13.03.2026 | Anzeige

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HKL Ingenieurgesellschaft mbH

HKL Ingenieurgesellschaft mbH

Mit dem Neubau des modernen SENSILO-Werks in Fulda setzt JUMO ein starkes Zeichen für die Zukunft: Ein innovatives Projekt, das Effizienz und Nachhaltigkeit sowohl technisch als auch in der Projektabwicklung vereint. Realisiert wurde es nach dem Prinzip der integrierten Projektabwicklung (IPA) – einem Modell, das im deutschen Bauwesen zunehmend als Erfolgsfaktor gilt.

Außenansicht des SENSILO-Werks in Fulda | Foto: HKL Ingenieurgesellschaft mbH

Die HKL Ingenieurgesellschaft mbH aus Erfurt war für die Planung und Bauüberwachung der gesamten technischen Gebäudeausrüstung verantwortlich. Neben der Entwicklung eines innovativen Energiekonzepts wurde besonderer Wert auf die Etablierung einer progressiven Projektkultur gelegt. Wesentliche Partner des Projektes waren hks architekten Erfurt als verantwortliches Architekturbüro, die Implenia Deutschland GmbH mit der Niederlassung Jena als Generalunternehmer für den Hochbau sowie das JUMO-Projektteam um Stefan Reith, das die Projektkultur maßgeblich geprägt hat. Gemeinsam bildeten sie die integrierte Projektallianz.

Integrierte Projektabwicklung: Alle ziehen an einem Strang

In der IPA arbeiten Bauherr, Planer, Fachingenieure und Ausführende von Beginn an als gemeinsames Team, als integrierte Projektallianz, zusammen. Projektrisiken, aber auch Chancen werden geteilt, Entscheidungen daher miteinander im Sinne des Projekterfolgs getroffen – ein deutliches Plus gegenüber klassischen Werkvertragsstrukturen. Dieses kooperative Vorgehen ermöglichte es, die ambitionierten Zeit-, Qualitäts- und Kostenziele einzuhalten.

Gerade bei einem Vorhaben dieser Größenordnung – modernste Fertigungstechnologie auf rund 13.000 Quadratmetern Produktionsfläche bei einem Gesamtvolumen von etwa 50 Millionen Euro – zeigt sich der Mehrwert eines gemeinsamen Projektverständnisses: kurze Entscheidungswege, hohe Transparenz und geringe Reibungsverluste.

Ein Energiekonzept mit Vorbildcharakter

Mindestens ebenso innovativ wie der Projektprozess ist die technische Lösung des Neubaus. Der Kerngedanke des Energiekonzepts besteht darin, keine aufwendige Kühlung der Produktionsabwärme zu betreiben, sondern diese konsequent zu nutzen.

Sämtliche überschüssige Wärme wird in den 1.100 Kubikmeter fassenden Tank der Sprinkleranlage geleitet, der gleichzeitig als Wärmequelle der Wärmepumpenanlage dient. Reicht die Abwärme in Spitzenzeiten nicht aus, erfolgt eine Nacherwärmung über Geothermie. Dank des großen Puffervolumens konnte das Geothermie-Sondenfeld auf rund 20 Prozent der sonst üblichen Größe reduziert werden. Die Wärmepumpen- beziehungsweise Kälteanlage wird zudem weitgehend mit eigenem PV-Strom betrieben.

Mit der Kombination aus integrierter Projektabwicklung und innovativer Energietechnik zeigt HKL, wie modernes Bauen heute aussehen kann: partnerschaftlich, effizient und nachhaltig – auf allen Ebenen.

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HKL Ingenieurgesellschaft mbH

Alte Chaussee 75
99097 Erfurt

Webseite: www.hkl-ingenieure.de

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