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	<title>Liquidität Archive | Wirtschaftsspiegel Thüringen</title>
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		<title>Rombach und Partner PartGmbB: Gemeinsam neue Perspektiven entwickeln</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 08:19:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/02/03/rombach-und-partner-partgmbb-gemeinsam-neue-perspektiven-entwickeln/">Rombach und Partner PartGmbB: Gemeinsam neue Perspektiven entwickeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Rombach und Partner PartGmbB Rechtsanwälte Steuerberater Betriebswirte</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Gemeinsam neue Perspektiven entwickeln</h1></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3 style="text-align: left;">Es vergeht kein Tag, an dem die Nachrichten nicht voller Hiobsbotschaften sind. Die Wirtschaft steckt in der Krise. Die Zahl der Insolvenzen steigt. Kaum jemand hat den Finger so nah am Puls der Wirtschaft wie André Rombach. Der bekannte Erfurter Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter verzeichnet einen Anstieg der Fälle. Gleichzeitig sagt er aber auch, dass hinter vielen Krisen ein schleichender Prozess steckt, welcher sich nicht selten über Jahre erstreckt.</h3></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p data-start="19" data-end="294">Für André Rombach ist die steigende Zahl von Firmeninsolvenzen eine Folge der multiplen Krisen unserer Zeit. Aber das allein will er nicht gelten lassen. Wenn Firmen in Schieflage geraten, zeigt das nicht selten, welche versteckten Mängel es ohnehin schon im Unternehmen gab.</p>
<p data-start="296" data-end="549">Durch seine Tätigkeit als Insolvenzverwalter kennt Rombach die Fallstricke des Unternehmertums sehr genau. Er weiß, wie sich Krisen in Unternehmen ankündigen, wie sie sich verstärken und wie sie sich leider oftmals bis hin zur Insolvenzreife entwickeln. Aber er weiß auch, dass sich manche Insolvenzen vermeiden ließen, wenn Unternehmer rechtzeitig auf Krisensymptome reagieren würden und Hilfe und Beratung in Anspruch nehmen würden. Nicht selten würden Unternehmensleitungen zwar Anzeichen wahrnehmen, diese aber verdrängen.</p>
<p data-start="825" data-end="1191">Je länger man warte, umso schwerer werde es jedoch, den Turnaround zu schaffen. Dann käme eines zum anderen, die Komplexität der Krise wird immer größer, die Liquidität und auch die Handlungsspielräume werden stetig weniger und der Handlungsdruck sowie Haftungsrisiken nehmen zu – Probleme, die häufig bis in den privaten und gesundheitlichen Bereich hineinstrahlen. Deshalb hat Rombach gemeinsam mit erfahrenen Partnern, bestehend aus Steuerberatern, Betriebswirten und Wirtschaftsjuristen, eine Beratungsgesellschaft gegründet, die sich damit beschäftigt, Sanierungskonzepte für Unternehmen zu erarbeiten und als Sparringspartner in der Krise an der Seite der Unternehmen steht. Der Name lautet Rombach und Partner PartGmbB Rechtsanwälte Steuerberater Betriebswirte. Das Konzept hat sich schnell herumgesprochen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p data-start="1642" data-end="1961">André Rombach erläutert die Zielsetzung. Grundsätzlich sei es immer vordringlich, einen Insolvenzantrag zu vermeiden. Das werde allerdings nicht in jedem Falle gelingen, räumt er ein. Nichtsdestotrotz bietet das deutsche Sanierungsrecht einige Möglichkeiten, das Unternehmen unter gerichtlichem Schutz neu aufzustellen.</p>
<p data-start="1963" data-end="2311">Damit Unternehmen, Vorstände und Geschäftsführer ein erstes Gespür dafür bekommen, wo ihr Unternehmen aktuell steht, können Firmenchefs auf der Internetseite von Rombach &amp; Partner einen Unternehmer-Selbst-Check absolvieren. Dieser erfolgt selbstverständlich anonym und endet mit einer Analyse. Diese wiederum ist die Basis für ein Beratungsangebot.</p>
<p data-start="1963" data-end="2311">Rombach und seinen Partnern ist eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den jeweiligen Mandanten wichtig. Dabei müssten alle Fakten auf den Tisch gelegt werden. Manchmal müsse man dabei auch schonungslos sein. Mandantenschutz sei ihm dabei wichtig und werde garantiert,  so    André Rombach.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p data-start="2613" data-end="2852">Es ginge nicht darum, auf diesem Wege anderen Kanzleien oder Steuerberatern Mandanten abzujagen. Im Gegenteil: In loser Folge biete man Informationsveranstaltungen für Steuerberater an, um wichtige Impulse zu setzen und Fragen zu erörtern.</p>
<p data-start="2854" data-end="3248">„Wir sehen uns als Berater, die Perspektiven aufzeigen, um einen Weg aus der Krise zu finden“, so Steuerberater Dominic Schwarz, der ebenfalls in der Beratungsfirma tätig ist. Viele betroffene Unternehmen würden das Gerüst nicht kennen, welches zur Verfügung steht. Insbesondere bei der Option des Eigenverwaltungsverfahrens müssten jedoch auch viele steuerliche Besonderheiten beachtet werden.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p data-start="3250" data-end="3520">Eine enge Zusammenarbeit mit dem Steuerberater des in der Krise geratenen Unternehmens sei daher unerlässlich. Um zielgerichtet helfen zu können, verfügt die Beratungsgesellschaft über ein dichtes Netzwerk an Fachleuten, die auch als Interimsmanager einspringen könnten.</p>
<p data-start="3522" data-end="3703">Dies sei deshalb wichtig, weil heute Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung immer mehr auf der Tagesordnung stünden. Man wolle bis zum Letzten für den Erhalt der Unternehmen kämpfen.</p>
<p data-start="3705" data-end="4064">Wenn das erreicht sei, zieht sich die Beraterfirma im Regelfall wieder zurück. Aber auch nach einer erfolgreichen Beratung und Sanierung kann die Zusammenarbeit weiter fortbestehen. Wenn gewünscht, böte man eine langfristige Begleitung des Unternehmens an. So könnten regelmäßige Reportings dienlich für eine gesunde Weiterentwicklung eines Unternehmens sein.</p></div>
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						<h4 class="et_pb_module_header"><span>Rombach und Partner PartGmbB</span></h4>
						<div class="et_pb_blurb_description"><p>Rechtsanwälte Steuerberater Betriebswirte</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Ansprechpartner:</strong> André Rombach</p>
<p style="text-align: center;">Hirschlachufer 11<br />99084 Erfurt</p>
<p style="text-align: center;">Webseite: <span style="color: #e30613;"><a style="color: #e30613;" href="http://www.rombach-partner.de" target="_blank" rel="noopener">www.rombach-partner.de</a></span></p></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2026/02/03/rombach-und-partner-partgmbb-gemeinsam-neue-perspektiven-entwickeln/">Rombach und Partner PartGmbB: Gemeinsam neue Perspektiven entwickeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
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		<title>Human Centricity wird die Branche deutlich verändern</title>
		<link>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2023/07/05/human-centricity-wird-die-branche-deutlich-veraendern/</link>
					<comments>https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2023/07/05/human-centricity-wird-die-branche-deutlich-veraendern/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Torsten Laudien]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jul 2023 08:29:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/2023/07/05/human-centricity-wird-die-branche-deutlich-veraendern/">Human Centricity wird die Branche deutlich verändern</a> erschien zuerst auf <a href="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com">Wirtschaftsspiegel Thüringen</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Human Centricity wird die Branche deut&shy;lich ver&shy;än&shy;dern</h1>
<h2>Vor dem Branchentag Automotive</h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4 style="text-align: left;">Einmal im Jahr treffen sich die Thü&shy;rin&shy;ger Automobil-Zulieferer zum Branchentag. Dabei beleuchtet der Bran&shy;chenverband auto&shy;motive thü&shy;ringen e.V. (at) die Lage in diesem Wirt&shy;schaftsbereich. Außerdem tau&shy;schen sich die Zulieferer über aktuelle Trendthe&shy;men aus und holen sich dazu auch externe Experten an den Tisch. In diesem Jahr geht es um Hu&shy;man Cen&shy;tricity – also menschen&shy;zen&shy;trier&shy;tes Handeln. Im Interview mit dem WIRTSCHAFTSSPIEGEL blickt at-Ge&shy;schäftsführer Rico Chmelik nicht nur auf Stim&shy;mung und Lage der Thü&shy;rin&shy;ger Auto-Zulieferer, son&shy;dern gibt auch einen ersten Ausblick, was sich mit Human Centricity in der Branche ändern wird.</h4></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2023/07/Automotiv-15a-1024x683.jpg" alt="Rico Chmelik" title="Rico Chmelik" srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2023/07/Automotiv-15a-980x653.jpg 980w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2023/07/Automotiv-15a-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" class="wp-image-10967" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em> at-Geschäftsführer Rico Chmelik | Foto: at</em></p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Herr Chmelik, es gibt das geflügelte Wort, dass die Stimmung schlech&shy;ter ist als die Lage. Geben Sie uns als erstes ein mög&shy;lichst ob&shy;jek&shy;tives Bild über die Lage der Thüringer Zu&shy;lieferindustrie.</h4>
<p>Die Heraus&shy;forderungen des Strukturwandels sind nach wie vor Realität. Zahlreiche Unter&shy;neh&shy;men in Thüringen haben sich diesen Heraus&shy;forderungen gestellt und da&shy;mit begon&shy;nen, ihr Pro&shy;duktportfolio anzupassen, neue Produkte zu fertigen, neue Kunden zu gewinnen, zu di&shy;ver&shy;si&shy;fizieren. Diese Herausforderungen halten un&shy;ver&shy;min&shy;dert an und werden ab 2024/25, wenn ge&shy;genwärtige Aufträge auslaufen, nochmals an Be&shy;deutung gewinnen.</p>
<p>Und in dieser Situation erleben wir im dritten Jahr in Folge, dass andere Themen in den Vor&shy;der&shy;grund rücken (müssen): Energie- und Ma&shy;te&shy;rialkosten schnellen nach oben, Stückzahlen ge&shy;hen nach unten, Lieferketten stocken, Pla&shy;nungs&shy;unsicherheiten bestehen fort. Folge ist, dass viel&shy;fach Themen des Strukturwandels an den Rand ge&shy;drängt werden und existenzielle Fra&shy;gen (Li&shy;quidi&shy;tätssicherung, Personal&shy;verfügbarkeit) zum zen&shy;tralen Fokus werden.</p>
<p>Der Austausch zwischen den Unternehmen ist kein Allheilmittel, um diese Probleme zu lösen. Aber Hinweise zu Lösungsansätzen und gemein&shy;samem Handeln kön&shy;nen daraus entstehen. Als Netzwerk automotive thüringen bieten wir den Un&shy;ternehmen diese Plattform.</p>
<h4>Dann jetzt zum Gegenpol: Wie er&shy;le&shy;ben Sie die Stimmung? Welche He&shy;rausforderungen beschreiben Ihre Mit&shy;glieds&shy;un&shy;ter&shy;neh&shy;men als die Größ&shy;ten?</h4>
<p>Auch das Jahr 2023 hat es in sich. Unüberseh&shy;ba&shy;re Risiken halten die Industrie in Atem: die an&shy;hal&shy;tende Chip-Krise, Lieferengpässe und die Folgen eines unsäglichen Krie&shy;ges mitten in Eu&shy;ro&shy;pa. All das hinterlässt auch in der europäischen Auto&shy;mo&shy;bilindustrie deutliche Spuren. Die Thü&shy;ringer Automobilzulieferindustrie bleibt grund&shy;sätz&shy;lich optimistisch, aber die Sorgen neh&shy;men deutlich zu. Wir führen dazu regelmäßig Umfragen in der Thü&shy;ringer Zulieferindustrie durch.</p>
<p>Der Stimmungsumschwung im Vergleich zum Vor&shy;jahr zeigt sich in mehreren Indikatoren. Auch wenn die Rückmeldungen zur Umsatz- und Be&shy;schäftigtenentwicklung auf dem Niveau des Vor&shy;jahres geblieben sind, zeigen drei andere Indi&shy;ka&shy;toren eine deutliche Verschlechterung: Wachs&shy;tumsperspektiven, Investitionsbereitschaft und Zeit&shy;ho&shy;rizont einer wirtschaftlichen Er&shy;ho&shy;lung.</p>
<p>Im Ranking der He&shy;raus&shy;forderungen für die Un&shy;ter&shy;nehmen ist die Bedeutung hoher Energie- und Materialpreise dramatisch nach oben ge&shy;schnellt und wird als Herausforderung noch hö&shy;her bewertet als die mangelnde Personal&shy;verfüg&shy;barkeit und die Sicherung der erforderlichen Li&shy;qui&shy;dität.</p>
<p>Die nachvollziehbare, aber letztlich schlechte Nach&shy;richt ist, dass hierdurch Heraus&shy;for&shy;derun&shy;gen zur Bewältigung des automobilen Strukturwan&shy;dels, zum Beispiel Fo&shy;kus&shy;sierung auf neue Pro&shy;duk&shy;te, Effizienzsteigerung durch Automa&shy;tisie&shy;rung, in den Hintergrund treten.</p>
<h4>Thema des diesjährigen Branchen&shy;tages ist Human Centricity. Men&shy;schen&shy;zentriertes Handeln ist ein neu&shy;es Paradigma, das beim tech&shy;nolo&shy;gischen Wandel mitgedacht wer&shy;den muss, heißt es dazu in der Ein&shy;ladung. Was heißt das konkret?</h4>
<p>Der Trend Human Centricity in der Automobilin&shy;dustrie bedeutet, dass der Fokus bei der Ent&shy;wick&shy;lung von Fahrzeugen zunehmend auf die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen gelegt wird, die diese Fahrzeuge nutzen werden. Dies umfasst nicht nur die Sicherheit und den Kom&shy;fort, sondern auch die Benutzerfreundlichkeit, die Per&shy;so&shy;na&shy;lisierung und die Nach&shy;hal&shy;tigkeit.</p>
<p>Konkret bedeutet dies, dass Automobilhersteller und Zulieferer verstärkt auf innovative Tech&shy;no&shy;lo&shy;gie setzen, die die Fahrt angenehmer, sicherer und effizienter ge&shy;stal&shy;ten, wie zum Beispiel au&shy;tonome Fahrsysteme oder integrierte Entertain&shy;ment-Systeme. Die Interaktion zwischen Mensch und Fahrzeug wird dabei immer wich&shy;ti&shy;ger, was sich in der Gestaltung des Innenraums, der Be&shy;dien&shy;elemente und der Anzeigen zeigt.</p>
<p>Darüber hinaus wird die Personalisierung von Fahr&shy;zeugen bedeutungsvoller, um individuelle Be&shy;dürfnisse und Vorlieben der Kunden zu er&shy;fül&shy;len. Dazu gehört bei&shy;spiels&shy;weise die Mög&shy;lich&shy;keit, das Fahrzeug nach den eigenen Wünschen zu gestalten und auszustatten. Schließlich spielt auch die Nachhaltigkeit eine immer wich&shy;ti&shy;ge&shy;re Rol&shy;le in der Automobilindustrie. Im Zuge des&shy;sen set&shy;zen Hersteller vermehrt auf Elektro- und Hy&shy;brid&shy;antriebe sowie auf umwelt&shy;freund&shy;li&shy;che Mate&shy;ri&shy;alien und Pro&shy;duk&shy;tions&shy;prozesse.</p>
<p>Insgesamt wird die Ausrichtung auf die Human Cen&shy;tricity die Zukunft der Automobilindustrie maß&shy;geblich beeinflussen, indem sie die Kun&shy;den&shy;zufriedenheit und Kun&shy;den&shy;bindung erhöht und so&shy;mit zu einer höheren Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen führt.</p>
<h4>Menschenzentriertes Handeln kann ich mir bei Produkten noch ganz gut vorstellen. Was heißt das aber für den Produk&shy;tions&shy;pro&shy;zess?</h4>
<p>Im Fokus steht hierbei die Optimierung der Ar&shy;beits&shy;bedingungen und die Steigerung der Pro&shy;duk&shy;tivität durch die Integration von technischen In&shy;no&shy;vationen, die auf die Bedürfnisse der Mit&shy;arbeitenden ausgerichtet sind. Durch den Ein&shy;satz von neuen Technologien wie beispielsweise kol&shy;laborative Roboter (Cobots), Augmented Re&shy;ality oder Wearables können Mitarbeitende in der Produktion entlastet werden und Arbeiten ef&shy;fi&shy;zienter durchgeführt werden. Dies führt zu einer höheren Produktivität, einer verbesserten Qua&shy;lität und einer Reduzierung von Ar&shy;beitsun&shy;fäl&shy;len.</p>
<p>Zudem ermöglicht die Human Centricity eine stär&shy;kere Individualisierung der Arbeits&shy;umge&shy;bung, angepasst an die Bedürfnisse und Fähig&shy;keiten der Mitarbeitenden. Hierbei spielen er&shy;go&shy;no&shy;mische Arbeitsplätze, flexible Arbeitszeiten, Schu&shy;lungen und Weiterbildungen eine gro&shy;ße Rol&shy;le, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden zu fördern und deren En&shy;gage&shy;ment zu steigern.</p>
<p>Ein weiterer Aspekt ist die Förderung der Mitar&shy;beiter&shy;beteiligung und der offenen Kom&shy;muni&shy;ka&shy;tion innerhalb der Produktionsprozesse. Durch die Einbindung von Mit&shy;ar&shy;beiterfeedback und Ideen können Unternehmen schneller auf sich ver&shy;ändernde Marktanforderungen reagieren und fle&shy;xibler auf neue Entwicklungen eingehen.</p>
<h4>In welcher Form wird Human Cen&shy;tri&shy;city Ein&shy;fluss auf die Wett&shy;be&shy;werbs&shy;fähigkeit von Unter&shy;nehmen der Bran&shy;che haben, bei&shy;spiels&shy;weise beim Re&shy;cruiting?</h4>
<p>Human Centricity hat einen großen Einfluss auf die Wett&shy;bewerbsfähigkeit von Unternehmen in der Automobilbranche, insbesondere auch in Be&shy;zug auf das Recruiting von qualifizierten Fach&shy;kräf&shy;ten. Im Zuge dessen wird ein stärkerer Fokus auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden ge&shy;legt. Das bedeutet, dass Unternehmen verstärkt da&shy;rauf achten werden, ein attraktives Ar&shy;beits&shy;um&shy;feld zu schaffen. Dazu können zum Beispiel eine mo&shy;derne Büroausstattung, flexible Arbeitszeiten, Wei&shy;ter&shy;bil&shy;dungs&shy;mög&shy;lichkeiten oder betriebliche Ge&shy;sundheitsangebote gehören.</p>
<p>Darüber hinaus wird die Human Centricity auch Ein&shy;fluss auf die Arbeitsinhalte haben. Hierbei geht es insbesondere um die Integration neuer Tech&shy;nologien und die Nutzung von Daten&shy;a&shy;na&shy;ly&shy;se, um die Arbeitsprozesse zu optimieren und ef&shy;fi&shy;zienter zu gestalten. Unternehmen, die hier Vor&shy;reiter sind, können sich im Wettbewerb um qua&shy;li&shy;fizierte Fachkräfte einen Vorteil ver&shy;schaf&shy;fen.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5 style="text-align: center;"> Branchentag Automotive<br />6. Juli 2023 · Ichtershausen</h5>
<p style="text-align: center;">Erfahren Sie mehr: <a href="https://www.automotive-thueringen.de/">www.automotive-thueringen.de</a></p></div>
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		<title>Sorgen um Liquidität und Fachkräfte nehmen weiter zu</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Torsten Laudien]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2022 11:20:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antriebe]]></category>
		<category><![CDATA[Automotive]]></category>
		<category><![CDATA[Human Resources]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsnachrichten]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschäftsführer Rico Chmelik]]></category>
		<category><![CDATA[Liquidität]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1>Sorgen um Liquidität und Fachkräfte nehmen weiter zu</h1>
<h2>Interview mit at-Geschäftsführer Rico Chmelik</h2></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Die Thüringer Automobilindustie, die vor allem durch die Zulieferer geprägt ist, unterliegt derzeit einem tiefgreifenden Wandel. Aber wie stellt sich das genau dar? Was sind die größten Sorgen in der Branche? Was heißt das für den Produktionsstandort? Wie kann man dem Problem fehlender Fachkräfte begegnen? Und wo liegen die Chancen für die Unternehmen?</h4>
<h4>Im Interview mit WIRTSCHAFTSSPIEGEL-Chefredakteur Torsten Laudien beantwortet der Geschäftsführer des Branchenverbandes automotive thüringen e.V. (at), Rico Chmelik, diese und andere Fragen.</h4></div>
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				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2022/07/Automotiv-15a-1024x683.jpg" alt="" title="Automotiv-15a" srcset="https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2022/07/Automotiv-15a-980x653.jpg 980w, https://wirtschaftsspiegel-thueringen.com/wp-content/uploads/2022/07/Automotiv-15a-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" class="wp-image-5030" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Rico Chmelik, Geschäftsführer des Branchenverbandes automotive thüringen e.V.</em></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4>Herr Chmelik, wir haben in den letzten Jahren oft und viel über die nötigen Transformationsprozesse in der Automobilbranche gesprochen. Oftmals ist auch von disruptiven Prozessen die Rede. Zunächst also zur Begriffsklärung. Befindet sich die Autobranche in der Transformation oder doch eher in einer Disruption?</h4>
<p>Die Tiefenanalyse von 2018 hat sehr deutlich gezeigt, dass sich die Automobilindustrie weltweit in einem tiefgreifenden Strukturwandel befindet, der die Branche in den nächsten Jahren grundlegender verändern wird als dies in den letzten 100 Jahren ihrer Entwicklung der Fall war. Die damit verbundenen Schlagworte Transformation, Disruption und Konversion versuchen das Besondere des gegenwärtigen Strukturwandels der Automobilindustrie zu charakterisieren. Von einer Schwarz-Weiß-Malerei in die eine oder andere Richtung würde ich daher nicht sprechen. Vielmehr ist der gegenwärtige Strukturwandel der Branche dadurch geprägt, dass alle Einflussfaktoren der automobilen Wertschöpfung, also Markt, Produkt und Prozess, zeitgleich einer intensiven Veränderung unterworfen sind. Dies hat es in dieser Ausprägung noch nicht gegeben.</p>
<p>Von dieser Entwicklung sind übrigens alle Akteure der Automobilindustrie betroffen. Sowohl Hersteller als auch Lieferanten und Dienstleister. Für die Automobilhersteller stehen Kernkompetenzen und Geschäftsmodelle auf dem Prüfstand. Für die Automobilzulieferer, die heute bereits zirka 70 Prozent der automobilen Wertschöpfung auf sich vereinen, ergeben sich – in Abhängigkeit vom jeweiligen Produktportfolio – möglicherweise nicht unerhebliche Risiken.</p>
<p>Der gegenwärtige automobile Strukturwandel wird darüber hinaus durch Innovationen und neue Geschäftsmodelle aus anderen Branchen geprägt, die sich aufgrund der Digitalisierung mit einer rasanten Umsetzungsgeschwindigkeit verbreiten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Jetzt kommen zu allem noch zwei Krisen: Die eine – Corona und deren Auswirkungen – begleitet uns schon seit zwei Jahren. Die andere, nämlich der Ukrainekrieg, ist neu. Vor diesem Hintergrund: Wie schätzen Sie die Lage der Branche in Thüringen ein?</h4>
<p>Das Jahr 2022 hat es in sich. Kaum ebben die Folgen der Pandemie etwas ab, türmt sich eine neue Bugwelle unübersehbarer Risiken auf: anhaltende Chip-Krise, Lieferengpässe und die Folgen eines unsäglichen Krieges mitten in Europa. All das hinterlässt auch in der europäischen Automobilindustrie deutliche Spuren, wie die Absatzzahlen des ersten Quartals zeigen. Die Thüringer Automobilzulieferindustrie bleibt grundsätzlich optimistisch, aber die Sorgen nehmen deutlich zu.</p>
<p>Wir haben dazu Mitte Mai eine Umfrage zu den absehbaren Folgewirkungen der aktuellen Krisen auf Thüringer Standorte der Automobilindustrie unter 195 Zulieferunternehmen mit insgesamt 55.000 Beschäftigten durchgeführt. Neben den Geschäftserwartungen im Jahr 2022 wurden Einschätzungen zur Umsatzentwicklung und Liquidität abgefragt. Die Ergebnisse sind in ihrer Deutlichkeit bedrückend.</p>
<p>Nahezu 50 Prozent der Unternehmen erwarten in 2022 ein hohes beziehungsweise sehr hohes Liquiditätsrisiko, das sich in steigenden Preisen/ Kosten bei Energie und Material sowie ausbleibenden Abrufen der Kunden begründet.</p>
<p>Eine weitestgehend gute Zahlungsmoral ist ein Lichtblick in der Liquiditätskrise. 70 Prozent der Unternehmen bestätigen eine Einhaltung der Zahlungsziele durch ihre Kunden.</p>
<p>Trotz der vorgenannten Risiken gehen die Unternehmen weit überwiegend (zirka 80 Prozent) davon aus, dass die Umsatzentwicklung 2022 gegenüber dem Vorjahr konstant bleibt beziehungsweise sich sogar erhöht. Ein ähnliches Bild ergibt sich für die erwartete Entwicklung der Beschäftigtenzahlen in 2022.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Was beschreiben Ihre Mitgliedsunternehmen als die derzeit größten Herausforderungen?</h4>
<p>Die Sorgen um Liquidität und Personalverfügbarkeit nehmen weiter zu. Die größte Herausforderung der Unternehmen – die Personalverfügbarkeit – ist nicht neu, aber das zunehmende Ausmaß mangelnden Personals ist sehr besorgniserregend für die weitere Entwicklung.</p>
<p>80 Prozent der Unternehmen geben in unserer Mai-Umfrage an, dass sie heute schon nicht mehr alle offenen Stellen besetzen können. Folgen sind Zusatzbelastungen durch längere Vakanzen bei der Stellenbesetzung, Anpassung von Einstellungskriterien und höhere Qualifizierungsaufwendungen und beschleunigte Automatisierung.</p>
<p>Die gegenwärtig belastenden Versorgungsrisiken und Verwerfungen der globalen Lieferketten werden voraussichtlich von temporärer Natur sein. Liquiditätsgefährdende Preissteigerungen bei Energie-, Material- und Logistikkosten sowie die mangelnde Personalverfügbarkeit werden hingegen auf absehbare Zeit bestehen bleiben. Diese stellen eine zusätzliche Herausforderung für die Unternehmen dar, um im automobilen Strukturwandel zu bestehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Das Stichwort Liquidität nehme ich gern auf. Worin begründet sich diese Sorge – die Auftragsbücher sind doch angeblich voll?</h4>
<p>Die Sorgen begründen sich vor allem in steigenden Energie- und Materialkosten sowie in starken Schwankungen bei den Abrufen durch die Kunden. Aber auch bei gesetzlichen Vorgaben und bestehenden Regelungen in Deutschland, auch im innereuropäischen Vergleich, bewertet die hiesige Zulieferindustrie die Rahmenbedingungen zunehmend existenzbedrohend. Gesetzliche Faktoren setzen die Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland unter erheblichen Druck. Die bestehenden Unsicherheiten über die künftige Ausgestaltung der deutschen Industrie- und Energiepolitik unterstützen diese problematische Lage.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_21  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Schon seit längerem ist die Situation in Deutschland durch sich ständig ändernde Verordnungen, Verfügungen und Erlasse dynamisch. Der Würgegriff der Corona-Pandemie mit Umsatzeinbußen seit Beginn 2020 und die jetzigen Krisen belasten die Thüringer Zulieferindustrie einmal mehr neben dem ohnehin schon zusätzlich stattfindenden automobilen Strukturwandel.</p>
<p>Für die Zulieferindustrie und den Maschinenbau als wichtigen Ausrüster sind die im internationalen Vergleich hohen Strompreise darüber hinaus zu einer enormen Belastung geworden. Zudem ist dieser Umstand für Investitionsentscheidungen nachteilig. Deutschland muss aufpassen, dass sich seine Wettbewerbsposition im internationalen Vergleich nicht verschlechtert. Die deutsche Automobilbranche und mit ihr die Unternehmen der Zulieferindustrie tun alles, um die Krise zu überstehen. Dabei darf der Automobilstandort Deutschland nicht zusätzlich weiter belastet werden.</p>
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<h4>Dann kommen wir jetzt zum Thema Fachkräfte. Es gingen Meldungen über Schließungen von Produktionsstandorten durch die Medien. Angesichts dessen müssten doch die Firmen, die Fachkräfte suchen, vor Freude in die Hände klatschen. Löst sich so das Problem möglicherweise in Teilen von selbst? Dann bliebe die Frage: Wie überzeugt man Menschen davon, für einen neuen Job ihren eigentlichen Lebensmittelpunkt – zumindest in Teilen – zu verlassen?</h4>
<p>Seite Ende 2021 arbeiten wir mit dem Chemnitz Automotive Institute (CATI) an einer Studie zur „Kompetenzentwicklung Zukunft Automobil in Thüringen“. Auftraggeber ist die Thüringer Agentur Für Fachkräftegewinnung (ThAFF). Im Projekt werden sowohl die Bedarfe an künftig notwendiger Kompetenzentwicklung ermittelt als auch aktuelle Kompetenzprofile der Unternehmen in Thüringen erhoben.</p>
<p>Daraus werden wir Vorgehensweisen für die Fachkräftequalifizierung ableiten. Die Studie, die im Rahmen des Projektes Thüringer Kompetenzverbund Automotive (TKA) im Spätsommer 2022 veröffentlicht werden soll, beabsichtigt im Ergebnis, den beteiligten Akteuren aus Politik und Wirtschaft passgenaue Handlungsempfehlungen bereitzustellen.</p>
<p>Zur Bewältigung des automobilen Strukturwandels stellt nicht zuletzt eine frühzeitige und auf Zukunftsfelder ausgerichtete Kompetenzentwicklung eine unverzichtbare Voraussetzung dar.</p>
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<h4>Gehen wir mal ins Detail. Müssen Unternehmen umdenken, die direkt Mitarbeitende für spezielle Aufgaben suchen, oder sollte vielmehr die betriebliche Qualifikation mehr in den Vordergrund rücken?</h4>
<p>Im Zentrum des automobilen Strukturwandels stehen Veränderungen im Produkt mit neuen Antrieben, neuen Materialien, neuen Fahrzeugplattformen und neuen Elektronik- und Software-Architekturen, die wiederum Veränderungen in der automobilen Wertschöpfung zur Folge haben.</p>
<p>Bestimmte Wertschöpfungsumfänge werden überflüssig und entfallen und andere Wertschöpfungskomponenten bestehen fort, müssen aber für neue Anforderungen modifiziert werden. Und bislang nicht benötigte Wertschöpfungsleistungen müssen neu entwickelt und aufgebaut werden. Dies geschieht parallel und gleichzeitig mit einem Nebeneinander von Arbeitsplatzentfall, Arbeitsveränderung und Arbeitsplatzaufbau.</p>
<p>Das heutige Anforderungs- und Qualifikationsprofil der Automobilzulieferindustrie verdeutlicht, dass Ergänzungsqualifikationen beim Bestandspersonal insbesondere für das Beschäftigungssegment der Fachkräfte und Aufstiegsqualifikationen von wesentlicher Bedeutung sind.</p>
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<h4>Richten wir zum Abschluss den Blick nach vorn. Auf welchen Feldern sehen Sie die Zukunft für die Thüringer Automobilzulieferer und wie schätzen Sie die Chancen der Branche in Thüringen ein?</h4>
<p>Unsere Studien und Analysen verweisen auch darauf, dass die neuen Generationen von Fahrzeugen erhebliche Chancen in Produktbereichen abseits des Antriebs mit sich bringen. Diese Chancenpotenziale liegen zuvorderst in der Elektronik, dem Interieur und im Bereich Software.</p>
<p>Wir greifen diese Themen auf und bauen in Innovationsprojekten neue Wertschöpfungsnetzwerke auf, mit dem Ziel, in der Region vorhandene Potenziale aus Industrie und Wissenschaft projektorientiert zu bündeln. So haben wir im letzten Jahr ein neues Innovationscluster „Interieur der Zukunft aus der Zulieferindustrie“ (IZZI) mit derzeit 18 Partnern aufgebaut, das mit konkreten Projektideen einhergeht und die verschiedenen Kompetenzen der beteiligten Unternehmen sinnvoll und richtig zusammenführt.</p>
<p>Eine weitere Chance für die Thüringer Zulieferindustrie besteht im Produktbereich Elektronik und Software im Zuge des hochautomatisierten und autonomen Fahrens mit vernetzten Fahrzeugen sowie im Bereich der leichten, elektrischen Nutzfahrzeuge (LCV). Wir beabsichtigen dazu Möglichkeiten für regionale und überregionale Verbundvorhaben zu untersuchen und anschließend weitere Projekte zu diesen Themen zu entwickeln. Hierzu haben wir mit dem Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThIMo) eine neue Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Beide – at und ThIMo – ergänzen sich hervorragend, so dass wir künftig noch gezielter und intensiver Projektideen mit den Partnern aus der Industrie und Forschung entwickeln und umsetzen können.</p>
<p>Ob neue Konzepte der Fahrzeugelektrik, Vernetzung und IT, oder Leichtbau im Automobilbau und bei Nutzfahrzeugen – diese und weitere Themen wollen wir mithilfe der strategischen Kooperation künftig fokussiert mit der regionalen Zulieferindustrie umsetzen. Mit dieser Partnerschaft soll auch der Kontakt zwischen Wirtschaft und Wissenschaft inner- und außerhalb Thüringens noch einfacher und effektiver werden. Mit der Zusammenarbeit können Bedarfe der Thüringer Automobil- und Zulieferindustrie noch schneller vermittelt und durch die Wissenschaftler des ThIMo adressiert werden.</p>
<p><em>Interview: Torsten Laudien</em></p></div>
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