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Chancengerechtigkeit als strategischer Erfolgsfaktor

LEG erneut vom Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen (NAT) ausgezeichnet

Hitzesommer, langanhaltende Dürreperioden, Starkregen oder vermehrter Pollenflug: Der Klimawandel beeinflusst unser Leben. Mit einem klaren Fokus auf soziale Nachhaltigkeit und unternehmerische Verantwortung ist die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) erneut ausgezeichnet worden. Kürzlich überreichte Grit Booth, Leiterin der Geschäftsstelle des Nachhaltigkeitsabkommens Thüringen (NAT), die Urkunde an LEG-Geschäftsführer Andreas Krey – und bescheinigte damit der LEG nicht nur ihr kontinuierliches Engagement, sondern auch ihre Vorbildfunktion im nachhaltigen Wirtschaften.

LEG-Geschäftsführer Andras Krey und Grith Booth bei der Urkundenübergabe ​| Foto: LEG

Bereits seit 2013 ist die LEG aktive Teilnehmerin im NAT, das als größtes Netzwerk für nachhaltige Unternehmensführung im Freistaat gilt. Die fünfte Auszeichnung in Folge führt nun zum dauerhaften NAT-Status – ein deutliches Signal für Konstanz und strategisch verankertes Nachhaltigkeitsdenken.

„Nachhaltigkeit bedeutet für uns, wirtschaftlichen Erfolg mit Verantwortung zu verbinden – gegenüber den Mitarbeitenden, der Gesellschaft und der Umwelt“, betonte Krey bei der Übergabe der Urkunde am Unternehmenssitz in Erfurt.
Besonderes Augenmerk legte die Jury in diesem Jahr auf die Initiativen der LEG im Bereich soziale Nachhaltigkeit. Mit einem präventiven Gesundheitsmanagement, einer konsequent chancengerechten Personalarbeit sowie der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben setzt die LEG systematisch auf Strukturen, die langfristig die Leistungsfähigkeit der Belegschaft sichern. Dabei wird nicht nur in Gesundheit investiert, sondern auch in Motivation, Identifikation und Arbeitgeberattraktivität – Faktoren, die in Zeiten von Fachkräftemangel und demografischem Wandel zunehmend über wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit entscheiden.

Auch andere Würdigungen

Dass diese Strategien wirken, zeigen auch externe Würdigungen: Seit Jahren trägt die LEG das TOTAL E-QUALITY-Prädikat, das Unternehmen für besonderes Engagement in Gleichstellung und Diversity vergibt. „Wir wollen Sinn stiften – nicht nur durch unsere Projekte für den Standort Thüringen, sondern auch im Inneren unseres Unternehmens“, so Krey.
Grit Booth unterstrich die Bedeutung der LEG als zentrale Akteurin im NAT: „Die LEG ist nicht nur Unterstützerin der Thüringer Wirtschaft, sie ist auch Impulsgeberin für nachhaltige Unternehmensführung. Solche Partner braucht unser Netzwerk.“

Plattform für unternehmerische Verantwortung

Das Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen wurde 2004 als freiwillige Initiative zwischen der Thüringer Landesregierung und der Wirtschaft ins Leben gerufen. Inzwischen zählt das Netzwerk rund 750 teilnehmende Unternehmen und Institutionen. Ziel ist es, nachhaltiges Wirtschaften als festen Bestandteil der Unternehmensstrategie zu etablieren – freiwillig, aber mit verbindlichem Anspruch. (tl)

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