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Lebensdauer von Batterien im Fokus industrienaher Forschung

Die deutsche Niederlassung des Batterieproduzenten Contemporary Amperex Technology Co., Limited (CATL) und das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS arbeiten gemeinsam an der Entwicklung von Modellen zur Berechnung der Lebensdauer von Batterien. Das Projekt, ursprünglich als „BattLife“ gestartet und nun im „BattForce“ fortgesetzt, ist integral für die Optimierung der  Batterieproduktion im Kontext der Energiewende und der elektrischen Verkehrswende.

Mobilitätswende

Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (3. v. r.) informierte sich über das Projekt „BattForce“. | Foto: CATL/Paul-Phillip Braun

Die Lebensdauer von Batterien ist ein entscheidender Faktor in der Batterietechnik, da eine längere Lebensdauer zu Einsparungen bei Ressourcen, Produktionsprozessen und Wartung führen kann. Batterien reagieren jedoch komplex auf verschiedene Umgebungen und Betriebsmodi. Die Kooperation zwischen CATL und dem Fraunhofer IKTS zielt darauf ab, Modelle zur Lebensdauerberechnung zu entwickeln, um künftige Potenziale zu erforschen.

CATL bietet die Grundlagen für die erhöhte Lebensdauer von Batterien

CATL, als weltweit agierender Batteriehersteller mit Fokus auf Forschung und Entwicklung, bietet die notwendigen Grundlagen und Kapazitäten zur Generierung relevanter Daten. Das Batterie-Innovations- und Technologie-Center (BITC) des Fraunhofer IKTS erforscht die Produktion von Energiespeichern mit innovativen, datengetriebenen Methoden. Im Rahmen von „BattLife“ wurde eine High-End-Testanlage im CATL-Werk am Erfurter Kreuz errichtet, die verschiedenen Umgebungen simulieren kann. Die gesammelten Daten werden vom Fraunhofer IKTS analysiert, um Lebensdauermodelle und Simulationen zu erstellen. Die erfolgreiche Zusammenarbeit führte zur Entwicklung des ersten Batterie-Lebensdauer-Entwicklungsmodells in Deutschland.

Projekt „BattForce“ zur Fortentwicklung der Batterieforschung

Das neue Projekt „BattForce“, das bis 2027 läuft, konzentriert sich auf den Prozess der Batteriequellung als wichtigste Determinante im Lebenszyklus von Batterien. Das Testzentrum wird erweitert und mit einer neuen Technologie ausgestattet, um präzisere Ergebnisse für die Bedingungen in Elektrofahrzeugen zu liefern. Ziel ist es, die Batterieforschung und -produktion in Thüringen weiter voranzutreiben und den Übergang zu einer nachhaltigeren Zukunft zu unterstützen.

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