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Mutige Gedanken, mutige Unternehmen: IHK Südthüringen verleiht „MuT“-Preise 2026
Röchling Medical Solutions, Mostvanted und Gramß Kunststoffverarbeitung ausgezeichnet
Rund 400 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik kamen am Mittwochabend zum Jahresempfang der Industrie- und Handelskammer (IHK) Südthüringen im Congress Centrum Suhl zusammen, darunter auch Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John und Umweltminister Tilo Kummer.
Die Gramß GmbH aus Sonneberg wurde mit dem Hauptpreis als Unternehmen des Jahres ausgezeichnet | Fotos: IHK Südthüringen / Michael Reichel; Juliane Keith
Ein Höhepunkt des Abends war die Verleihung des „MuT-Preises 2026“ an drei herausragende Unternehmen der Region. Den Hauptpreis als „Unternehmen des Jahres“ erhielt der Kunststoffverarbeiter Gramß GmbH aus Sonneberg. In der Kategorie „Mitarbeiter sind Zukunft“ überzeugte die Röchling Medical Solutions SE aus Neuhaus am Rennweg die Jury. Mit ihrer Innovationskraft setzte sich die Mostvanted GmbH aus Eisenach in der Kategorie „Aufstieg durch Innovation“ gegen die weiteren Nominierten durch. Zu diesem engen Kreis zählten in diesem Jahr auch die Elschukom GmbH (Veilsdorf), die Il Metronic Sensortechnik GmbH und die Kompass GmbH (beide Ilmenau), das Leuchtstoffwerk Breitungen, die Sonneberger Bäder GmbH sowie die w&k Elektrotechnik GmbH aus Dermbach in der Rhön.
Der „MuT-Preis“ steht für „Mittelstand und Thüringen“ und versinnbildlicht zugleich den unternehmerischen Mut, wirtschaftliche Zukunft aktiv zu gestalten. „Unsere Unternehmer in Thüringens Süden sind beherzte Macher – gerade in schwierigen Zeiten. Die diesjährigen Preisträger unseres MuT-Preises warten nicht auf bessere Zeiten, sondern schaffen selbst Perspektiven. Damit stehen sie beispielhaft für jene unternehmerische Haltung, die Südthüringen stark macht“, betonte IHK-Präsident Torsten Herrmann.
Wie innovative Ideen und wirtschaftliche Stärke selbst unter herausfordernden Rahmenbedingungen entstehen können, verdeutlichte der Festredner des Abends, Grisha Alroi-Arloser. Der Vorsitzende der Israelisch-Deutschen Gesellschaft und ehemalige Leiter der Außenhandelskammer (AHK) in Tel Aviv gilt als profunder Experte des bilateralen Dialogs. Alroi-Arloser ließ die Gäste tief in „sein Land“ eintauchen, half Widersprüche zu entschlüsseln und bot dem Südthüringer Publikum einen zutiefst menschlichen Blick auf die israelische Gesellschaft und das dortige Unternehmertum.
