er soll ihn auch unterstützen und auch mal der Cheerleader sein!</h1></div></div>
					<span class="et_pb_testimonial_author">Daniela Mattheus</span>
					<p class="et_pb_testimonial_meta"><span class="et_pb_testimonial_position">Aufsichtsratsvorsitzende</span><span class="et_pb_testimonial_separator">,</span> <span class="et_pb_testimonial_company">Jenoptik AG</span></p>
				</div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_44  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Aufsichtsrat trägt besondere Verantwortung</strong></h4>
<p>Für den einen oder anderen könnte Corporate Governance, der rechtliche Ordnungsrahmen für die Leitung und Überwachung eines Unternehmens, ein trockenes Thema sein. Mattheus hält dagegen. Für sie ist die vermeintliche Distanz zwischen Vorstand und Aufsichtsrat kein Widerspruch, sondern Auftrag zur Zusammenarbeit. Natürlich muss der Aufsichtsrat den Vorstand kritisch überwachen und ihn auf Entwicklungen hinweisen, die aus seiner Sicht nicht gut laufen.</p>
<p>Aber: „Er soll ihn auch unterstützen und auch mal der Cheerleader sein!“ Corporate Governance funktioniere dann gut, sagt sie, „wenn die Menschen in den Organen sich ihrer Rollen bewusst sind und diese im Sinne des Unternehmens vertrauensvoll ausüben.&#8220;</p>
<p>Dass sie nicht als Ingenieurin, sondern als Juristin und Managementberaterin ein Technologieunternehmen mitverantwortet, sieht sie nicht als Nachteil. In Unternehmenssparten, zu denen sie zuvor keinen tiefen Zugang hatte, arbeite sie sich schlicht ein. Zumal sie als Aufsichtsrätin keine alltäglichen Entscheidungen treffe, sondern im Gremium das Geschäftsmodell beurteile.</p>
<p>Für die kommenden Jahre und Jahrzehnte erwartet sie ein Unternehmen, das deutlich wächst und sich in Zukunftsfeldern wie etwa Verteidigung, Datenkommunikation, Medizintechnik und anderen weiter etabliert: „Ich glaube, dass es genau die richtige Zeit ist, sich da gut zu positionieren.&#8220;</p>
<h4><strong>Kaffeeliebende Frühaufsteherin</strong></h4>
<p>So weit die Managerin. Privat wohnt Mattheus in Berlin-Mitte, ist seit einigen Jahren ohne eigenes Auto unterwegs und setzt bei Terminen in Thüringen auf Zug, Bus, Taxi oder Mietwagen – „bisher hat das immer ganz gut geklappt&#8220;.</p>
<p>Nicht nur ihre Wochentage beginnen sehr früh, auch am Wochenende ist sie eine Frühaufsteherin: stets mit einem Kaffee am Bett, meist gegen sieben Uhr und oft mit einer gemeinsamen Radtour mit ihrem Mann. Freie Zeit, die derzeit wegen ihrer zahlreichen beruflichen Verpflichtungen rarer ist, verbringt sie am liebsten mit ihm, beim Radfahren, Lesen, in klassischen Konzerten oder in der Oper. (sa)</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_team_member et_pb_team_member_1 clearfix  et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_team_member_image et-waypoint et_pb_animation_off"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/TPO_DANIELA_M_052021_0646_WEB-1024x683.jpg" alt="Daniela Mattheus" srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/TPO_DANIELA_M_052021_0646_WEB-980x654.jpg 980w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/08/TPO_DANIELA_M_052021_0646_WEB-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" class="wp-image-22801" /></div>
				<div class="et_pb_team_member_description">
					<h4 class="et_pb_module_header">Daniela Mattheus</h4>
					<p class="et_pb_member_position">u.a. Aufsichtsratsvorsitzende Jenoptik AG</p>
					<div><div class="spk-modal open" role="dialog" aria-hidden="false" aria-modal="true" data-track="track1">
<div class="spk-modal__panel">
<div class="spk-modal__body">
<div class="spk-modal__bio">
<ul>
<li class="font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2" data-sourcepos="57:1-57:101;10636-10736">Geboren 1972 in Eisenach; Jurastudium in Halle-Wittenberg, Marburg und Heidelberg, 2. Staatsexamen</li>
<li class="font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2" data-sourcepos="58:1-58:163;10737-10899">13 Jahre bei KPMG (u. a. Aufbau Audit Committee Institute Deutschland), bis 2019 Partnerin bei Ernst &amp; Young (EY), zuletzt Center for Board Matters Leader EMEIA</li>
<li class="font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2" data-sourcepos="59:1-59:48;10900-10947">Seit 2020: selbstständige Managementberaterin</li>
<li class="font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2" data-sourcepos="60:1-60:134;10948-11081">Seit 2010 Lehrbeauftragte, u. a. Frankfurt School of Finance &amp; Management und (bis 2025) Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin</li>
<li class="font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2" data-sourcepos="61:1-61:377;11082-11458">Aufsichtsratsmandate: Jenoptik AG (Vorsitz seit Dezember 2025, interimistisch, seit 9. Juni 2026 regulär gewählt), Commerzbank AG (ESG-Ausschuss, Ausschuss Digitale Transformation), Autobahn GmbH des Bundes (Vorsitz Prüfungsausschuss), CEWE Stiftung &amp; Co. KGaA (Vorsitz Prüfungsausschuss); Deutsche Bahn AG bis 31. August 2026 (Niederlegung zugunsten des Jenoptik-Vorsitzes)</li>
<li class="font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2" data-sourcepos="62:1-62:64;11459-11522">2020–2026: Präsidentin der Financial Experts Association e.V.</li>
<li class="font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2" data-sourcepos="63:1-63:108;11523-11630">2021–2025: Co-Owner &amp; Senior Board Advisor beim European Center for Board Effectiveness (ECBE), Frankfurt</li>
<li class="font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2" data-sourcepos="64:1-64:30;11631-11660">Lebt in Berlin, verheiratet</li>
</ul>
</div>
</div>
</div>
</div></div>
					<ul class="et_pb_member_social_links"><li><a href="https://www.linkedin.com/in/daniela-mattheus/" class="et_pb_font_icon et_pb_linkedin_icon"><span>LinkedIn</span></a></li></ul>
				</div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_19 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_26">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_27  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_6 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_20 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_27">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_28  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_nav_6 et_pb_posts_nav nav-single">
								<span class="nav-previous"
									>
					<a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/07/30/n3-feiert-richtfest-fuer-neues-logistikzentrum-in-arnstadt/" rel="prev">
												<span class="meta-nav">&larr; </span><span class="nav-label">N3 feiert Richtfest für neues Logistikzentrum in Arnstadt</span>
					</a>
				</span>
							<span class="nav-next"
									>
					<a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/08/21/quantenkommunikation-nordhausen-sicherheitsknoten-europa/" rel="next">
												<span class="nav-label">Quantenkommunikation: Wie Nordhausen zum Sicherheitsknoten für Europa wird</span><span class="meta-nav"> &rarr;</span>
					</a>
				</span>
			
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_6_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_6 et_pb_bg_layout_light" href="?p=2">Zurück zur Startseite</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/08/20/daniela-mattheus-jenoptik-aufsichtsratschefin-im-portraet/">Daniela Mattheus: Jenoptik-Aufsichtsratschefin im Porträt</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>N3 feiert Richtfest für neues Logistikzentrum in Arnstadt</title>
		<link>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/07/30/n3-feiert-richtfest-fuer-neues-logistikzentrum-in-arnstadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 12:27:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfurter Kreuz]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Arnstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Investition]]></category>
		<category><![CDATA[luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Lufthansa Technik]]></category>
		<category><![CDATA[n3]]></category>
		<category><![CDATA[Richtfest]]></category>
		<category><![CDATA[rolls-Royce]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Landes]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/?p=22770</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/07/30/n3-feiert-richtfest-fuer-neues-logistikzentrum-in-arnstadt/">N3 feiert Richtfest für neues Logistikzentrum in Arnstadt</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_21 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_28">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_29  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_7 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_45  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><span class="span-reading-time rt-reading-time"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer:</span> <span class="rt-time"> 2</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_46  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h1 class="text-text-100 mt-3 -mb-1 text-&#091;1.375rem&#093; font-bold" dir="ltr" data-sourcepos="1:1-2:60;0-117">N3 feiert Richtfest für neues Logistikzentrum in Arnstadt</h1></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_47  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Mehr als 150 Millionen Euro investiert N3 Engine Overhaul Services in den Ausbau seines Standorts Arnstadt. Am 28. Juli feierte das Unternehmen Richtfest für das neue Logistikzentrum, das größte Teilprojekt des laufenden Wachstumsprogramms.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_14">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/07/N3_Richtfest_Logistikzentrum_01.jpg" alt="" title="N3_Richtfest_Logistikzentrum_01" srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/07/N3_Richtfest_Logistikzentrum_01.jpg 1024w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/07/N3_Richtfest_Logistikzentrum_01-980x735.jpg 980w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/07/N3_Richtfest_Logistikzentrum_01-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" class="wp-image-22775" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_48  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span data-olk-copy-source="MessageBody">(v. l. n. r.) Andreas Kiermeier (Niederlassungsleister Goldbeck Group), ), Holger Sindemann (Geschäftsführer und Chief Executive Officer, N3 Engine Overhaul Services), Stefan Landes (Geschäftsführer und Chief Financial Officer, N3 Engine Overhaul Services), Dayna Beck (Projektleitung N3 Logistik FET), Christian Görmar (Projektleiter und Polier Goldbeck) beim Richtfest des neuen Logistikzentrums am Standort Arnstadt. </span>| Fotos<em>: <span data-olk-copy-source="MessageBody">N3 Engine Overhaul Services</span></em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_29">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_30  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_49  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="ltr">N3 Engine Overhaul Services, Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa Technik und Rolls-Royce, hat am 28. Juli Richtfest für sein neues Logistikzentrum am Standort Arnstadt gefeiert.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="ltr">Der Neubau ist eines der größten Teilprojekte im Wachstumsprogramm des Unternehmens und macht rund die Hälfte der gesamten Investitionssumme von mehr als 150 Millionen Euro aus. Die Fertigstellung des Logistikzentrums ist nach Unternehmensangaben für Mitte 2027 geplant. Zu diesem Zeitpunkt soll auch die Einweihung der gesamten Standorterweiterung stattfinden.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong data-start="1258" data-end="1305">Neben Logistikzentrum auch weitere Ergänzungen</strong></h4>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="ltr">Neben dem Logistikzentrum umfasst das Programm die Erweiterung des Kantinengebäudes, den Ausbau bestehender Teile der Werkshalle, die Vergrößerung der Reinigungsanlage für Triebwerksbauteile sowie die Umgestaltung von Büro- und Sozialräumen. Nach Angaben von N3 wird die gesamte Investition ausschließlich aus eigenen Mitteln des Unternehmens getragen, öffentliche Fördermittel nimmt N3 nicht in Anspruch.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="ltr" data-sourcepos="8:1-8:315;1170-1484">Herzstück des neuen Logistikzentrums ist ein automatisiertes Hochregallager mit einer Höhe von rund 26 Metern, ergänzt durch 24 automatische Lagerlifte. Mit dem Gesamtprogramm will N3 seine Produktions- und Logistikkapazitäten ausbauen und eine Kapazität von mehr als 270 Triebwerksüberholungen pro Jahr erreichen.</p>
<h4 dir="ltr" data-sourcepos="8:1-8:315;1170-1484"><strong>Investition in den Wirtschaftsstandort Thüringen</strong></h4>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="ltr" data-sourcepos="10:1-10:361;1486-1846">Geschäftsführer Stefan Landes sagte: „Das heutige Richtfest für den letzten großen Bauabschnitt der Standorterweiterung zeigt, dass aus dieser Vision Schritt für Schritt Realität wird. Die Investitionen sind ein starkes Bekenntnis unserer Gesellschafter Lufthansa Technik und Rolls-Royce zu N3, zu unseren Mitarbeitenden und zum Wirtschaftsstandort Thüringen.&#8220;</p>
<p dir="ltr" data-sourcepos="10:1-10:361;1486-1846">Rund ein Jahr nach dem Spatenstich erreicht das Projekt damit den nächsten Meilenstein. Die Bauarbeiten verliefen planmäßig. Mit der Inbetriebnahme soll das neue Logistikzentrum sämtliche Materialflüsse am Standort bündeln, ließen sich Prozesse weiter optimieren und die Versorgung der Produktion noch effizienter gestalten, heißt es weiter. (sa)</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_30">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_31  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_15">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/07/N3_Richtfest_Logistikzentrum_06.jpg" alt="" title="N3_Richtfest_Logistikzentrum_06" srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/07/N3_Richtfest_Logistikzentrum_06.jpg 1024w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/07/N3_Richtfest_Logistikzentrum_06-980x735.jpg 980w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/07/N3_Richtfest_Logistikzentrum_06-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" class="wp-image-22774" /></span>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_1_2 et_pb_column_32  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_16">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/07/N3_Richtfest_Logistikzentrum_04.jpg" alt="" title="N3_Richtfest_Logistikzentrum_04" srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/07/N3_Richtfest_Logistikzentrum_04.jpg 1024w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/07/N3_Richtfest_Logistikzentrum_04-980x735.jpg 980w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/07/N3_Richtfest_Logistikzentrum_04-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" class="wp-image-22773" /></span>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_22 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_31">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_33  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_7 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_23 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_32">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_34  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_nav_7 et_pb_posts_nav nav-single">
								<span class="nav-previous"
									>
					<a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/07/29/autoland-waechst-in-thueringen/" rel="prev">
												<span class="meta-nav">&larr; </span><span class="nav-label">Autoland wächst in Thüringen</span>
					</a>
				</span>
							<span class="nav-next"
									>
					<a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/08/20/daniela-mattheus-jenoptik-aufsichtsratschefin-im-portraet/" rel="next">
												<span class="nav-label">Daniela Mattheus: Jenoptik-Aufsichtsratschefin im Porträt</span><span class="meta-nav"> &rarr;</span>
					</a>
				</span>
			
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_7_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_7 et_pb_bg_layout_light" href="?p=2">Zurück zur Startseite</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/07/30/n3-feiert-richtfest-fuer-neues-logistikzentrum-in-arnstadt/">N3 feiert Richtfest für neues Logistikzentrum in Arnstadt</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Autoland wächst in Thüringen</title>
		<link>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/07/29/autoland-waechst-in-thueringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 08:31:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jena]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Autodiscounter]]></category>
		<category><![CDATA[Autoland]]></category>
		<category><![CDATA[Automobil]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Lindner]]></category>
		<category><![CDATA[Expansion]]></category>
		<category><![CDATA[regionale Wirtschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/?p=22695</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/07/29/autoland-waechst-in-thueringen/">Autoland wächst in Thüringen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_24 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_33">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_35  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_8 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_50  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><span class="span-reading-time rt-reading-time"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer:</span> <span class="rt-time"> 2</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_51  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Autoland wächst in Thüringen</h1>
<h3>Autodiscounter eröffnet neuen Standort</h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_52  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der Autodiscounter Autoland eröffnet in Thüringen seinen fünften Standort. Niederlassungen gibt es bereits in Erfurt, Gotha, Gera und Suhl. Nun wird es entlang der A4 einen weiteren geben.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_17">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="511" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/07/Autoland-Niederlassung-Outlet-Brehna-1024x511.png" alt="" title="Autoland Niederlassung Outlet Brehna" srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/07/Autoland-Niederlassung-Outlet-Brehna-980x489.png 980w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/07/Autoland-Niederlassung-Outlet-Brehna-480x240.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" class="wp-image-22698" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_53  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>So oder so ähnlich wird der neue Standort aussehen. Das Bild zeigt das Outlet in Brehna. </em>| Foto<em>: Autoland</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_34">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_36  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_54  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="ltr">Der bundesweit tätige <span data-olk-copy-source="MessageBody">Automobildiscounter</span> Autoland eröffnet am 1. August eine neue Niederlassung in Zöllnitz bei Jena. Es ist der fünfte Standort in Thüringen und bereits der 38. bundesweit – ein weiterer Schritt in der von Christian Lindner, Vertriebsvorstand der Autoland AG und Ex-Bundesfinanzminister, angekündigten Expansionsstrategie des Unternehmens. Die Leitung der neuen Niederlassung übernimmt Francesco Ibrahimi.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong data-start="1258" data-end="1305">20 neue Arbeitsplätze in Zöllnitz</strong></h4>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="ltr">Nach Angaben des Unternehmens entstehen am neuen Standort 20 Arbeitsplätze, das Investitionsvolumen bewege sich im siebenstelligen Bereich. Damit reiht sich die Eröffnung in eine Reihe weiterer Standortausbauten ein, mit denen Autoland nach eigenen Angaben seine Marktposition in Thüringen und bundesweit ausbauen will.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="ltr">In Thüringen ist Autoland bislang bereits in Gotha, Erfurt, Gera und Suhl vertreten. Weitere Standorte sind laut Unternehmen in Weimar und Nordhausen in Planung.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong data-start="1258" data-end="1305">Bürgermeisterin sieht Ansiedlung als Investition in die Zukunft</strong></h4>
<p dir="ltr"><span data-olk-copy-source="MessageBody">&#8222;Für unsere Gemeinde Zöllnitz mit rund 1.300 Einwohnern ist jede Ansiedlung ein wichtiges Zeichen&#8220;, sagt Bürgermeisterin der Gemeinde, Grit Sachse, auf Anfrage.  Es zeige, dass der Standort für Unternehmen attraktiv sei und stärke die Gemeinde. Und weiter: &#8222;Wir sehen die Ansiedlung von Autoland nicht nur als einzelnes Bauprojekt, sondern als Investition in die Zukunft. Wenn dadurch Arbeitsplätze entstehen, die Wertschöpfung vor Ort bleibt und Zöllnitz als Wirtschaftsstandort gestärkt wird, dann ist das ein Gewinn.&#8220;</span></p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong data-start="1258" data-end="1305">Autoland steckt sich hohe Ziele</strong></h4>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="ltr">Autoland beschäftigt bundesweit eigenen Angaben zufolge rund 1.500 Mitarbeitende  und erzielte 2025 erstmals einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro bei rund 60.000 verkauften Fahrzeugen. Bis Ende 2026 sollen es 68.000 verkaufte Fahrzeuge werden, bis 2030 strebt das Unternehmen eine Verdopplung des Umsatzes auf 2 Milliarden Euro an.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="ltr">Gegründet wurde das Unternehmen von Wilfried Wilhelm Anclam, der zugleich Eigentümer und Vorstandsvorsitzender ist. Firmensitz ist Berlin, die Zentrale liegt im sachsen-anhaltinischen Sandersdorf-Brehna. (sa)</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_25 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_35">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_37  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_8 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_26 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_36">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_38  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_nav_8 et_pb_posts_nav nav-single">
								<span class="nav-previous"
									>
					<a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/07/27/automotive-thueringen-chmelik-interview-zulieferindustrie/" rel="prev">
												<span class="meta-nav">&larr; </span><span class="nav-label">Thüringer Zulieferindustrie: ‚Kein Zurück zur alten Normalität‘</span>
					</a>
				</span>
							<span class="nav-next"
									>
					<a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/07/30/n3-feiert-richtfest-fuer-neues-logistikzentrum-in-arnstadt/" rel="next">
												<span class="nav-label">N3 feiert Richtfest für neues Logistikzentrum in Arnstadt</span><span class="meta-nav"> &rarr;</span>
					</a>
				</span>
			
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_8_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_8 et_pb_bg_layout_light" href="?p=2">Zurück zur Startseite</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/07/29/autoland-waechst-in-thueringen/">Autoland wächst in Thüringen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Thüringer Zulieferindustrie: ‚Kein Zurück zur alten Normalität‘</title>
		<link>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/07/27/automotive-thueringen-chmelik-interview-zulieferindustrie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Torsten Laudien]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2026 11:17:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Automotive]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilität]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Automobilbranche]]></category>
		<category><![CDATA[Automobilzulieferer]]></category>
		<category><![CDATA[automotive thüringen e.V.]]></category>
		<category><![CDATA[defence]]></category>
		<category><![CDATA[defense]]></category>
		<category><![CDATA[Rico Chmelik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/?p=22523</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/07/27/automotive-thueringen-chmelik-interview-zulieferindustrie/">Thüringer Zulieferindustrie: ‚Kein Zurück zur alten Normalität‘</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_27 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_37">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_39  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_title et_pb_post_title_9 et_pb_bg_layout_light  et_pb_text_align_left"   >
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_title_container">
					
				</div>
				
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_55  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><span class="span-reading-time rt-reading-time"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer:</span> <span class="rt-time"> 8</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span></em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_56  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Thüringer Zulieferindustrie: ‚Kein Zurück zur alten Normalität‘</h1>
<h3>Im Interview: Rico Chmelik, Geschäftsführer des Automotive Thüringen e.V.</h3></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_57  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Automobilzulieferer zeigen seit Jahren wie unter einem Brennglas den Transormationsdruck, unter dem die gesamte deutsche Wirtschaft steht. Da macht die Branche im Freistaat keine Ausnahme. Rico Chmelik, Geschäftsführer des Branchenverbandes Automotive Thüringen e.V., spricht im Interview mit WIRTSCHAFTSSPIEGEL-Chefredakteur Torsten Laudien darüber dass es kein ‘Zurück zur alten Normalität’ geben wird, ob die Verteidigungswirtschaft als Allheilmittel taugt und welche Eigenschaften Führungspersönlichkeiten in diesen Zeiten haben sollten.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_18">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1868" height="1370" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/07/Portrait-Rico-Chmelik-scaled-e1785149629549.jpg" alt="" title="Portrait Rico Chmelik" srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/07/Portrait-Rico-Chmelik-scaled-e1785149629549.jpg 1868w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/07/Portrait-Rico-Chmelik-scaled-e1785149629549-1280x720.jpg 1280w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/07/Portrait-Rico-Chmelik-scaled-e1785149629549-980x551.jpg 980w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/07/Portrait-Rico-Chmelik-scaled-e1785149629549-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1868px, 100vw" class="wp-image-22527" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_58  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><i>Rico Chmelik Foto: privat</i></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_38">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_40  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_59  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>Lage der Thüringer Zulieferindustrie: Zwischen Krise und Substanz</strong></h3>
<h4>Herr Chmelik, lassen Sie uns mal etwas ungewöhnlich in dieses Interview einsteigen, nämlich mit einem Zitat von John F. Kennedy aus dem Jahr 1961: „Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann – fragt, was ihr für euer Land tun könnt.“ Mit der Bitte um eine kurze Antwort: Was können Sie heute mit diesem Satz anfangen?</h4>
<p>Ich kann mit diesem Satz heute sehr viel anfangen. Für mich steckt darin ein zentrales Führungsprinzip: Verantwortung übernehmen statt Verantwortung delegieren. Und Kennedy hat mit wenigen Worten auch einen Perspektivwechsel geschaffen, der weg vom Anspruchsdenken und hin zur Mitgestaltung wirkt. Genau das ist hochaktuell. Transformation ist eben keine Zuschauerveranstaltung.</p>
<p>Ich sage das auch ganz persönlich, weil John F. Kennedy für mich bis heute eines der großen Vorbilder politischer Kommunikation ist. Nicht nur wegen seiner schönen Worte, sondern weil er Sprache in Haltung und Verantwortung übersetzen konnte und so Menschen in die Verantwortung ruft. Und genau diese Haltung brauchen wir auch heute in der industriellen Transformation: ehrlich in der Analyse, klar in der Verantwortung und zuversichtlich im Anspruch.</p>
<h4>Dann steigen wir jetzt ins Thema ein: Wie ist die Lage der Automobil-Zulieferbranche in Thüringen? Und: Ist sie so schlecht, wie die allgemeine Stimmung?</h4>
<p>In unserer Frühjahrs-Konjunkturumfrage im Mai dieses Jahres waren im Vergleich zu den Ergebnissen unseres Branchenmonitorings von Ende 2025 insgesamt keine grundsätzlichen Veränderungen in der Lage zu erwarten. Auf der einen Seite hat sich im ersten Quartal die Nachfrage nach PKW in Europa etwas belebt. Auf der anderen Seite sind die Kostenbelastungen für die Unternehmen, insbesondere bei den Energiekosten, deutlich angestiegen.</p>
<p>Branche und Automobilstandort Deutschland stehen daher unverändert unter massivem Druck. Dies zeigt sich auch in der Stimmung der Thüringer Zulieferindustrie. Während sich bei der Umsatzentwicklung leichte Verbesserungen andeuten, ist dies bei der Entwicklung der Beschäftigtenzahlen nicht der Fall. Im Kontrast zu diesem anhaltend kleinen Kreis von Unternehmen mit Zuwächsen bei Umsatz und Beschäftigung, bleibt jedoch bei der weit überwiegenden Mehrzahl der Unternehmen trotz erkennbarer Verbesserungen der Rückwärtsgang bei Umsatz und Beschäftigung auch 2026 eingelegt.</p>
<p>Ich würde trotzdem davor warnen, die Branche kleiner zu reden, als sie ist. Die industrielle Substanz ist nicht verschwunden. Thüringen hat nach wie vor starke Kompetenzen in Fertigung, Material, Elektronik, Interieur, Maschinenbau.. Die Lage ist also zweigeteilt: Die Krise ist real, aber sie trifft auf einen Standort, der weiterhin viele Fähigkeiten hat, um neue Wertschöpfung zu organisieren. Die Frage ist, wie schnell wir die Anschlussfelder erschließen.</p>
<h3> </h3>
<h3><strong>Thüringer Zulieferindustrie: Was die Politik jetzt tun muss</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Kommen wir noch einmal auf Kennedy zurück: Was sollte das Land tun?</h4>
<p>Der Freistaat Thüringen hat in den vergangenen Monaten wichtige Signale gesetzt. Dass der Branchendialog Automobil wieder aktiviert wurde, ist richtig und wichtig, gerade in einer Phase, in der Orientierung, Austausch und gemeinsames Handeln entscheidend sind. Auch der vereinfachte Zugang zu Förderprogrammen für kleine und mittlere Unternehmen ist ein gutes Signal, weil Transformation gerade in den KMU oft an Finanzierung, Geschwindigkeit und Risikotragfähigkeit gekoppelt ist.</p>
<p>Zudem ist die Arbeit der LEG Thüringen für die internationale Sichtbarkeit des Standorts über Messen, Delegationsreisen, Investorenansprache und die Vernetzung von Clusteraktivitäten ein wichtiger Beitrag zur Standortentwicklung.</p>
<p>Aber wir wissen auch, dass in dieser für die Unternehmen herausfordernden Gemengelage aus Nachfrageschwäche, Kostensteigerungen, Standortbedingungen und Zwang zur Diversifizierung 75 % der befragten Unternehmen aus unserer Frühjahrsumfrage weitere Unterstützung auf Landesebene erwarten, fokussiert auf drei Schwerpunkte: Bürokratieabbau/Genehmigungsverfahren, Reduzierung der Kosten und Abgaben und lokale Fördermaßnahmen.</p>
<p>Die Bandbreite der angesprochenen lokalen Fördermaßnahmen reicht von Investitionszulagen (z. Bsp. im ländlichen Raum), der Förderung von IT/Digitalisierung, der Verbesserung der Infrastrukturen bis zur Nachwuchsförderung/Fachkräftesicherung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Diversifizierung statt Abwarten: Was Unternehmen selbst leisten müssen</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Und natürlich die Anschlussfrage: Was können und sollten die Unternehmen selbst tun?</h4>
<p>Die Unternehmen sollten nicht auf den einen großen Befreiungsschlag warten. Erfolgreich werden die sein, die ihr Kerngeschäft stabilisieren und gleichzeitig systematisch neue Geschäftsfelder aufbauen. Das heißt: Produkte, Fertigungstechnologien und Kompetenzen darauf prüfen, wo sie auch außerhalb des klassischen Automotive einsetzbar sind, sei es in Interieur, Elektronik, Industrial Tech, Medizintechnik, Energie, Defence oder anderen Dual-Use-Feldern.</p>
<p>Unsere aktuelle Umfrage zeigt, dass 86 % der Thüringer Zulieferer neue Geschäftsfelder außerhalb Automotive erschließen wollen. Das ist kein Modetrend, sondern eine nüchterne Reaktion auf Marktrisiken. Zudem sollten Unternehmen stärker kooperieren. Viele Mittelständler haben gute Einzelkompetenzen, aber zu wenig Sichtbarkeit oder kritische Masse, um allein neue Kunden oder Programme zu gewinnen. Deshalb ist Matchmaking so wichtig.</p>
<p>Wer Material, Sensorik, Oberfläche, Software, Fertigung und Anwendung zusammenbringt, wird schneller relevant. Und es braucht eine Qualifizierungsstrategie für die eigene Organisation. Transformation ist nicht nur Produktwandel, sondern auch Führungs-, Lern- und Kommunikationsaufgabe. In einer Zeit, in der weder Markt noch Regulierung völlig klar sind, ist strategische Beweglichkeit ein Wettbewerbsvorteil.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Automotive Thüringen e.V.: Vernetzung, Förderung, EU-Präsenz</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wie hilft Ihr Verband dabei? Gibt es konkrete Projekte, die Sie uns in aller Kürze umreißen könnten?</h4>
<p>Unser Verband hilft genau an der Stelle, an der viele Unternehmen allein an Grenzen stoßen: Wir machen Trends sichtbar, wir bringen die richtigen Partner zusammen, wir übersetzen Strukturwandel in Projekte, und wir geben der Thüringer Zulieferindustrie politisch eine Stimme. Unser Profil zeigt es klar.</p>
<p>Studien, Branchenmonitorings, Innovationsfelder, Weiterbildungsangebote, Projektplattformen, Interessenvertretung und Öffentlichkeitsarbeit sind keine Nebenthemen, sondern das Betriebsmodell des Netzwerks. Konkret heißt das wir betreiben Trendscouting, etwa über unser Bundesprojekt InSuM mit Trend- und Marktanalysen, WebApp, Academy und Community.</p>
<p>Wir organisieren Matchmaking für Innovationsvorhaben zwischen Unternehmen und Forschung. Wir schaffen Zugänge zu Unternehmen und Partnern über das Netzwerk. Wir vertreten Thüringer Interessen auf EU-Ebene über das ARA-Netzwerk im EU-Ausschuss der Regionen. Wir arbeiten an Bundes- und Landesdialogen mit etwa im Branchendialog Automobil Thüringen und in der engen Verzahnung mit dem VDA.</p>
<p>Und wir können Referenzen vorweisen. Unser BeaT-Projekt wurde von der Europäischen Kommission als Good Practice hervorgehoben, und InSuM zeigt mit Gemeinschaftsprojekten wie den Mittelkonsole-Konzepten auf der InSuM-Tech bei Audi in Ingolstadt sehr konkret, wie aus Thüringer Kompetenzen sichtbare Innovationsbausteine werden. Kurz gesagt: Wir liefern Orientierung, schaffen Kooperation und helfen dabei, aus Transformation konkrete Chancen zu machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Verteidigungswirtschaft als Wachstumsmarkt – aber kein Selbstläufer</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Ein Thema, dass uns alle in dieser Zeit umtreibt, ist die Verteidigungswirtschaft. Man liest immer mal wieder, dass das eine Chance für die kriselnde Autobranche sei. VW will ein ganzes Werk dafür umrüsten. Taugt diese Idee als „Licht am Ende des Tunnels“? Welche Chancen haben Thüringer Unternehmen, die sich im Bereich Defense betätigen wollen?</h4>
<p>Ich würde Defence weder kleinreden noch romantisieren. Es ist kein Lichtschalter, den man einfach umlegt, und auch kein Allheilmittel für die gesamte Branche. Wir haben als Verband dazu in Zusammenarbeit mit dem Chemnitz Automotive Institute (CATI) eine Studie erarbeitet und den Defence-Markt samt Einstiegspfaden für die Zulieferindustrie analysiert.</p>
<p>Es ist ein realer Wachstumsmarkt. Deutschland plant für 2026 rund 108 Milliarden Euro für Verteidigung, wenn man Etat und Sondervermögen zusammennimmt. In der EU werden die Verteidigungsausgaben der Mitgliedstaaten 2025 auf 381 Milliarden Euro geschätzt, davon 130 Milliarden Euro Investitionen. Zudem steigen die Defence-Ausgaben der EU-27 bis Mitte der 2030er Jahre auf über 800 Milliarden Euro an.</p>
<p>Gleichzeitig betont das Bundeswirtschaftsministerium die hohe wirtschaftliche Relevanz der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie mit rund 105.000 direkt zurechenbaren Beschäftigten in der Verteidigungsindustrie.</p>
<p>Für Thüringer Unternehmen sieht unsere Defence-Studie die Chance vor allem in technologieseitigen Andockpunkten: Präzisionsfertigung, Mechatronik, Elektronik, Sensorik, Kabel und Verbindungstechnik, Oberflächen, Interieur- und Textilkompetenzen, Software, Prüftechnik, Energiesysteme oder robuste Komponenten für Fahrzeuge und Infrastruktur.</p>
<p>Realistisch ist für viele auch nicht der direkte Einstieg als Systemhaus/Prime, sondern der Einstieg über Komponenten, Subsysteme, Vorprodukte, Test- und Entwicklungsleistungen oder Dual-Use-Lösungen. Genau deshalb halten wir Defence für eine Chance, aber eben als strategische Ergänzung, nicht als Ersatz für das Automotive-Geschäft.</p>
<h4>Worauf haben sich Firmen dabei einzustellen?</h4>
<p>Wer in Defence will, muss vor allem seine Erwartungshaltung ändern. Das Geschäft ist langsamer, formaler und dokumentationsintensiver als viele Automotive-Lieferketten. Qualitätssicherung nach NATO-Standards, etwa AQAP, ist im Bundeswehrkontext zentral.</p>
<p>Das Beschaffungsamt der Bundeswerhr legt klare Anforderungen an Auftragnehmer fest. Je nach Qualitätsrisiko werden unterschiedliche AQAP vertraglich vereinbart. Dazu kommen Konfigurations- und Nachweislogik, sichere Dokumentation, Audits, gegebenenfalls Geheimschutz und in manchen Fällen Sicherheitsüberprüfungen.</p>
<p>Außerdem müssen sich die Firmen auf längere Produktlebenszyklen, hohe Ersatzteil- und Serviceanforderungen bis mitunter 30 Jahre lang, Vorfinanzierungsbedarf und belastbare Partnerschaften einstellen. Besonders wichtig ist der Umgang mit Verschluss-Sachen.</p>
<p>Schon im Bereich VS-NfD müssen Unternehmen verantwortliche Personen benennen, Mitarbeitende verpflichten, Schutzmaßnahmen umsetzen und IT-seitige Vorgaben beachten. Für höher eingestufte Aufträge ist eine Aufnahme in die Geheimschutzbetreuung des BMWE nicht per Eigenantrag möglich, sondern nur über einen VS-Auftraggeber. Das ist machbar, aber mit hohem Aufwand verbunden. Defence ist ein hochprofessionelles Markteintrittsprojekt, kein Opportunitätskauf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Prognose für die Thüringer Zulieferindustrie: Keine Entwarnung, aber strategische Neusortierung</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Wenn Sie auf die Zukunft Ihrer Branche schauen – ohne die Glaskugel zu bemühen: In einem Jahr sprechen wir uns hier wieder. Wie wird dann die Thüringer Autobranche aussehen? Können Sie eigentlich eine seriöse Prognose wagen?</h4>
<p>Eine seriöse Prognose kann immer nur als Szenario formuliert werden, nicht als Glaskugel. Mein wahrscheinlichstes Szenario für die Thüringer Autobranche in einem Jahr lautet: noch keine Entwarnung, aber mehr strategische Sortierung. Die Elektromobilität zieht im Markt wieder an. Im ersten Quartal 2026 sind die BEV-Neuzulassungen in Europa um 4,1 Prozent gewachsen, in Deutschland um 5,2 Prozent. Der Elektroanteil an den Neuzulassungen liegt inzwischen bei 20,5 Prozent in Europa und 22,8 Prozent in Deutschland.</p>
<p>Das klingt zunächst positiv. Aber für Thüringen ist entscheidend, wo die zusätzliche Wertschöpfung entsteht. Und genau da ist das Bild deutlich differenzierter.</p>
<p>Denn die steigende E-Nachfrage führt bislang nicht automatisch zu mehr Produktion in Deutschland. Im Gegenteil. In vielen deutschen Werken stabilisieren derzeit eher Verbrenner- und Hybridmodelle die Auslastung. Volkswagen ist dafür ein gutes Beispiel. Während die Elektro-Nachfrage in Europa im ersten Quartal zulegt, brechen die BEV-Absätze in China und den USA massiv ein.</p>
<p>VW reagiert darauf mit einer stärkeren Regionalisierung der Strategie: in China mit lokalen Partnern, in den USA mit Fokus auf margenstarke Verbrenner-SUVs, und in Europa mit neuen Elektro-Schwerpunkten außerhalb Deutschlands.</p>
<p>Ein sehr konkretes Beispiel ist der Volkswagen-E-Hub auf der iberischen Halbinsel. Dort entsteht gemeinsam mit Portugal und Spanien eine neue kosteneffiziente Elektro-Wertschöpfungsregion mit Batteriefertigung, Lieferantenstruktur und den neuen Volumenmodellen der kleinen Elektrofahrzeugfamilie ab 2026. Und auch BMW startet die neue Klasse zunächst im neuen Werk in Debrecen/Ungarn, Mercedes stärkt Rastatt und den Verbund mit Ungarn. Das zeigt: Die europäische Elektromobilität wächst, aber die Produktionslandkarte verschiebt sich.</p>
<p>Für Thüringen heißt das, dass wir sehr wahrscheinlich kein einfaches ‘Zurück zur alten Normalität’ erleben werden. Ich sehe eher drei parallele Entwicklungen. Erstens weiteren Druck auf klassische, stark verbrennerabhängige Zuliefersegmente. Zweitens vorsichtige Wachstumsimpulse in Elektronik, Interieur, Automatisierung, Fertigungstechnik und software-nahen Bereichen. Drittens eine deutlich stärkere Diversifikation in angrenzende Industrien, vom Maschinenbau bis Defence.</p>
<p>Ein weiterer Trend ist, dass reine Elektro-Werke und flexible Mischwerke im Kontrast zueinander stehen. Das hilft großen Herstellern bei der Auslastung, macht den Transformationsdruck auf spezialisierte Zulieferer aber nicht kleiner. Ein mögliches Szenario für Thüringer Zulieferbetriebe könnte demnach lauten, dass weniger Breite im alten Geschäft und mehr strategische Neupositionierung Teil der neuen Normalität wird.</p>
<p>Einige Unternehmen werden sichtbare Fortschritte bei Transformation und Diversifikation gemacht haben, andere werden weiter unter massivem Anpassungsdruck stehen. Das ist kein lineares Rebound-Szenario, aber ein realistisches.</p>
<h4>Eine letzte Frage Herr Chmelik – und damit nochmal zu Kennedy. Dieser Präsident stand seinerzeit für eine Aufbruchstimmung, die auch über den Atlantik geschwappt ist. Brauchen wir einen neuen Kennedy – womöglich auch hierzulande?</h4>
<p>(lacht). Wenn mit ‘neuer Kennedy’ ein neuer Messias gemeint ist, dann nein. Aber wenn damit eine neue Qualität von Führung gemeint ist, dann ganz klar: ja. Wir brauchen heute wieder Führungspersönlichkeiten, die Probleme nicht verniedlichen, aber auch nicht im Krisenvokabular steckenbleiben. Kennedy war darin stark. Er konnte mit Sprache Verantwortung zumuten und gleichzeitig Zuversicht erzeugen. Genau das ist in Transformationszeiten entscheidend.</p>
<p>Als Geschäftsführer und Rhetoriker schätze ich an Kennedy besonders drei Dinge. Erstens seine Verdichtung: Er bringt komplexe Lagen auf eine klare Formel. Zweitens seine Zukunftsbilder: In der Rede an der Rice University schafft er aus einem Risiko ein Ziel, das Kräfte bündelt. Drittens seine moralische Nüchternheit. In der Friedensrede an der American University spricht er nicht kitschig über Harmonie, sondern praktisch über einen erreichbaren Frieden.</p>
<p>Ich glaube, wir brauchen heute keine Kopie Kennedys, aber wir brauchen seine Tugenden in neuer Form: Klarheit, Verantwortungsappell, realistischen Mut, Begegnung auf Augenhöhe und bildhafte Sprache, die Zukunft wieder vorstellbar macht.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_28 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_39">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_41  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_9 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div><div class="et_pb_section et_pb_section_29 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_40">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_42  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_post_nav_9 et_pb_posts_nav nav-single">
								<span class="nav-previous"
									>
					<a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/07/22/hermes-tu-ilmenau-mobiler-roboter-automatisierte-warenerfassung/" rel="prev">
												<span class="meta-nav">&larr; </span><span class="nav-label">HERMES: TU Ilmenau entwickelt mobilen Roboter für automatisierte Warenerfassung</span>
					</a>
				</span>
							<span class="nav-next"
									>
					<a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/07/29/autoland-waechst-in-thueringen/" rel="next">
												<span class="nav-label">Autoland wächst in Thüringen</span><span class="meta-nav"> &rarr;</span>
					</a>
				</span>
			
			</div><div class="et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_9_wrapper et_pb_button_alignment_center et_pb_module ">
				<a class="et_pb_button et_pb_button_9 et_pb_bg_layout_light" href="?p=2">Zurück zur Startseite</a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/07/27/automotive-thueringen-chmelik-interview-zulieferindustrie/">Thüringer Zulieferindustrie: ‚Kein Zurück zur alten Normalität‘</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
