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	<title>Wirtschaftsnachrichten Archive | Wirtschaftsspiegel Thüringen</title>
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	<title>Wirtschaftsnachrichten Archive | Wirtschaftsspiegel Thüringen</title>
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		<title>Forschungsprojekt aus Nordhausen: Künstliche Intelligenz in der Zellproduktion</title>
		<link>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/10/30/kiba-pro-kuenstliche-intelligenz-in-der-zellproduktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Torsten Laudien]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2026 11:16:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/10/30/kiba-pro-kuenstliche-intelligenz-in-der-zellproduktion/">Forschungsprojekt aus Nordhausen: Künstliche Intelligenz in der Zellproduktion</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Künstliche Intelligenz in der Zellproduktion: Wenn die Batterie lernen lernt</h1>
<h3>Forschungsprojekt aus Nordhausen „KiBa-Pro“</h3>
<p>KiBa-Pro ist ein Forschungsprojekt aus Nordhausen, das sich einer Frage widmet, wie Digitalisierung eine Produktion verändert, die bislang sehr aufwendig war.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Prozessschema </em>| Foto<em>: EAS</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p data-start="494" data-end="952">Es ist eine dieser Ankündigungen, die auf den ersten Blick technisch klingen – und bei genauerem Hinsehen viel über die Zukunftsfähigkeit des Industriestandorts Thüringen verraten. In Nordhausen ist mit KiBa-Pro ein Forschungsprojekt gestartet, das sich einer Frage widmet, die längst über die Batteriebranche hinausweist: Wie verändert Digitalisierung eine Produktion, die bislang vor allem von Erfahrung,  Handwerk und mühsamer Feinjustierung lebte?</p>
<p data-start="494" data-end="952">Die Antwort, die ein Konsortium aus Industrie und Wissenschaft unter Federführung der EAS Batteries GmbH aus Nordhausen sucht, hat einen klaren Namen: Digitalisierung der Batteriezellproduktion. Drei Jahre, von Juli 2026 bis Juni 2029, haben sich die Partner Zeit genommen, um Lithium-Eisenphosphat-Zellen – kurz LFP-Zellen – nicht nur besser, sondern grundlegend anders zu produzieren. Datenbasiert, vorausschauend, lernfähig.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong>Die Fabrik ist die Datenquelle</strong></h4>
<p data-start="494" data-end="952">Am Anfang steht eine simple, aber folgenreiche Idee: Wer die Produktion verbessern will, muss sie zunächst  verstehen – und zwar lückenlos. Deshalb wird die Fertigungslinie von EAS Batteries  in einem ersten Schritt umfassend  digitalisiert. Zusätzliche Sensorik und moderne Schnittstellen erfassen künftig systematisch, was in der Zellproduktion tatsächlich geschieht: Produktions-, Material- und Qualitätsdaten, zusammengeführt in einer zentralen Dateninfrastruktur. Aus der Fabrikhalle wird so, ganz nüchtern betrachtet, eine Datenquelle – die Grundlage für alles,<br />was danach kommt.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Und das ist einiges. Aufbauend auf dieser Datenbasis soll eine virtuelle LFP-Zelle entstehen, ein digitales Abbild, das mithilfe moderner KI-Methoden Zusammenhänge sichtbar macht, die im realen Produktionsalltag verborgen bleiben: Wie wirken sich Schichtdicke, Porosität, Materialdurchsatz oder Temperaturprofile<br />auf Lebensdauer, Kapazität und Leistungsfähigkeit einer Zelle aus? Fragen, die bislang oft erst nach aufwendigen Testreihen beantwortet werden konnten, lassen sich künftig vorab am virtuellen Modell durchspielen.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong>Die Neuerung: Simulieren, bevor produziert wird</strong></h4>
<p data-start="494" data-end="952">Der eigentliche Charme dieses Ansatzes liegt in der Reihenfolge: erst simulieren, dann produzieren. Optimierungen, die früher direkt in der laufenden Fertigung erprobt werden mussten – mit allem Risiko für Ausschuss und Zeitverlust –, lassen sich künftig zunächst virtuell bewerten. Das spart Entwicklungsaufwand, senkt Ausschussraten, beschleunigt Optimierungszyklen und macht Fehlerquellen früher sichtbar, als es die klassische Trial-and-Error-Praxis je konnte. Nebenbei schafft das Projekt auch die Datenbasis für Anforderungen, die in wenigen Jahren zum Standard werden dürften – allen voran den digitalen Produktpass.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Der Zeitplan liest sich ambitioniert, aber  durchdacht: Im ersten Projektjahr geht es  darum, Prozesse digital zu erfassen, Datenplattformen aufzubauen und erste Referenz-Zellchargen zu fertigen. Im weiteren Verlauf wächst daraus die virtuelle Batteriezelle samt KI-gestützter Modelle zur Performance-Vorhersage.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Am Ende der Projektlaufzeit sollen die entwickelten Methoden industriell validiert und fest in die Fertigung integriert sein. Damit reiht sich KiBa-Pro in das Handlungsfeld „Skalierungsforschung und Digitalisierung“ des Dachkonzepts Batterieforschung des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt ein – kein Nischenprojekt also, sondern Teil einer nationalen Strategie.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong>Ein Konsortium mit Kompetenz von der Zelle </strong><strong>bis zur Automatisierung</strong></h4>
<p data-start="494" data-end="952">Bemerkenswert ist auch, wer an einem Tisch sitzt. EAS Batteries koordiniert das Projekt und verantwortet die Digitalisierung der Zellfertigung. Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen bringt ihre Expertise in Zellcharakterisierung und KI-Modellentwicklung ein.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Das Karlsruher Institut für Technologie und die Batalyse GmbH kümmern sich um das Forschungsdatenmanagement, die automatisierte Auswertung der Messdaten und den digitalen Produktpass auf Zellebene. Als assoziierter Partner steuert die Omron Europe B.V. ihre Kompetenz in Automatisierung und Datenerfassung bei. Es ist genau jene Mischung aus Industrieerfahrung und Forschungstiefe, die solche Vorhaben erst tragfähig macht.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong>Lösung soll auf andere Industriezweige anwendbar werden</strong></h4>
<p data-start="494" data-end="952">Am Ende sollen handfeste Zahlen stehen: Die Projektpartner haben sich zum Ziel gesetzt, die Zelllebensdauer um mindestens zehn Prozent und die Produktionsausbeute um mindestens 15 Prozent zu steigern. Das klingt nüchtern, ist aber – auf eine ganze Fertigungslinie und eine wachsende Batterieindustrie gerechnet – eine erhebliche Hebelwirkung. Und die Ambitionen reichen weiter: Die in Nordhausen entwickelten Lösungen sollen sich perspektivisch auch auf andere industrielle Anwendungen übertragen lassen.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Für den Batteriestandort Thüringen ist das gleich in zweifacher Hinsicht eine gute Nachricht. Zum einen stärkt EAS Batteries mit KiBa-Pro die eigene  Produktionskompetenz und positioniert sich als Vorreiter einer datengetriebenen Zellfertigung. Zum anderen zeigt das Projekt einmal mehr, dass Zukunftstechnologien in Thüringen nicht nur diskutiert, sondern erforscht, erprobt und in die Praxis überführt werden. Wenn KI und Digitalisierung tatsächlich halten, was sich das Konsortium vorgenommen hat, könnte aus Nordhausen ein Stück Blaupause für die europäische Batterieindustrie werden. (tl)</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/10/30/kiba-pro-kuenstliche-intelligenz-in-der-zellproduktion/">Forschungsprojekt aus Nordhausen: Künstliche Intelligenz in der Zellproduktion</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
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		<title>30. Inova Messe in Ilmenau: Gute Resonanz an nur einem Messetag</title>
		<link>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/10/29/30-inova-messe-in-ilmenau-gute-resonanz-an-nur-einem-messetag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2026 12:34:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
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		<category><![CDATA[TU Ilmenau]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>30. Inova Messe in Ilmenau</h1>
<h3>Gute Resonanz an nur einem Messetag</h3>
<p>Die von Studierenden der Technischen Universität Ilmenau organisierte Karrieremesse „Inova Ilmenau&#8220; gibt es seit inzwischen 30 Jahren. Doch gerade jetzt musste die Projektleitung verschiedene Herausforderungen meistern.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Geprägt von den internationalen Studierenden der Technischen Universität Ilmenau: die Inova 2026. </em>| Foto<em>: Sandra Böhm</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p data-start="494" data-end="952">Es sind zwei Probleme, mit denen die Projektleitung der Inova Ilmenau in der 30. Auflage der Veranstaltung umgehen musste. „In diesem Jahr gab es von der Studierenden-Seite leider nicht mehr so viele Leute, die sich im Verein engagiert haben, wodurch viele Aufgaben auf weniger Leute aufgeteilt wurden&#8220;, erklärt Michael Senker. Der Wirtschaftsingenieurwesen-Student hatte für die Jubiläumsmesse gemeinsam mit Darius Schabbel die Projektleitung inne.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Das zweite Problem liege in der aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Lage begründet, weswegen weniger Unternehmen offene Stellen und daher weniger Gründe hätten, sich auf der Inova den Studierenden vorzustellen, so Senker.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong data-start="1258" data-end="1305">Inova Ilmenau mit 65 Ausstellern zum 30. Bestehen</strong></h4>
<p data-start="494" data-end="952">Insgesamt kamen am Dienstag, 27.10.2026, 65 ausstellende Unternehmen in der Sporthalle der Technischen Universität (TU) Ilmenau zusammen und trafen dort auf rund 1.000 Studierende, so die Projektleitung.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Die Reduzierung auf einen Messetag statt zwei Tagen wie in den vergangenen Jahren sahen viele Unternehmen jedoch nicht als Nachteil. Armana Jakob vom Ilmenauer Software-Unternehmen Plano Solutions schätzt es so ein: „Wir finden es cool, dass es dieses Jahr an nur einem Messetag ist und dass [der Besucherandrang, Anm. d. Red.] sich auf einen Tag bündelt.&#8220; So hätten sie deutlich mehr Klientel und Durchfluss am Stand.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong data-start="1258" data-end="1305">Messe veränderte sich bereits mehrfach</strong></h4>
<p data-start="494" data-end="952">Kai-Uwe Sattler, Präsident der TU Ilmenau, verwies in seinem Grußwort zu Beginn der Veranstaltung auf den Wandel, den die Messe in den vergangenen drei Jahrzehnten bereits durchlaufen habe: Angefangen habe die Messe in der Mensa, seitdem habe es viele Jahre gegeben, in denen die Empore der Sporthalle ebenfalls mit ausstellenden Unternehmen besetzt gewesen sei. Zuweilen seien Unternehmen auch wegen Platzmangels abgelehnt worden.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Im Jahr 2022 verzeichnete die Messe mit 213 ausstellenden Unternehmen einen Rekord, seitdem ist die Zahl gesunken. Von 2022 zu 2026 entspricht dies einem Rückgang um rund 70 Prozent.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Ilmenaus Oberbürgermeister Daniel Schultheiß verwies darauf, dass ein 30-jähriges Bestehen zeige, dass das Konzept der Messe funktioniere, auch wenn er bekräftigt, dass die Messe nie ein Selbstläufer gewesen sei. So habe sich die Inova immer wieder neu erfinden müssen. Inzwischen seien mehr Dienstleister auf der Messe vertreten und es seien mehr regionale Aussteller als früher. Diesen Umstand begrüße er, um die Studierenden der TU Ilmenau in der Region zu halten.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong data-start="1258" data-end="1305">Internationale Studierende auf der Inova stark vertreten</strong></h4>
<p data-start="494" data-end="952">„Wir hatten das Gefühl, dass es ein relativ hoher englischsprachiger Anteil [an Studierenden] ist&#8220;, sagt Armana Jakob. Das überrascht nicht, da nach Angaben der Hochschule von den knapp 4.000 Studierenden in Ilmenau (Stand Wintersemester 2025/2026) mehr als die Hälfte internationale Studierende sind. Diese suchten vor allem Einstiegsstellen nach dem Studium und Praktikumsstellen in Thüringen.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Julius, Maschinenbau-Student an der TU Ilmenau, besuchte mit befreundeten Kommilitonen aus ähnlichen Studiengängen die Firmenkontaktmesse. „Ich wollte gucken, was der Jobmarkt sagt&#8220;, sagt er. Außerdem wollte er sehen, welche Qualifikationen Unternehmen suchen, um seine Wahlmodule an der TU Ilmenau danach auszurichten. (sa)</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Tyler Lukesch eröffnete als Vorstandsvorsitzender des Swing </em><em>Vereins die Inova 2026. Neben ihm Michael Senker. | Foto: Sandra Böhm</em></p></div>
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		<title>Zehn Thüringer Aussteller auf der IZB in Wolfsburg dabei</title>
		<link>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/10/29/zehn-thueringer-aussteller-auf-der-izb-in-wolfsburg-dabei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Torsten Laudien]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2026 08:25:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Automobil]]></category>
		<category><![CDATA[Automotive]]></category>
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		<category><![CDATA[Rico Chmelik]]></category>
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		<category><![CDATA[Volkswagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/10/29/zehn-thueringer-aussteller-auf-der-izb-in-wolfsburg-dabei/">Zehn Thüringer Aussteller auf der IZB in Wolfsburg dabei</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="et_pb_section et_pb_section_6 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Zehn Thüringer Aussteller auf der IZB in Wolfsburg dabei</h1>
<h3>Messe für Technologie und Produkte der Automobilindustrie</h3>
<p>Noch bis zum 29. Oktober findet in Wolfsburg die 13. Internationale Zuliefererbörse (IZB) des Volkswagenkonzerns statt. Sie steht in diesem Jahr unter dem Leitthema „Powering Customer Driven Innovation – Speed. Quality. Partnership.“ Vertreten sind auch zehn Thüringer Aussteller unter dem Dach des Branchenverbands Automotive Thüringen e.V. (AT).</p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="640" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/10/IZB.jpg" alt="" title="IZB" srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/10/IZB.jpg 640w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/10/IZB-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 640px, 100vw" class="wp-image-23591" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span data-olk-copy-source="MessageBody">Auch der WIRTSCHAFTSSPIEGEL ist auf der IZB am Start. </span>| Foto<em>: <span data-olk-copy-source="MessageBody">Automotive Thüringen e.V.</span></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>In Wolfsburg präsentieren 858 Aussteller aus 36 Nationen ihre Technologien und Produkte für die Automobilindustrie. Veranstalterin der IZB ist die Wolfsburg AG.</p>
<p>Für die Thüringer Branche ist die Messe ein wichtiges Schaufenster der eigenen Leistungsfähigkeit. „Die IZB ist für unsere Thüringer Aussteller eine wichtige Plattform, um bestehende Kontakte zu pflegen und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen“, erklärte AT-Geschäftsführer Rico Chmelik. Der bisherige Eindruck sei positiv, auch wenn die wirtschaftlichen Herausforderungen der Branche spürbar seien. „Entscheidend ist vor allem die Qualität der Gespräche und die Aussicht auf konkrete Projekte. Unsere Unternehmen zeigen hier eindrucksvoll die Innovationskraft und Leistungsfähigkeit der Thüringer Zulieferindustrie“, so Chmelik.</p>
<p>Im Fokus stünden insbesondere innovative, kosteneffiziente und nachhaltige Lösungen. Dazu zählen Dichtungssysteme für das Thermomanagement, Leichtbaukomponenten, hochpräzise Metall- und Kunststoffteile sowie Materialien mit hohem Recyclinganteil. „Auch moderne Sensorik und schnelle Prototypenfertigung sind wichtige Themen. Unsere Thüringer Unternehmen punkten dabei mit hoher Qualität, technologischer Kompetenz und flexiblen, kundenspezifischen Lösungen“, sagte Chmelik. (tl)</p>
<h4> </h4>
<h4>Die Thüringer Aussteller:</h4>
<ul>
<li>Fraunhofer IOF</li>
<li>VR Automotive Dichtungssysteme GmbH</li>
<li>Eichsfelder Schraubenwerk GmbH</li>
<li>Grafe GmbH</li>
<li>ifm electronic Deutschland GmbH</li>
<li>ROS GmbH</li>
<li>febana Feinmechanische Bauelemente GmbH</li>
<li>Modelltechnik Rapid Prototyping GmbH</li>
<li>OSK-Kiefer GmbH</li>
<li>Technik in Form Blechbearbeitung GmbH</li>
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			</item>
		<item>
		<title>Weimarer Wirtschaftspreis 2026 verliehen</title>
		<link>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/10/28/weimarer-wirtschaftspreis-2026-verliehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chris Sommer-Blumenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 10:48:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[EuroLam GmbH]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/10/28/weimarer-wirtschaftspreis-2026-verliehen/">Weimarer Wirtschaftspreis 2026 verliehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Mut zu Entscheidungen, Vertrauen in die Zukunft</strong></h1>
<h3>MKP und EuroLam gewinnen den Weimarer Wirtschaftspreis 2026.</h3>
<p>Bei der Preisverleihung ging es nicht nur um unternehmerische Erfolge, sondern auch um den Mut, Bestehendes infrage zu stellen, und um die Bedeutung von Vertrauen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Die stolzen Preisträger, Dr.-Ing. Marc Wenner (MKP GmbH) und Henning Röper (EuroLam GmbH) </em>| Foto<em>: Chris Sommer-Blumenstein</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Unternehmertum bedeutet, Chancen zu erkennen, Risiken einzugehen und Entscheidungen zu treffen, selbst, wenn diese Entscheidungen unbequem sind. Diesen Gedanken stellte Kerstin Schreiber, Vorstand der Funkwerk AG aus Kölleda, in den Mittelpunkt ihrer Eröffnungsansprache.</p>
<p>Im Anschluss wurden zwei Unternehmen für ihre unternehmerischen Leistungen ausgezeichnet: die MKP GmbH aus Weimar erhielt den Preis für erfolgreiche unternehmerische Tätigkeiten der Stadt Weimar, die EuroLam GmbH aus Wiegendorf den des Weimarer Landes.</p>
<h4>Erfolg ist mehr als Wachstum</h4>
<p>In ihrer Keynote machte Kerstin Schreiber deutlich, dass wirtschaftlicher Erfolg nicht allein an Wachstum gemessen werden könne. Ebenso wenig bedeute Erfolg, dass Schwierigkeiten ausblieben.</p>
<p>Gerade in herausfordernden Situationen komme es darauf an, handlungsfähig zu bleiben und auch unbequeme Entscheidungen nicht aufzuschieben.</p>
<p>„Die schlechteste Entscheidung ist die, die du nicht triffst“, gab Schreiber den Gästen mit auf den Weg. Manchmal bedeute das, sich von Bestehendem und vermeintlich Bewährtem zu verabschieden. Nicht zu handeln, sei keine Option.</p>
<h4>Vertrauen als Grundlage</h4>
<p>Vertrauen spiele dabei eine zentrale Rolle. Es eröffne Handlungsspielräume, aus denen Entscheidungen und schließlich Zukunft entstehen könnten. Gleichzeitig dürfe Vertrauen nicht dazu führen, dass der Wunsch nach Mitsprache die Entscheidungsfähigkeit einschränke.</p>
<p>Ein Gedanke, der gerade für mittelständische Unternehmen relevant ist: Sie müssen sich auf veränderte Märkte, neue Technologien und wirtschaftliche Unsicherheiten einstellen, ohne dabei ihre langfristige Perspektive aus den Augen zu verlieren.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Kerstin Schreiber, Vorstand der Funkwerk AG, hielt die Eröffnungsrede </em>| Foto<em>: Chris Sommer-Blumenstein</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4>MKP setzt auf die Verbindung von Erfahrung und Innovation</h4>
<p>Den ersten Preis nahm die MKP GmbH aus Weimar entgegen. Das Ingenieurbüro blickt auf 35 Jahre Unternehmensgeschichte zurück und verbindet seine Erfahrung im Bauwesen mit modernen Methoden der Bauwerksdiagnostik, des Monitorings und der digitalen Planung. Überregionale Aufmerksamkeit erhielt das Unternehmen unter anderem durch seine Arbeit an der Dresdner Carolabrücke.</p>
<p>Geschäftsführer Dr.-Ing. Marc Wenner griff in seiner Ansprache einen Gedanken auf, der sowohl die Arbeit des Unternehmens als auch den Wirtschaftsstandort Thüringen beschreibt: „Nicht alles, was alt ist, ist schlecht.“</p>
<h4>Auch für Thüringen anwendbar?</h4>
<p>Der Satz steht für einen Umgang mit Bestehendem, der weder auf unkritische Bewahrung noch auf Erneuerung um jeden Preis setzt. Gerade im Bauwesen ist es entscheidend, vorhandene Strukturen zu verstehen, ihre Substanz zu bewerten und Möglichkeiten für eine zukunftsfähige Nutzung zu entwickeln. Erfahrung und Innovation müssen sich dabei nicht widersprechen, sondern können einander ergänzen.</p>
<p>Auch auf Thüringen lässt sich dieser Gedanke übertragen: Tradition und gewachsene Kompetenzen bilden eine Grundlage, auf der neue Lösungen entstehen können.</p>
<h4>EuroLam: Erfolg braucht Menschen, die mitgestalten können</h4>
<p>Der zweite Preis ging an die EuroLam GmbH aus Wiegendorf im Weimarer Land. Das 1997 gegründete Unternehmen entwickelt und produziert Lamellenfenstersysteme sowie Sonderkonstruktionen aus Glas und Aluminium. Die Produkte kommen bei Bauprojekten in zahlreichen Ländern zum Einsatz. Zugleich setzt der Betrieb auf die Ausbildung eigener Fachkräfte und die Weiterentwicklung seiner Beschäftigten.</p>
<p>In seiner Ansprache bezog sich Geschäftsführer Henning Röper auf die Laudatio von Martin Wagner von der VR Bank Weimar. Wagner hatte gewürdigt, dass sich Unternehmer wie Röper, gebürtig aus dem Sauerland, bewusst für Thüringen entschieden hätten.</p>
<h4>Dankbarkeit, die in beide Richtungen geht</h4>
<p>Röpers Reaktion darauf setzte einen ergänzenden Akzent: Dankbarkeit sei keine Einbahnstraße.</p>
<p>Nicht nur die Region könne dankbar für Menschen sein, die sich hier niederließen und unternehmerisch engagierten. Umgekehrt dürften auch diejenigen dankbar sein, die in Thüringen aufgenommen würden und die Möglichkeit erhielten, sich einzubringen und etwas zu gestalten.</p>
<p>Der Gedanke lenkt den Blick auf eine wichtige Voraussetzung wirtschaftlicher Entwicklung: Unternehmen entstehen und wachsen nicht unabhängig von ihrem Umfeld. Sie sind auf Menschen angewiesen, die Verantwortung übernehmen, ihre Fähigkeiten einbringen und langfristige Perspektiven am Standort sehen.</p>
<p>Umgekehrt brauchen diese Menschen Rahmenbedingungen, die ihnen Entwicklung und Mitgestaltung ermöglichen.</p>
<h4>Wirtschaftlicher Erfolg ist keine Einzelleistung</h4>
<p>Der Weimarer Wirtschaftspreis wurde 2026 zum elften Mal vergeben. Mit der Auszeichnung werden herausragende unternehmerische Leistungen aus Weimar und dem Weimarer Land gewürdigt. Zu den Stiftern gehören die Stadt Weimar, die Sparkasse Mittelthüringen, die VR Bank Weimar, der Kreis Weimarer Land, die IHK Erfurt und die Wirtschaftsförder-Vereinigung Apolda-Weimarer Land.</p>
<p>Sieben Unternehmen waren in diesem Jahr für die Preise nominiert. Die Geschäftsfelder der Nominierten waren unterschiedlich, gemeinsam haben sie jedoch, dass ihr unternehmerischer Erfolg nicht nur auf einer guten Geschäftsidee basiert.</p>
<p>Fachwissen, Entscheidungsbereitschaft und Menschen, die Verantwortung übernehmen sind der Grundstein dafür. (csb)</p></div>
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			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/10/28/weimarer-wirtschaftspreis-2026-verliehen/">Weimarer Wirtschaftspreis 2026 verliehen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
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		<title>Verpackungsverordnung PPWR: Was sie für Thüringens Mittelstand bedeutet</title>
		<link>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/10/27/verpackungsverordnung-ppwr-was-sie-fuer-thueringens-mittelstand-bedeutet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Torsten Laudien]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Oct 2026 08:19:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelstand]]></category>
		<category><![CDATA[Verpackungsverordnung PPWR]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Verpackungsverordnung PPWR: Was sie für Thüringens Mittelstand bedeutet</h1>
<h3>Neue Regeln für Kisten, Kartons &amp; Co.</h3>
<p>Es klingt nach einem Randthema für Umweltjuristen. Ist es aber nicht. Seit dem 12. August 2026 gilt EU-weit unmittelbar die neue Verpackungsverordnung PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation). Sie trifft mitten hinein in das, was Thüringens Wirtschaft ausmacht: Wurst- und Käsereien, Glas- und Keramikmanufakturen, Spielzeughersteller im Sonneberger Umland, Onlinehändler, Logistiker, kleine Lebensmittelbetriebe.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Symbolbild zur Verpackungsverordnung PPWR </em>| Foto<em>: AI-Universe stock.adobe.com (KI generiert)</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p data-start="494" data-end="952">Wer glaubt, das sei ein Thema für Konzerne mit eigenen Rechtsabteilungen, irrt. Genau die kleinen und mittleren Unternehmen im Freistaat, die selten eine Compliance-Abteilung, aber immer gut zu tun haben, dürften die neuen Pflichten am stärksten zu spüren bekommen.</p>
<h4 data-start="494" data-end="952"><strong>Die gute Nachricht bei der PPWR</strong></h4>
<p data-start="494" data-end="952">Der gewohnte Ansprechpartner für die Unternehmen im Freistaat über die Zentrale Stelle Verpackungsregister und das Register „LUCID&#8220; bleibt bestehen. Allerdings: die Spielregeln sind neu und schärfer.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Was ab sofort konkret zu beachten ist: Für kleine und mittlere Betriebe sind es vor allem vier Baustellen, die jetzt schon Aufmerksamkeit verdienen.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong>Frage für den Mittelstand: Sie sie Erzeuger oder Hersteller?</strong></h4>
<p data-start="494" data-end="952">Um als Erzeuger zu gelten, ist es entscheidend, um welche Verpackungsart es sich handelt und ab welchem Zeitpunkt die Verpackung vollständig ist:</p>
<h5 data-start="494" data-end="952">Transport-, Service- oder Primärproduktionsverpackungen:</h5>
<p data-start="494" data-end="952">Für diese Verpackungen können die Pflichten schon als leere Verpackung entstehen.</p>
<h5 data-start="494" data-end="952">Verkaufs- und Umverpackungen:</h5>
<p data-start="494" data-end="952">Für diese Verpackungen entstehen die Pflichten in der Regel erst mit Befüllung. Wer Hersteller ist, richtet sich nach dem EU-Mitgliedstaat, in dem die Verpackung zu Abfall wird (Inlandsvorrang) – maßgeblich ist dabei das erste Unternehmen der inländischen Lieferkette.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Nur wenn eine Lieferung aus dem Ausland direkt an einen Endabnehmer – Verbraucher oder gewerblicher Endabnehmer – erfolgt, gilt das ausländische Unternehmen selbst als Hersteller.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Wer also als Händler Verpackungen nach eigenen Vorgaben fremdfertigen lässt – etwa ein individuell bedruckter Versandkarton für den eigenen Onlineshop –, gilt künftig selbst als Verpackungshersteller mit entsprechender Verantwortung, auch wenn die physische Produktion woanders stattfindet. Für die Unternehmen im Land, die über eigene Onlineshops verkaufen, ist das ein Punkt, den viele noch nicht auf dem Schirm  haben.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong>Dokumentations- und Registrierungspflichten unterscheiden sich</strong></h4>
<p data-start="494" data-end="952">Erzeuger und Hersteller haben nach der PPWR unterschiedliche Pflichten. Was sie im Einzelnen beinhalten, ist bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister zu erfahren. Nur so viel: Konformitätserklärungen, technische Dokumentation je Verpackungseinheit, Registrierung im Herstellerregister – der bürokratische Aufwand steigt spürbar.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Für einen Betrieb mit zehn oder zwanzig Beschäftigten ist das keine Formalie nebenbei, sondern echte zusätzliche Arbeitszeit, die anderswo fehlt.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong>Grenzwerte für Lebensmittelverpackungen</strong></h4>
<p data-start="494" data-end="952">Wer in Thüringen Wurst, Käse, Backwaren oder Getränke abpackt, muss seit dem Stichtag strengere Grenzwerte für per- und polyfluorierte Chemikalien (PFAS) sowie für Schwermetalle wie Blei, Cadmium und Quecksilber in Verpackungsmaterialien einhalten.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Das betrifft nicht nur Großabpacker, sondern jeden Hofladen-Lieferanten und jede Metzgerei mit eigener Vakuumverpackung, die ihre Folien und Behälter jetzt gegenprüfen muss.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong data-start="1258" data-end="1305">Bußgelder mit Ansage</strong></h4>
<p data-start="494" data-end="952">Das Gesetz sieht Bußgelder von bis zu 200.000 Euro für Verstöße vor. Eine Summe, die für ein mittelständisches Unternehmen im Zweifel existenzbedrohend sein kann – ein deutliches Signal, dass Nachlässigkeit teuer wird.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong>PPWR ist erst der Anfang</strong></h4>
<p>Wer den 12. August überstanden hat, ist noch lange nicht fertig. Ab 2028 greifen verbindliche Recyclingquoten – 75 Prozent bei Kunststoffverpackungen, 95 Prozent bei Aluminium und Eisen – sowie harmonisierte Kennzeichnungspflichten zur Material  Zusammensetzung.</p>
<p>Ab 2030 kommen eine Minimierungspflicht für Leerraum im Versandhandel, das Prinzip „Design for Recycling&#8220; und gestaffelte Wiederverwendungsziele hinzu, die vor allem den Versandhandel treffen. Wer jetzt investiert, tut gut daran, gleich in Richtung dieser späteren Stufen mitzudenken, statt in ein paar Jahren erneut umzurüsten.</p>
<h4><strong>Was Thüringer Betriebe jetzt tun sollten</strong></h4>
<p>Noch eine gute Nachricht: Panik ist fehl am Platz, Nichtstun aber auch. Wer jetzt seine Verpackungslieferanten befragt, ob deren Materialien die neuen Grenzwerte einhalten, wer prüft, ob er nach neuer Definition selbst als Hersteller gilt, und wer sich bei IHK Erfurt, Gera oder Südthüringen sowie bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister frühzeitig informiert, kommt deutlich entspannter durch die Übergangsphase.</p>
<p>Die Industrie- und Handelskammern im Land bieten dazu Beratungsangebote – ein naheliegender erster Anlaufpunkt für Betriebe, die sich fragen, wo sie eigentlich stehen.</p>
<p>Die neue Verpackungsverordnung ist kein Bürokratiemonster ohne Sinn – der Gedanke dahinter, weniger Verpackungsmüll und mehr Kreislaufwirtschaft, findet breite Zustimmung. Nur sollte die Umsetzung nicht ausgerechnet die kleinen Betriebe überfordern, die den wirtschaftlichen Kern Thüringens bilden. Ob das gelingt, hängt jetzt maßgeblich davon ab, wie schnell verständliche Praxishilfen bei den Unternehmen ankommen – und wie viel Augenmaß die Behörden in der Anfangsphase walten lassen. (tl)</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/10/27/verpackungsverordnung-ppwr-was-sie-fuer-thueringens-mittelstand-bedeutet/">Verpackungsverordnung PPWR: Was sie für Thüringens Mittelstand bedeutet</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Unternehmerdialog Arnstadt: Mittelstand muss selbst handeln</title>
		<link>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/10/21/unternehmerdialog-arnstadt-mittelstand-muss-selbst-handeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Online-Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 13:54:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Bühl]]></category>
		<category><![CDATA[Arnstädter Werkzeug- und Maschinenbau]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Colette Boos-John]]></category>
		<category><![CDATA[EPZ Industrietechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Franz-Josef Willems]]></category>
		<category><![CDATA[Rene Scharn]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftsministerium]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><span data-olk-copy-source="MessageBody">Unternehmerdialog in Arnstadt</span></h1>
<h3>Mittelstand muss selbst handeln</h3>
<p dir="ltr">Unternehmerdialog Arnstadt: Warum Thüringens Mittelständler nicht auf die Politik warten sollten und was Wirtschaftsministerin Boos-John zur Bürokratie sagt.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John beim Unternehmerdialog in Arnstadt mit den Veranstaltern und Mitarbeitenden der EPZ Industrietechnik. | Foto<em>: Juliane Keith</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p class="x_MsoNormal"><span data-olk-copy-source="MessageBody">„Zukunft muss gemacht werden“, lautete das Motto, unter dem die EPZ Industrietechnik GmbH am Dienstag, 20. Oktober, nach Arnstadt zum Unternehmerdialog einlud. Auf dem Podium: Wirtschaftsministerin Colette Boos-John, CDU-Fraktionschef Andreas Bühl, Geschäftsführer von Arnstädter Werkzeug- und Maschinenbau René Scharn und Franz-Josef Willems, Geschäftsführer von EPC Engineering &amp; Technologies sowie Vorstandsvorsitzender der Initiative Erfurter Kreuz, die die Diskussion mitgestaltete.</span></p>
<p class="x_MsoNormal">Der Tenor war klar: Unternehmer müssen selbst handeln.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong data-start="1258" data-end="1305">Darum ging es auf der Podiumsdiskussion</strong></h4>
<p class="x_MsoNormal">Scharn brachte es auf die Formel, dass Mittelständler selbst tun müssen, unabhängig von der Politik. Sein Beispiel: Mit 125 Beschäftigten entwickle sein Unternehmen gemeinsam mit dem Fraunhofer IKTS die Fertigung für Zellen, die als Brennstoff- und Elektrolysezelle arbeiten, und gelte nach eigener Einschätzung in Europa als „weit vorn“. Interessant war, wer dabei das Risiko trage. Scharn nannte die Forschungszulage: Den Kunden dafür zahlen zu lassen, sei so nicht möglich gewesen.</p>
<p class="x_MsoNormal">Eine andere Lösung stellte Franz-Josef Willems vor: Die EPC Engineering &amp; Technologies habe die erste technische Anlage in China gemeinsam mit dem Investor gebaut und hätte so das Risiko geteilt. Er warnte zugleich vor dem Technologietransfer und riet, immer die „nächste Entwicklungsstufe“ in der Schublade zu haben. Besonders wichtig sei, die Wertschöpfung hier am Ort im Blick zu haben.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong data-start="1258" data-end="1305">Unternehmertag in Arnstadt: Politik beteuert Wille zum Bürokratieabbau</strong></h4>
<p class="x_MsoNormal">Die Politik bot Rückenwind: Man arbeite mit Hochdruck daran, die Bürokratie zu verschlanken. Boos-John sprach davon, dass es im Freistaat 172 Förderprogrammen gegeben hätte, davon allein 40 in ihrem Haus – fünf davon seien mittlerweile in anderen Fördermöglichkeiten aufgegangen. Das vereinfache Prüfverfahren. Doppelstrukturen würden  somit abgebaut, Verfahren vereinfacht und digitalisiert.</p>
<p class="x_MsoNormal">Es müsse allerdings noch viel getan werden: Mitarbeitende zu ermutigen, Ermessensspielräume im Sinne des Antragstellers zu nutzen und den Dienstleistungsgedanken zu verankern, ginge nicht von jetzt auf gleich nach langer Jahres der Verfahrensorientierung und der Risikovermeidung. Bühl verwies in dem Zuge auf Genehmigungsfiktionen in der Bauordnung, die für eine verkürzte Bearbeitungszeit der Genehmigungsverfahren führen sollen. Ob das reicht, um Investitionen in Thüringen anzukurbeln oder nach Thüringen zu holen, blieb jedoch offen.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong data-start="1258" data-end="1305">Ungewöhnliches Format für Industrieunternehmen</strong></h4>
<p class="x_MsoNormal">Die EPZ Industrietechnik ging mit dem Veranstaltungsformat einen für das Unternehmen neuen Weg. „Wir sind kein Unternehmen, das jede Woche eine Netzwerkveranstaltung durchführt, aber wir wollten unsere Räume öffnen, um einen konstruktiven Dialog mit Unternehmen in unserem Umfeld und der Politik zu ermöglichen. Das haben wir erreicht. Wir freuen uns über den Zuspruch, die Teilnehmerzahl und den gelungenen Verlauf des Nachmittags“, so Geschäftsführer Andreas Bauer.</p>
<p class="x_MsoNormal">55 Gäste aus Wirtschaft und Politik waren gekommen, darunter auch Arnstadts Bürgermeister Frank Spilling und der ehemalige Thüringer CDU-Chef Mike Mohring. (red)</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/10/21/unternehmerdialog-arnstadt-mittelstand-muss-selbst-handeln/">Unternehmerdialog Arnstadt: Mittelstand muss selbst handeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
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		<title>Generationswechsel beim Wirtschaftsrat Thüringen</title>
		<link>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/10/21/generationswechsel-beim-wirtschaftsrat-thueringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 09:53:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Mihajlo Kolakovic]]></category>
		<category><![CDATA[Stephan Hauschild]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsrat]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Generationswechsel beim Wirtschaftsrat Thüringen</h1>
<h3>Stephan Hauschild ist neuer Landesvorsitzender</h3>
<p>Nach 14 Jahren ist jemand Neues an der Spitze: Stephan Hauschild übernimmt den Landesvorsitz des Wirtschaftsrates Thüringen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Bildbeschreibung </em>| Foto<em>: Quelle einfügen</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p data-start="494" data-end="952"><span data-olk-copy-source="MessageBody">Stephan Hauschild ist neuer Landesvorsitzender des Wirtschaftsrates Thüringen. Das teilte die Lobbyorganisation mit. Der 52-jährige studierte Betriebswirt übernehme die Leitung des Landesverbandes mit dem Ziel, die Interessen der Wirtschaft gegenüber Politik und Öffentlichkeit kraftvoll zu vertreten und die Wettbewerbsfähigkeit Thüringens nachhaltig zu stärken.</span></p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong data-start="1258" data-end="1305">Vom Teil des Landesvorstand zum Landesvorsitzenden</strong></h4>
<p data-start="494" data-end="952"><span data-olk-copy-source="MessageBody">Als Teil der Geschäftsleitung von Jüttner Orthopädie ist er in der nationalen und  regionalen Gesundheitswirtschaft beruflich verankert. Der Thüringer engagiere sich seit mehr als zehn Jahren aktiv in den Gremien des Wirtschaftsrates und leite unter anderem die Landesfachkommission Gesundheitswirtschaft des Thüringer Landesverbandes bzw. die Bundesarbeitsgruppe Krankenhausreform in stellvertretender Position. Er gehöre dem Landesvorstand des Wirtschaftsrates seit mehreren Jahren an.</span></p>
<p data-start="494" data-end="952"><span data-olk-copy-source="MessageBody">Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. versteht sich als die Stimme der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland und Europa. Unternehmen und Unternehmern biete er eine branchenübergreifende Plattform, Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik im Sinne Ludwig Erhards für Fortschritt durch Wettbewerb, Chancen durch Freiheit und Wohlstand durch Leistung mitzugestalten.</span></p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong data-start="1258" data-end="1305">Vorgänger war 14 Jahre im Amt</strong></h4>
<p>Als Landesvorsitzender wolle Hauschild insbesondere die Erfahrungen und Anforderungen der Thüringer Unternehmen bündeln. Ziel sei es, praxistaugliche wirtschaftspolitische Impulse zu setzen und die Soziale Marktwirtschaft als Grundlage für Wachstum, Beschäftigung und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.</p>
<p>Die turnusgemäße Wahl des Landesvorstandes des Thüringer Wirtschaftsrates fand im Rahmen der Delegiertenversammlung am Ende September statt. Mit der Wahl von Stephan Hauschild endete zugleich die 14-jährige Amtszeit des bisherigen Landesvorsitzenden Mihajlo Kolakovic, der den Landesverband seit November 2012 führte. (sa)</p></div>
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			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/10/21/generationswechsel-beim-wirtschaftsrat-thueringen/">Generationswechsel beim Wirtschaftsrat Thüringen</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
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		<title>Jena bekommt seinen Berlin-ICE zurück</title>
		<link>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/10/21/jena-bekommt-seinen-berlin-ice-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Torsten Laudien]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2026 06:46:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[IVE]]></category>
		<category><![CDATA[Jena]]></category>
		<category><![CDATA[Jena nach Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zug]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Jena bekommt seinen Berlin-ICE zurück</h1>
<h3>Gute Nachrichten für Unternehmen im Saaletal</h3>
<p>Ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember fährt wieder ein ICE ohne Umstieg von Jena nach Berlin. Die Deutsche Bahn nimmt damit die Verbindung wieder auf, die seit dem Frühjahr 2026 wegen Trassenkonflikten pausiert hatte.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Morgens in Jena einsteigen und knapp zwei Stunden später in Berlin. Der ICE fährt bald wieder (Symbolbild).</em>| Foto<em>: olrat &#8211; stock.adobe</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_34  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der Zug startet montags bis samstags um 7.06 Uhr in Jena-Göschwitz, hält um 7.13 Uhr in Jena Paradies und kommt über Naumburg, Weißenfels und Leipzig um 9.47 Uhr in Berlin an. Die Rückfahrt gibt es sonntags bis freitags: Abfahrt in Berlin um 18.12 Uhr, Ankunft in Jena Paradies um 20.42 Uhr. Tickets sind bereits buchbar.</p>
<p>Für Unternehmen im Saaletal bedeutet das Vormittagstermine in der Hauptstadt ohne Anreise am Vorabend. Ob die Verbindung bleibt, hängt laut Bahn von der Nachfrage ab. (tl)</p></div>
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			</div>
				
				
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			</div>
				
				
			</div></p>
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		<title>Millioneninvestition für Analytik Jena: Neubauten in Thüringen eröffnet</title>
		<link>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/10/20/millioneninvestition-fuer-analytik-jena-neubauten-in-thueringen-eroeffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sandra Böhm]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 12:12:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Jena]]></category>
		<category><![CDATA[Thüringen]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
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		<category><![CDATA[Endress+Hauser]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/10/20/millioneninvestition-fuer-analytik-jena-neubauten-in-thueringen-eroeffnet/">Millioneninvestition für Analytik Jena: Neubauten in Thüringen eröffnet</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><span class="span-reading-time rt-reading-time"><span class="rt-label rt-prefix">Lesedauer:</span> <span class="rt-time"> 2</span> <span class="rt-label rt-postfix">Minuten</span></span></em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Millioneninvestition für Analytik Jena</h1>
<h3>Zwei Neubauten in Thüringen eröffnet</h3>
<p>Der Laborgerätehersteller Analytik Jena hat in der vergangenen Woche zwei neue Gebäude in Jena und Ilmenau eröffnet. Dort sollen nun Messgeräte entwickelt und produziert werden. </p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Am Hauptsitz von Analytik Jena in Jena entstand auf rund 19.000 Quadratmetern ein modernes Arbeitsumfeld mit Produktions-, Lager-, Entwicklungs-, Labor- und Büroflächen. | Foto<em>: Analytik Jena</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_38  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p data-start="494" data-end="952">Seit vergangener Woche sind die beiden Neubauten des Labor- und Analysespezialisten eröffnet: in Jena am Donnerstag (15. Oktober) und in Ilmenau am Freitag (16. Oktober). Insgesamt hat die Schweizer Muttergesellschaft <span data-olk-copy-source="MessageBody">Endress+Hauser, zu der das Unternehmen seit 2013 gehört und die es seit 2016 vollständig besitzt, </span>96 Millionen Euro in die <span data-olk-copy-source="MessageBody">modernen Büro-, Labor- und Produktionsflächen investiert. Die Bauarbeiten dauerten knapp drei Jahre.</span></p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong data-start="1258" data-end="1305">Fast 30.000 Quadratmeter für kürzere Arbeitswege und Produktion</strong></h4>
<p data-start="494" data-end="952"><span data-olk-copy-source="MessageBody">Mit den beiden Neubauten erweitert Analytik Jena seine räumlichen Kapazitäten an den bestehenden Standorten Jena und Ilmenau. Die neuen Flächen bündeln laut einer Pressemitteilung des Unternehmens Arbeitsbereiche, verkürzen Wege und schaffen zusätzliche Möglichkeiten für die künftige Entwicklung des Unternehmens. </span></p>
<p data-start="494" data-end="952"><span data-olk-copy-source="MessageBody">So könne die Anzahl der Beschäftigten an beiden Standorten in Zukunft auf bis zu 840 anwachsen, berichtet der MDR.  Insgesamt würden die Gebäude rund 29.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche umfassen – 19.000 Quadratmeter am Hauptsitz in Jena und rund 10.000 Quadratmeter in Ilmenau. </span></p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong data-start="1258" data-end="1305">Neubau in Jena ersetzt alte Räumlichkeiten</strong></h4>
<p data-start="494" data-end="952">Der Jenaer Neubau soll das Bestandsgebäude aus den 60er-Jahren auf dem Firmencampus ersetzen und biete ein optimiertes Arbeitsumfeld mit modernen <span data-olk-copy-source="MessageBody">Produktions-, Lager-, Entwicklungs-, Labor- und Büroräumen. Der Großteil des Investitionsvolumen sei auf diesen Standort entfallen: rund 64 Millionen Euro. </span></p>
<p data-start="494" data-end="952"><span data-olk-copy-source="MessageBody">Zur nachhaltigen Energieversorgung des Neubaus trügen Fernwärme, Wärmerückgewinnung und Photovoltaik bei. </span>Rund 420 Beschäftigte beschäftige das Unternehmen derzeit in Jena.</p>
<h4 data-start="1258" data-end="1305"><strong data-start="1258" data-end="1305">Kürze Wege für Entwicklung, Labor und Produktion in Ilmenau</strong></h4>
<p data-start="494" data-end="952">Am Produktionsstandort in Ilmenau arbeiteten aktuell über 80 Beschäftigte. Der Neubau, der 32 Millionen Euro gekostet habe, bietet laut den Angaben des Unternehmens Räumlichkeiten für Entwicklung, Labore, Produktion sowie Lager.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Zwei zuvor räumlich getrennte Geschäftsbereiche würden damit am selben Standort zusammenarbeiten können. Zur Energieversorgung trügen eine Photovoltaikanlage und der Anschluss an ein örtliches Biogas-Kraftwerk bei.</p>
<p data-start="494" data-end="952"><span data-olk-copy-source="MessageBody">In Ilmenau entwickle und produziere Analytik Jena Analysensysteme für die Umwelt-, Wasser- und Industrieanalytik, insbesondere für die Summenparameter- und Elementaranalyse. Der Standort verfüge außerdem über Kompetenzen in der Geräte-, Software- und Elektronikentwicklung, bei Messverfahren sowie bei automatisierten Systemen für das Probenhandling. (em/sa)</span></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em><span data-olk-copy-source="MessageBody">Rund 10.000 Quadratmeter umfasst der neue Gebäudekomplex von Analytik Jena in Ilmenau, in dem mehr als 80 Mitarbeitende arbeiten.</span> </em>| Foto<em>: <span data-olk-copy-source="MessageBody">Analytik Jena</span></em></p></div>
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		<title>Gitarren aus Carbonbeton: Innovation mit eigenem Klang</title>
		<link>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/10/20/gitarren-aus-carbonbeton-innovation-mit-eigenem-klang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Chris Sommer-Blumenstein]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 06:04:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunststoff]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1><strong>Innovation mit eigenem Klang</strong></h1>
<h3>Wie Materialforschung eine ungewöhnliche Gitarre möglich macht</h3>
<p>Was passiert, wenn ein Werkstoff dort eingesetzt wird, wo ihn zunächst niemand vermuten würde? Diese Frage stellte sich auch Dr. Martin Hengstermann, der in Kahla E-Gitarren aus Carbonbeton entwickelt. Seine ungewöhnlichen Instrumente zeigen, wie Forschung, Materialeigenschaften und unternehmerischer Mut zu Innovation führen können.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>In seiner Werkstatt in Kahla lässt Dr. Martin Hengstermann besondere Instrumente entstehen. </em>| Foto<em>: Chris Sommer-Blumenstein</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_43  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Beton ist schwer, massiv und gehört auf die Baustelle. Eine E-Gitarre dagegen soll leicht und filigran sein, vor allem aber gut klingen. Dass beide Welten zusammenpassen können, wollte Martin Hengstermann aus Kahla beweisen. Der promovierte Maschinenbauingenieur hatte eine Idee: Instrumente aus Carbonbeton.</p>
<p>„Ich habe die Chance für mich persönlich gesehen, etwas zu machen, was so, in dieser Form, niemand sonst macht. Und die Lücke im Markt ist klar. Es gab bisher keine spielbaren E-Gitarren aus Beton. Damit bin ich der Einzige auf der Welt, der das herstellt und verkauft.“</p>
<p>Was zunächst nach einer kuriosen Produktidee klingt, ist bei genauerem Hinsehen ein Beispiel für eine klassische Innovationsfrage: Welche Eigenschaften eines Werkstoffs lassen sich nutzen, wenn man ihn in einem völlig neuen Kontext einsetzt?</p>
<h4><strong>Vom klassischen Handwerk zur Innovation</strong></h4>
<p>Hengstermann kam während seines Maschinenbaustudiums und seiner anschließenden Promotion an der TU Dresden mit Carbonbeton in Berührung. Der Baustoff wird dort bereits seit rund zwei Jahrzehnten erforscht. In seinem damaligen Projekt beschäftigte er sich mit der Frage, wie Carbonfasern besser im Beton verankert werden können. Jahre später übertrug er dieses Wissen auf seine Gitarren.</p>
<p>„Ich baue schon lange selbst Gitarren, am Anfang natürlich klassisch aus Holz. Die Carbonfaser sorgt bei mir dafür, dass mein Korpus sehr gut schwingen und klingen kann. Das liegt daran, dass er so schön fest ist, weil er ein hohes E-Modul hat.“</p>
<p>Das E-Modul beschreibt, wie steif ein Material ist: Je höher der Wert, desto weniger verformt es sich unter Belastung. Für die Gitarre ist genau diese Eigenschaft entscheidend. Die Carbonfasern geben dem Korpus die notwendige Stabilität, ohne unnötig Gewicht hinzuzufügen. „Ich hätte die Gitarre auch mit Stahl bewehren können, aber dann wäre sie viel zu schwer geworden. So wiegt sie nun so viel wie eine herkömmliche Holzgitarre.“</p>
<h4><strong>Wenn Materialeigenschaften zum Vorteil werden</strong></h4>
<p>Damit wird aus einer Materialeigenschaft ein konkreter Produktvorteil: Carbonbeton ermöglicht eine Konstruktion, die gleichzeitig stabil und leicht ist. Die Innovation liegt dabei nicht im Werkstoff selbst. Carbonbeton wird längst im Bauwesen eingesetzt. Neu ist seine Anwendung als Klangkörper.</p>
<p>Auch für andere Branchen steckt darin eine interessante Perspektive. Innovation bedeutet nicht immer, einen völlig neuen Werkstoff zu entwickeln. Oft entsteht sie, wenn vorhandene Materialien, Technologien oder Forschungsergebnisse auf eine neue Anwendung übertragen werden. Im Carbonbeton ersetzt Carbon beispielsweise die Stahlbewehrung und ermöglicht dadurch langlebige und leichtere Konstruktionen.</p>
<h4><strong>Eine neue Anwendung schafft neuen Wert</strong></h4>
<p>Bei Hengstermanns Gitarren wird die Materialinnovation gleichzeitig zum wirtschaftlichen Vorteil. Der Markt für handgebaute E-Gitarren ist groß und entsprechend dicht besetzt. Mit einer weiteren Gitarre aus Holz wäre es schwierig, einen vergleichbaren Alleinstellungsgrund zu schaffen. Carbonbeton verändert dagegen die Ausgangslage: Der Werkstoff macht die Gitarre nicht nur technisch einmalig, sondern gibt ihr dadurch auch einen klaren USP. Für Hengstermann ist genau das der Ansatz, um aus einer technischen Besonderheit ein eigenständiges Produkt zu machen.</p>
<p>Dass daraus nicht automatisch ein Massenmarkt entsteht, weiß auch er selbst. „Ich denke nicht, dass in 100 Jahren alle E-Gitarren aus Beton sein sollten. Das sehe ich in der Form nicht als notwendig oder erforderlich.“ Seine Innovation muss also nicht die gesamte Gitarrenbranche verändern. Ihr Wert liegt darin, eine neue Anwendung zu ermöglichen und sich damit vom Wettbewerb abzuheben.</p></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="800" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/10/B-Kopie-3.jpg" alt="" title="B - Kopie (3)" srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/10/B-Kopie-3.jpg 800w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2026/10/B-Kopie-3-480x480.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-23356" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Das fertige Produkt. </em>| Foto<em>: Dr. Hengstermann Guitars</em></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_45  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4><strong>Von der technischen Idee zum Produkt</strong></h4>
<p>Hengstermann selbst denkt derweil weiter. Seine Gitarren sollen langfristig nicht Einzelstücke bleiben, sondern perspektivisch in Serie produziert werden. Parallel arbeitet er als Projektleiter bei der Active Fiber Systems GmbH in Jena daran, aus einem Unternehmen, das bislang vor allem individuelle Laser für Forschungseinrichtungen baut, einen Anbieter von Serienprodukten zu entwickeln.</p>
<p>Auch hier zeigt sich die eigentliche Herausforderung von Innovation: Eine technische Idee allein reicht nicht. Sie muss sich in ein Produkt übersetzen lassen, das hergestellt, vermarktet und wirtschaftlich betrieben werden kann. Genau an dieser Schnittstelle zwischen Forschung und Anwendung entscheidet sich, ob aus einer technischen Möglichkeit tatsächlich Innovation wird.</p>
<p data-start="494" data-end="952">Die Carbonbeton-Gitarre aus Kahla ist dafür ein ungewöhnliches, aber anschauliches Beispiel. Hengstermann hat keinen neuen Werkstoff erfunden. Er hat vorhandenes Wissen über dessen Eigenschaften auf eine neue Anwendung übertragen und daraus einen konkreten Produktvorteil mit Alleinstellungsmerkmal entwickelt. Für Unternehmen steckt darin eine einfache, aber wichtige Frage: Welche Technologien, Materialien oder Forschungsergebnisse sind bereits vorhanden und könnten in einer anderen Anwendung einen neuen Nutzen schaffen? (csb)</p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/10/20/gitarren-aus-carbonbeton-innovation-mit-eigenem-klang/">Gitarren aus Carbonbeton: Innovation mit eigenem Klang</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
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