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Autoland wächst in Thüringen
Autodiscounter eröffnet neuen Standort
Der Autodiscounter Autoland eröffnet in Thüringen seinen fünften Standort. Niederlassungen gibt es bereits in Erfurt, Gotha, Gera und Suhl. Nun wird es entlang der A4 einen weiteren geben.
So oder so ähnlich wird der neue Standort aussehen. Das Bild zeigt das Outlet in Brehna. | Foto: Autoland
Der bundesweit tätige Gebrauchtwagenhändler Autoland eröffnet am 1. August eine neue Niederlassung in Zöllnitz bei Jena. Es ist der fünfte Standort in Thüringen und bereits der 38. bundesweit – ein weiterer Schritt in der von Christian Lindner, Vertriebsvorstand der Autoland AG und Ex-Bundesfinanzminister, angekündigten Expansionsstrategie des Unternehmens. Die Leitung der neuen Niederlassung übernimmt Francesco Ibrahimi.
20 neue Arbeitsplätze in Zöllnitz
Nach Angaben des Unternehmens entstehen am neuen Standort 20 Arbeitsplätze, das Investitionsvolumen bewege sich im siebenstelligen Bereich. Damit reiht sich die Eröffnung in eine Reihe weiterer Standortausbauten ein, mit denen Autoland nach eigenen Angaben seine Marktposition in Thüringen und bundesweit ausbauen will.
In Thüringen ist Autoland bislang bereits in Gotha, Erfurt, Gera und Suhl vertreten. Weitere Standorte sind laut Unternehmen in Weimar und Nordhausen in Planung.
Bürgermeisterin sieht Ansiedlung als Investition in die Zukunft
„Für unsere Gemeinde Zöllnitz mit rund 1.300 Einwohnern ist jede Ansiedlung ein wichtiges Zeichen“, sagt Bürgermeisterin der Gemeinde, Grit Sachse, auf Anfrage. Es zeige, dass der Standort für Unternehmen attraktiv sei und stärke die Gemeinde. Und weiter: „Wir sehen die Ansiedlung von Autoland nicht nur als einzelnes Bauprojekt, sondern als Investition in die Zukunft. Wenn dadurch Arbeitsplätze entstehen, die Wertschöpfung vor Ort bleibt und Zöllnitz als Wirtschaftsstandort gestärkt wird, dann ist das ein Gewinn.“
Autoland steckt sich hohe Ziele
Autoland beschäftigt bundesweit eigenen Angaben zufolge rund 1.500 Mitarbeitende und erzielte 2025 erstmals einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro bei rund 60.000 verkauften Fahrzeugen. Bis Ende 2026 sollen es 68.000 verkaufte Fahrzeuge werden, bis 2030 strebt das Unternehmen eine Verdopplung des Umsatzes auf 2 Milliarden Euro an.
Gegründet wurde das Unternehmen von Wilfried Wilhelm Anclam, der zugleich Eigentümer und Vorstandsvorsitzender ist. Firmensitz ist Berlin, die Zentrale liegt im sachsen-anhaltinischen Sandersdorf-Brehna. (sa)
