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Siemens Energy nennt sich um

„Omterra“ soll der neue Name sein

Der Energietechnikkonzern Siemens Energy kappt die Verbindung zum ehemaligen Mutternkonzern und firmiert sich neu. 

Eine Fahne von Siemens Energy flattert im Wind.

Heißt nicht mehr lange so: Siemens Energy. Foto: Siemens Energy

Siemens Energy will künftig unter dem Namen „Omterra“ auftreten und kappt damit die Verbindung zum ehemaligen Mutterkonzern Siemens. 

Aus Siemens Energy wird Omterra

Damit bereitet der Energietechnikkonzern den Wechsel zu einer eigenständigen Unternehmensmarke vor. Wie das Unternehmen am 14. Juli 2026 mitteilte, sollen die heutigen Unternehmen Siemens Energy und die Windkraft-Tochter Siemens Gamesa Renewable Energy künftig unter dem gemeinsamen Namen „Omterra“ firmieren.

Lizenzvertrag mit Siemens-Mutterkonzern ist befristet

Hintergrund ist ein zeitlich befristeter Lizenzvertrag zur Nutzung des Namens Siemens, den der Konzern seit seiner Abspaltung von der Siemens AG im Jahr 2020 nutzt. Medienberichten zufolge soll damals eine vom Umsatz des neuen Unternehmens abhängige Lizenzgebühr vereinbart worden sein, die sich allein 2025 auf rund 300 Millionen Euro beziffert haben soll. 

Der Umbau zu „Omterra“ soll noch in diesem Kalenderjahr beginnen und schrittweise erfolgen. Konzernchef Christian Bruch begründete den Schritt mit der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens seit dem Börsengang: Man habe das Vertrauen von Kunden und Kapitalmarkt gewonnen, die Profitabilität verbessert und verfolge ehrgeizige Wachstumspläne. Nun sei der richtige Zeitpunkt für den Übergang zur eigenen Marke gekommen, so Bruch laut Mitteilung.

Strategische Neuausrichtung 

Zugleich betonte der CEO von Siemens Energy, dass sie stolz auf die das seien, was die Mitarbeitenden in den vergangenen Jahren aufgebaut hätten. „Der Name unseres Firmengründers hat uns auf dem Weg in die Eigenständigkeit Türen geöffnet und unterstützt. Dieses Erbe bleibt für uns Inspiration und Verpflichtung zugleich, die Energiewelt von morgen aktiv mitzugestalten“, so Bruch.

Für Kunden, Geschäftspartner und Beschäftigte soll sich an der strategischen Ausrichtung des Unternehmens nichts ändern, heißt es weiter. Der Konzern beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit rund 105.000 Mitarbeitende in mehr als 90 Ländern und erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 39,1 Milliarden Euro. (sa)

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