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EVN und Buderus

Gemeinsam die Wärmewende gestalten

Die Transformation der Energieversorgung fordert Stadtwerke und Energieversorger gleichermaßen heraus. Neben dem Umbau technischer Infrastrukturen braucht es neue Kompetenzen, Geschäftsmodelle und kundenorientierte Lösungen. Ein Beispiel für eine erfolgreiche strategische Partnerschaft ist die Zusammenarbeit zwischen der Energieversorgung Nordhausen GmbH (EVN) und Buderus.

Die persönliche Beratung ist für Jana Zöller (li.) und Martin Kull ein besonderes Anliegen | Foto: Bosch Thermotechnik GmbH – Buderus Deutschland

Als kommunales Unternehmen mit starker regionaler Verankerung steht die EVN für eine sichere und wirtschaftliche Energieversorgung in und um Nordhausen. Heute geht sie einen Schritt weiter: Mit dem klaren Ziel, die Energiezukunft Nordthüringens aktiv mitzugestalten, entwickelt sie sich vom klassischen Versorger zum modernen Energiedienstleister – mit Fokus auf Effizienz, Innovation und regionale Wertschöpfung.

Partnerschaft für die Praxis: EVN und Buderus

Ein entscheidender Schritt auf diesem Weg ist die strategische Kooperation mit dem Technologiepartner Buderus. Im Mittelpunkt steht dabei die neu geschaffene Abteilung für Erneuerbare Energien und Energiedienstleistungen. Sie bündelt Beratung, Verkauf und Montage von Photovoltaikanlagen, ergänzt um Stromspeicher, Wärmepumpen und Klimaanlagen.

Neben dem ganzheitlichen Energiekonzept haben Kundinnen und Kunden den Vorteil, dass die komplette Umsetzung durch die Mitarbeitenden der EVN realisiert wird. Die enge Verzahnung von Energieerzeugung, Systemtechnik und Service sorgt für Effizienz und schafft Vertrauen als wichtige Faktoren für Investitionsentscheidungen für Gewerbe- und Immobilienpartner.

„Die Energiewende gelingt nur mit Partnern vor Ort, die sich kennen, aufeinander verlassen und Verantwortung übernehmen“, betont Jana Zöller, Geschäftsführerin der EVN. Mit Buderus habe man einen Partner gefunden, der Technologiekompetenz mit regionaler Umsetzungskraft verbindet.

Kompetenzaufbau durch die Buderus Akademie und ihre regionalen Schulungszentren

Ein zentraler Erfolgsfaktor dieser Transformation ist die Qualifikation der Mitarbeitenden und der lokalen Partnerbetriebe. Hier kommt Buderus als Technologie- und Weiterbildungspartner ins Spiel. „Mit der Buderus Akademie und ihren regionalen Schulungszentren verfügen wir über ein breit aufgestelltes Weiterbildungsprogramm, das von praxisorientierten Seminaren über zum Beispiel den Erwerb des Kältescheins bis hin zu Fachseminaren für Führungskräfte reicht“, berichtet Martin Kull, Key Account Manager Energieversorgung für Buderus Vertriebsgebiet Ost. „Passgenaue Schulungen bieten den Mitarbeitenden das Rüstzeug für die Anforderungen der Wärmewende.“

So entsteht Praxiswissen, das unmittelbar in Beratung, Vertrieb und Umsetzung einfließt und einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil für die EVN und ihre regionalen Handwerkspartner bildet.

Kundennähe durch gemeinsame Informationsformate

Neben Qualifizierung und Technik setzt die Partnerschaft auch auf direkte Kommunikation. Durch regelmäßige Teilnahme an EVN-Vorort-Veranstaltungen mittels Buderus Exponaten und dem Buderus Infomobil besteht die Möglichkeit für interessierte Verbraucher, sich über Wärmepumpen, Photovoltaik oder hybride Heizsysteme zu informieren. In individuellen Beratungsgesprächen werden Bedarfe analysiert und die zukünftigen Auftraggeber erhalten einen Beratungsgutschein, der beim Kauf preismindernd eingesetzt werden kann.

Unabhängig davon ist auch ein Besuch im Energie-Service-Center der EVN in der Rautenstraße sowie eine Terminanfrage über den Buderus Buchungskalender in allen Buderus Niederlassungen möglich. All diese Wege fördern nicht nur die Kundenbindung, sondern stärken auch den Vertrieb der EVN bei der Markteinführung neuer Produkte und Dienstleistungen.

 Foto: Bosch Thermotechnik GmbH – Buderus Deutschland

Regionale Wertschöpfung als Wettbewerbsvorteil

Während bundesweit Energieversorger auf onlinezentrierte Strukturen setzen, stärkt die EVN bewusst regionale Wertschöpfungsketten. So profitieren nicht nur Verbraucher, sondern auch die lokale Wirtschaft: Investitionen bleiben vor Ort, und Aufträge kommen regionalen Unternehmen zugute – ein klarer Wettbewerbsvorteil in Zeiten globaler Unsicherheit.

Innovation aus Nordhausen: Biomethan und Sektorkopplung

Ein Leuchtturmprojekt ist die Biomethan-Anlage der EVN. Das dort erzeugte grüne Gas ermöglicht eine klimafreundliche Wärmeversorgung weiter Teile Nordhausens und reduziert gleichzeitig die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern. Ergänzt wird dies durch die intelligente Sektorkopplung von Strom und Wärme, die Buderus-Technologien optimal integrieren.

Fachkräfte und Wissen als Standortfaktor

Auch beim Thema Nachwuchs zeigt sich die EVN vorausschauend. In Kooperation mit der Hochschule Nordhausen, die den Studiengang Erneuerbare Energien anbietet, werden junge Fachkräfte gezielt ausgebildet und langfristig an die Region gebunden. Diese enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft stärkt Nordthüringen als Kompetenzstandort für nachhaltige Energietechnik.

Energiezukunft mit Verantwortung

Die Partnerschaft zwischen EVN und Buderus steht beispielhaft für eine zukunftsorientierte, regional verwurzelte Energiewirtschaft. Sie zeigt, dass die Wärmewende nicht allein durch politische Programme, sondern durch Zusammenarbeit, Qualifikation und regionale Verantwortung vorangebracht wird.

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Energieversorgung Nordhausen GmbH

Ansprechpartner: Erik Dallmann

Telefon: 03631 634646 | 0175 4185505
E-Mail: e.dallmann@energie-nordhausen.de

Straße der Genossenschaften 93
99734 Nordhausen

Webseite: www.energie-nordhausen.de

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Bosch Thermotechnik GmbH - Buderus Deutschland

Niederlassung Erfurt

Ansprechpartner: Martin Kull

Telefon: 0361 779500 | E-Mail: erfurt@buderus.de

Alte Mittelhäuser Straße 21
99091 Erfurt

Webseite: www.buderus.de

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