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Thüringer Zulieferindustrie: ‚Kein Zurück zur alten Normalität‘
Im Interview: Rico Chmelik, Geschäftsführer des Automotive Thüringen e.V.
Die Automobilzulieferer zeigen seit Jahren wie unter einem Brennglas den Transormationsdruck, unter dem die gesamte deutsche Wirtschaft steht. Da macht die Branche im Freistaat keine Ausnahme. Rico Chmelik, Geschäftsführer des Branchenverbandes Automotive Thüringen e.V., spricht im Interview mit WIRTSCHAFTSSPIEGEL-Chefredakteur Torsten Laudien darüber dass es kein ‘Zurück zur alten Normalität’ geben wird, ob die Verteidigungswirtschaft als Allheilmittel taugt und welche Eigenschaften Führungspersönlichkeiten in diesen Zeiten haben sollten.
Rico Chmelik Foto: privat
Lage der Thüringer Zulieferindustrie: Zwischen Krise und Substanz
Herr Chmelik, lassen Sie uns mal etwas ungewöhnlich in dieses Interview einsteigen, nämlich mit einem Zitat von John F. Kennedy aus dem Jahr 1961: „Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann – fragt, was ihr für euer Land tun könnt.“ Mit der Bitte um eine kurze Antwort: Was können Sie heute mit diesem Satz anfangen?
Ich kann mit diesem Satz heute sehr viel anfangen. Für mich steckt darin ein zentrales Führungsprinzip: Verantwortung übernehmen statt Verantwortung delegieren. Und Kennedy hat mit wenigen Worten auch einen Perspektivwechsel geschaffen, der weg vom Anspruchsdenken und hin zur Mitgestaltung wirkt. Genau das ist hochaktuell. Transformation ist eben keine Zuschauerveranstaltung.
Ich sage das auch ganz persönlich, weil John F. Kennedy für mich bis heute eines der großen Vorbilder politischer Kommunikation ist. Nicht nur wegen seiner schönen Worte, sondern weil er Sprache in Haltung und Verantwortung übersetzen konnte und so Menschen in die Verantwortung ruft. Und genau diese Haltung brauchen wir auch heute in der industriellen Transformation: ehrlich in der Analyse, klar in der Verantwortung und zuversichtlich im Anspruch.
Dann steigen wir jetzt ins Thema ein: Wie ist die Lage der Automobil-Zulieferbranche in Thüringen? Und: Ist sie so schlecht, wie die allgemeine Stimmung?
In unserer Frühjahrs-Konjunkturumfrage im Mai dieses Jahres waren im Vergleich zu den Ergebnissen unseres Branchenmonitorings von Ende 2025 insgesamt keine grundsätzlichen Veränderungen in der Lage zu erwarten. Auf der einen Seite hat sich im ersten Quartal die Nachfrage nach PKW in Europa etwas belebt. Auf der anderen Seite sind die Kostenbelastungen für die Unternehmen, insbesondere bei den Energiekosten, deutlich angestiegen.
Branche und Automobilstandort Deutschland stehen daher unverändert unter massivem Druck. Dies zeigt sich auch in der Stimmung der Thüringer Zulieferindustrie. Während sich bei der Umsatzentwicklung leichte Verbesserungen andeuten, ist dies bei der Entwicklung der Beschäftigtenzahlen nicht der Fall. Im Kontrast zu diesem anhaltend kleinen Kreis von Unternehmen mit Zuwächsen bei Umsatz und Beschäftigung, bleibt jedoch bei der weit überwiegenden Mehrzahl der Unternehmen trotz erkennbarer Verbesserungen der Rückwärtsgang bei Umsatz und Beschäftigung auch 2026 eingelegt.
Ich würde trotzdem davor warnen, die Branche kleiner zu reden, als sie ist. Die industrielle Substanz ist nicht verschwunden. Thüringen hat nach wie vor starke Kompetenzen in Fertigung, Material, Elektronik, Interieur, Maschinenbau.. Die Lage ist also zweigeteilt: Die Krise ist real, aber sie trifft auf einen Standort, der weiterhin viele Fähigkeiten hat, um neue Wertschöpfung zu organisieren. Die Frage ist, wie schnell wir die Anschlussfelder erschließen.
Thüringer Zulieferindustrie: Was die Politik jetzt tun muss
Kommen wir noch einmal auf Kennedy zurück: Was sollte das Land tun?
Der Freistaat Thüringen hat in den vergangenen Monaten wichtige Signale gesetzt. Dass der Branchendialog Automobil wieder aktiviert wurde, ist richtig und wichtig, gerade in einer Phase, in der Orientierung, Austausch und gemeinsames Handeln entscheidend sind. Auch der vereinfachte Zugang zu Förderprogrammen für kleine und mittlere Unternehmen ist ein gutes Signal, weil Transformation gerade in den KMU oft an Finanzierung, Geschwindigkeit und Risikotragfähigkeit gekoppelt ist.
Zudem ist die Arbeit der LEG Thüringen für die internationale Sichtbarkeit des Standorts über Messen, Delegationsreisen, Investorenansprache und die Vernetzung von Clusteraktivitäten ein wichtiger Beitrag zur Standortentwicklung.
Aber wir wissen auch, dass in dieser für die Unternehmen herausfordernden Gemengelage aus Nachfrageschwäche, Kostensteigerungen, Standortbedingungen und Zwang zur Diversifizierung 75 % der befragten Unternehmen aus unserer Frühjahrsumfrage weitere Unterstützung auf Landesebene erwarten, fokussiert auf drei Schwerpunkte: Bürokratieabbau/Genehmigungsverfahren, Reduzierung der Kosten und Abgaben und lokale Fördermaßnahmen.
Die Bandbreite der angesprochenen lokalen Fördermaßnahmen reicht von Investitionszulagen (z. Bsp. im ländlichen Raum), der Förderung von IT/Digitalisierung, der Verbesserung der Infrastrukturen bis zur Nachwuchsförderung/Fachkräftesicherung.
Diversifizierung statt Abwarten: Was Unternehmen selbst leisten müssen
Und natürlich die Anschlussfrage: Was können und sollten die Unternehmen selbst tun?
Die Unternehmen sollten nicht auf den einen großen Befreiungsschlag warten. Erfolgreich werden die sein, die ihr Kerngeschäft stabilisieren und gleichzeitig systematisch neue Geschäftsfelder aufbauen. Das heißt: Produkte, Fertigungstechnologien und Kompetenzen darauf prüfen, wo sie auch außerhalb des klassischen Automotive einsetzbar sind, sei es in Interieur, Elektronik, Industrial Tech, Medizintechnik, Energie, Defence oder anderen Dual-Use-Feldern.
Unsere aktuelle Umfrage zeigt, dass 86 % der Thüringer Zulieferer neue Geschäftsfelder außerhalb Automotive erschließen wollen. Das ist kein Modetrend, sondern eine nüchterne Reaktion auf Marktrisiken. Zudem sollten Unternehmen stärker kooperieren. Viele Mittelständler haben gute Einzelkompetenzen, aber zu wenig Sichtbarkeit oder kritische Masse, um allein neue Kunden oder Programme zu gewinnen. Deshalb ist Matchmaking so wichtig.
Wer Material, Sensorik, Oberfläche, Software, Fertigung und Anwendung zusammenbringt, wird schneller relevant. Und es braucht eine Qualifizierungsstrategie für die eigene Organisation. Transformation ist nicht nur Produktwandel, sondern auch Führungs-, Lern- und Kommunikationsaufgabe. In einer Zeit, in der weder Markt noch Regulierung völlig klar sind, ist strategische Beweglichkeit ein Wettbewerbsvorteil.
Automotive Thüringen e.V.: Vernetzung, Förderung, EU-Präsenz
Wie hilft Ihr Verband dabei? Gibt es konkrete Projekte, die Sie uns in aller Kürze umreißen könnten?
Unser Verband hilft genau an der Stelle, an der viele Unternehmen allein an Grenzen stoßen: Wir machen Trends sichtbar, wir bringen die richtigen Partner zusammen, wir übersetzen Strukturwandel in Projekte, und wir geben der Thüringer Zulieferindustrie politisch eine Stimme. Unser Profil zeigt es klar.
Studien, Branchenmonitorings, Innovationsfelder, Weiterbildungsangebote, Projektplattformen, Interessenvertretung und Öffentlichkeitsarbeit sind keine Nebenthemen, sondern das Betriebsmodell des Netzwerks. Konkret heißt das wir betreiben Trendscouting, etwa über unser Bundesprojekt InSuM mit Trend- und Marktanalysen, WebApp, Academy und Community.
Wir organisieren Matchmaking für Innovationsvorhaben zwischen Unternehmen und Forschung. Wir schaffen Zugänge zu Unternehmen und Partnern über das Netzwerk. Wir vertreten Thüringer Interessen auf EU-Ebene über das ARA-Netzwerk im EU-Ausschuss der Regionen. Wir arbeiten an Bundes- und Landesdialogen mit etwa im Branchendialog Automobil Thüringen und in der engen Verzahnung mit dem VDA.
Und wir können Referenzen vorweisen. Unser BeaT-Projekt wurde von der Europäischen Kommission als Good Practice hervorgehoben, und InSuM zeigt mit Gemeinschaftsprojekten wie den Mittelkonsole-Konzepten auf der InSuM-Tech bei Audi in Ingolstadt sehr konkret, wie aus Thüringer Kompetenzen sichtbare Innovationsbausteine werden. Kurz gesagt: Wir liefern Orientierung, schaffen Kooperation und helfen dabei, aus Transformation konkrete Chancen zu machen.
Verteidigungswirtschaft als Wachstumsmarkt – aber kein Selbstläufer
Ein Thema, dass uns alle in dieser Zeit umtreibt, ist die Verteidigungswirtschaft. Man liest immer mal wieder, dass das eine Chance für die kriselnde Autobranche sei. VW will ein ganzes Werk dafür umrüsten. Taugt diese Idee als „Licht am Ende des Tunnels“? Welche Chancen haben Thüringer Unternehmen, die sich im Bereich Defense betätigen wollen?
Ich würde Defence weder kleinreden noch romantisieren. Es ist kein Lichtschalter, den man einfach umlegt, und auch kein Allheilmittel für die gesamte Branche. Wir haben als Verband dazu in Zusammenarbeit mit dem Chemnitz Automotive Institute (CATI) eine Studie erarbeitet und den Defence-Markt samt Einstiegspfaden für die Zulieferindustrie analysiert.
Es ist ein realer Wachstumsmarkt. Deutschland plant für 2026 rund 108 Milliarden Euro für Verteidigung, wenn man Etat und Sondervermögen zusammennimmt. In der EU werden die Verteidigungsausgaben der Mitgliedstaaten 2025 auf 381 Milliarden Euro geschätzt, davon 130 Milliarden Euro Investitionen. Zudem steigen die Defence-Ausgaben der EU-27 bis Mitte der 2030er Jahre auf über 800 Milliarden Euro an.
Gleichzeitig betont das Bundeswirtschaftsministerium die hohe wirtschaftliche Relevanz der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie mit rund 105.000 direkt zurechenbaren Beschäftigten in der Verteidigungsindustrie.
Für Thüringer Unternehmen sieht unsere Defence-Studie die Chance vor allem in technologieseitigen Andockpunkten: Präzisionsfertigung, Mechatronik, Elektronik, Sensorik, Kabel und Verbindungstechnik, Oberflächen, Interieur- und Textilkompetenzen, Software, Prüftechnik, Energiesysteme oder robuste Komponenten für Fahrzeuge und Infrastruktur.
Realistisch ist für viele auch nicht der direkte Einstieg als Systemhaus/Prime, sondern der Einstieg über Komponenten, Subsysteme, Vorprodukte, Test- und Entwicklungsleistungen oder Dual-Use-Lösungen. Genau deshalb halten wir Defence für eine Chance, aber eben als strategische Ergänzung, nicht als Ersatz für das Automotive-Geschäft.
Worauf haben sich Firmen dabei einzustellen?
Wer in Defence will, muss vor allem seine Erwartungshaltung ändern. Das Geschäft ist langsamer, formaler und dokumentationsintensiver als viele Automotive-Lieferketten. Qualitätssicherung nach NATO-Standards, etwa AQAP, ist im Bundeswehrkontext zentral.
Das Beschaffungsamt der Bundeswerhr legt klare Anforderungen an Auftragnehmer fest. Je nach Qualitätsrisiko werden unterschiedliche AQAP vertraglich vereinbart. Dazu kommen Konfigurations- und Nachweislogik, sichere Dokumentation, Audits, gegebenenfalls Geheimschutz und in manchen Fällen Sicherheitsüberprüfungen.
Außerdem müssen sich die Firmen auf längere Produktlebenszyklen, hohe Ersatzteil- und Serviceanforderungen bis mitunter 30 Jahre lang, Vorfinanzierungsbedarf und belastbare Partnerschaften einstellen. Besonders wichtig ist der Umgang mit Verschluss-Sachen.
Schon im Bereich VS-NfD müssen Unternehmen verantwortliche Personen benennen, Mitarbeitende verpflichten, Schutzmaßnahmen umsetzen und IT-seitige Vorgaben beachten. Für höher eingestufte Aufträge ist eine Aufnahme in die Geheimschutzbetreuung des BMWE nicht per Eigenantrag möglich, sondern nur über einen VS-Auftraggeber. Das ist machbar, aber mit hohem Aufwand verbunden. Defence ist ein hochprofessionelles Markteintrittsprojekt, kein Opportunitätskauf.
Prognose für die Thüringer Zulieferindustrie: Keine Entwarnung, aber strategische Neusortierung
Wenn Sie auf die Zukunft Ihrer Branche schauen – ohne die Glaskugel zu bemühen: In einem Jahr sprechen wir uns hier wieder. Wie wird dann die Thüringer Autobranche aussehen? Können Sie eigentlich eine seriöse Prognose wagen?
Eine seriöse Prognose kann immer nur als Szenario formuliert werden, nicht als Glaskugel. Mein wahrscheinlichstes Szenario für die Thüringer Autobranche in einem Jahr lautet: noch keine Entwarnung, aber mehr strategische Sortierung. Die Elektromobilität zieht im Markt wieder an. Im ersten Quartal 2026 sind die BEV-Neuzulassungen in Europa um 4,1 Prozent gewachsen, in Deutschland um 5,2 Prozent. Der Elektroanteil an den Neuzulassungen liegt inzwischen bei 20,5 Prozent in Europa und 22,8 Prozent in Deutschland.
Das klingt zunächst positiv. Aber für Thüringen ist entscheidend, wo die zusätzliche Wertschöpfung entsteht. Und genau da ist das Bild deutlich differenzierter.
Denn die steigende E-Nachfrage führt bislang nicht automatisch zu mehr Produktion in Deutschland. Im Gegenteil. In vielen deutschen Werken stabilisieren derzeit eher Verbrenner- und Hybridmodelle die Auslastung. Volkswagen ist dafür ein gutes Beispiel. Während die Elektro-Nachfrage in Europa im ersten Quartal zulegt, brechen die BEV-Absätze in China und den USA massiv ein.
VW reagiert darauf mit einer stärkeren Regionalisierung der Strategie: in China mit lokalen Partnern, in den USA mit Fokus auf margenstarke Verbrenner-SUVs, und in Europa mit neuen Elektro-Schwerpunkten außerhalb Deutschlands.
Ein sehr konkretes Beispiel ist der Volkswagen-E-Hub auf der iberischen Halbinsel. Dort entsteht gemeinsam mit Portugal und Spanien eine neue kosteneffiziente Elektro-Wertschöpfungsregion mit Batteriefertigung, Lieferantenstruktur und den neuen Volumenmodellen der kleinen Elektrofahrzeugfamilie ab 2026. Und auch BMW startet die neue Klasse zunächst im neuen Werk in Debrecen/Ungarn, Mercedes stärkt Rastatt und den Verbund mit Ungarn. Das zeigt: Die europäische Elektromobilität wächst, aber die Produktionslandkarte verschiebt sich.
Für Thüringen heißt das, dass wir sehr wahrscheinlich kein einfaches ‘Zurück zur alten Normalität’ erleben werden. Ich sehe eher drei parallele Entwicklungen. Erstens weiteren Druck auf klassische, stark verbrennerabhängige Zuliefersegmente. Zweitens vorsichtige Wachstumsimpulse in Elektronik, Interieur, Automatisierung, Fertigungstechnik und software-nahen Bereichen. Drittens eine deutlich stärkere Diversifikation in angrenzende Industrien, vom Maschinenbau bis Defence.
Ein weiterer Trend ist, dass reine Elektro-Werke und flexible Mischwerke im Kontrast zueinander stehen. Das hilft großen Herstellern bei der Auslastung, macht den Transformationsdruck auf spezialisierte Zulieferer aber nicht kleiner. Ein mögliches Szenario für Thüringer Zulieferbetriebe könnte demnach lauten, dass weniger Breite im alten Geschäft und mehr strategische Neupositionierung Teil der neuen Normalität wird.
Einige Unternehmen werden sichtbare Fortschritte bei Transformation und Diversifikation gemacht haben, andere werden weiter unter massivem Anpassungsdruck stehen. Das ist kein lineares Rebound-Szenario, aber ein realistisches.
Eine letzte Frage Herr Chmelik – und damit nochmal zu Kennedy. Dieser Präsident stand seinerzeit für eine Aufbruchstimmung, die auch über den Atlantik geschwappt ist. Brauchen wir einen neuen Kennedy – womöglich auch hierzulande?
(lacht). Wenn mit ‘neuer Kennedy’ ein neuer Messias gemeint ist, dann nein. Aber wenn damit eine neue Qualität von Führung gemeint ist, dann ganz klar: ja. Wir brauchen heute wieder Führungspersönlichkeiten, die Probleme nicht verniedlichen, aber auch nicht im Krisenvokabular steckenbleiben. Kennedy war darin stark. Er konnte mit Sprache Verantwortung zumuten und gleichzeitig Zuversicht erzeugen. Genau das ist in Transformationszeiten entscheidend.
Als Geschäftsführer und Rhetoriker schätze ich an Kennedy besonders drei Dinge. Erstens seine Verdichtung: Er bringt komplexe Lagen auf eine klare Formel. Zweitens seine Zukunftsbilder: In der Rede an der Rice University schafft er aus einem Risiko ein Ziel, das Kräfte bündelt. Drittens seine moralische Nüchternheit. In der Friedensrede an der American University spricht er nicht kitschig über Harmonie, sondern praktisch über einen erreichbaren Frieden.
Ich glaube, wir brauchen heute keine Kopie Kennedys, aber wir brauchen seine Tugenden in neuer Form: Klarheit, Verantwortungsappell, realistischen Mut, Begegnung auf Augenhöhe und bildhafte Sprache, die Zukunft wieder vorstellbar macht.
