20.05.2026 | Anzeige, Human Resources

Lesedauer: 4 Minuten

German Professional School – LEG Thüringen

Motiviert, sprachstark, bereits in Thüringen: Wie Unternehmen jetzt internationale Talente kennenlernen können

Die German Professional School (GPS) ist eine Initiative des Thüringer Wirtschaftsministeriums und bei der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH angesiedelt. Sie unterstützt internationale Talente gezielt beim Einstieg in Ausbildung, duales Studium und langfristig ins Arbeitsleben in Thüringen. Dabei verbindet die GPS Sprachförderung, Berufsorientierung, interkulturelle Vorbereitung und die enge Begleitung von Unternehmen und Teilnehmenden.

Foto: LEG Thüringen, German Professional School

Das Besondere: Die GPS bringt nicht einfach internationale Talente nach Thüringen, sondern junge Menschen, die sprachlich vorbereitet, hochmotiviert und bewusst an einem Leben und einer beruflichen Zukunft im Freistaat interessiert sind.

„Was mich jedes Jahr aufs Neue begeistert, ist das hohe Sprachniveau dieser jungen Menschen“, sagt Friederike Krause, Leiterin der German Professional School. „Viele sprechen bereits vor ihrer Einreise ein erstaunlich sicheres Deutsch. Sie kommunizieren offen, selbstbewusst und mit echter Neugier auf das Leben in Thüringen. Man merkt schnell: Diese jungen Menschen möchten nicht nur nach Deutschland – sie möchten wirklich Teil der Gesellschaft werden.“

Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten reagieren manche Unternehmen zurückhaltend, wenn vom Fachkräftemangel die Rede ist. Dennoch bleibt ein Problem bestehen: Motivierte junge Menschen für Ausbildung, Nachwuchsaufbau und langfristige Entwicklung fehlen vielerorts weiterhin – insbesondere im Handwerk, in technischen Berufen, im sozialen Bereich und bei kleinen und mittelständischen Unternehmen im ländlichen Raum.
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Hier setzt die GPS an. Sie verbindet internationale Talente mit Thüringer Unternehmen – nicht über klassische Rekrutierung, sondern über persönliches Kennenlernen, praktische Erfahrungen und gemeinsame Entwicklungsperspektiven.
Für den aktuellen Jahrgang wurden im Dezember 60 junge Menschen aus Peru, Kolumbien, Costa Rica, Guatemala, Nicaragua, Mexiko, El Salvador und Argentinien ausgewählt. Entscheidend waren dabei nicht allein Zeugnisse oder Sprachzertifikate, sondern vor allem Motivation, Offenheit und die bewusste Entscheidung, in Thüringen leben und arbeiten zu wollen.

Alle Teilnehmenden verfügen bereits vor ihrer Einreise über solide Deutschkenntnisse auf mindestens B1-Niveau und arbeiten in der GPS gezielt auf B2 hin beziehungsweise haben dieses Niveau bereits erreicht. Das bedeutet in der Praxis weit mehr als einfache Alltagssprache: Die Stipendiatinnen und Stipendiaten können Gespräche sicher führen, Arbeitsanweisungen verstehen, Rückfragen stellen und aktiv kommunizieren.

Foto: LEG Thüringen, German Professional School

Foto: LEG Thüringen, German Professional School

Schon in den Auswahlgesprächen zeigte sich außerdem, wie intensiv sich viele Teilnehmende mit Thüringen beschäftigt haben. Sie informierten sich über kleinere Städte, Natur, Vereinskultur und das gesellschaftliche Leben. Manche fragten, ob sie sich im Fußballverein engagieren oder im Kirchenchor mitsingen können. Andere wollten wissen, wie Karneval oder Kirmes in Thüringen gefeiert werden. Sie suchen nicht die Großstadt, sondern kleinere Regionen mit Gemeinschaft, Natur und langfristiger Perspektive.

Der entscheidende Vorteil des Programms liegt im praktischen Ansatz: Die jungen Menschen müssen sich im Herkunftsland noch nicht endgültig für einen konkreten Ausbildungsberuf festlegen. Genau dafür sind sie jetzt in Thüringen.

In den kommenden Monaten lernen sie Unternehmen, Arbeitsabläufe und verschiedene Berufsfelder direkt vor Ort kennen. Gemeinsam mit den Betrieben soll herausgefunden werden, welche Fachrichtung wirklich passt und wo langfristige Perspektiven entstehen können.

Für Unternehmen eröffnet sich dadurch eine besondere Chance: Sie können die jungen Talente jetzt unmittelbar kennenlernen – bei Praktika, Betriebsbesuchen oder Kennenlernformaten. Nicht abstrakt über Bewerbungsunterlagen, sondern persönlich und praxisnah.

„Die Unternehmen müssen nicht sofort fertige Entscheidungen treffen“, sagt Friederike Krause. „Die GPS schafft bewusst Raum zum gegenseitigen Kennenlernen. Gemeinsam kann geschaut werden, wer zum wem passt und welche Ausbildung oder welches duale Studium wirklich sinnvoll ist.“

Mit Blick auf den Ausbildungsstart 2026 sucht die GPS weitere Thüringer Unternehmen, die Praktikumsplätze, Ausbildungsplätze oder duale Studienmöglichkeiten anbieten möchten. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten sind bereits in Thüringen und können unmittelbar kennengelernt werden.

Interessierte Unternehmen können sich direkt an die regionalen Bildungsträger der GPS oder an Katrin Muhs (gps-serviceeinheit@leg-thueringen.de) wenden.

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Ansprechpartner: Katrin Muhs

LEG Thüringen
German Professional School
Mainzerhofstraße 12
99084 Erfurt

Webseite: www.german-professional-school.de

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